Kreatives Schaffen - meine Leidenschaft

Wenn meine Familie und mein Beruf mir genug Zeit lassen, betätige ich mich gerne in meiner Freizeit handwerklich. Ganz gleich ob nähen, stricken, basteln oder bauen, ich liebe es Dinge zu erschaffen und meiner Kreativität freien Lauf zu lassen.

In diesem kleinen Blog zeige ich, was ich nebenbei so mache und lasse Euch an den Fortschritten Teil haben.

Kinderhoodie von Konfettipatterns

Der Hoddie für Pferde-Narren

Heute zeige ich den aktuellen Lieblings-Hoodie meiner Tochter. Schnittmuster ist der "Kinderhoodie" von konfetti patterns der die Größen 92-156 abdeckt. Es ist ein schlichter Raglan Hoodie, ganz schlicht ohne Schnickschnack - und das mag ich ja besonders gerne. ;-)

Der hammermäßige, wunderschöne Stoff, den ich bei dem Vorderteil und für die äußere Kapuze verwendet habe. Er heißt "wild & free" und ist eine Eigenproduktion von Susann Caplan. Er ist ein French Terry Sweat aus 95% Baumwolle und 5% Elasthan und lässt sich fantastisch verarbeiten. Es hat wirklich Spaß gemacht ihn zu vernähen. Den passenden schwarzen Kombistoff hat mir die liebe Susann Caplan in Ihrer Facebook Stoff-Gruppe  "Stoff Kamera Liebe " gleich dazu verkauft.  Dazu gab es noch ein schwarzes Bündchen und das war es auch schon.

Die Bergkette mit den Pferden zieht sich an den beiden Seitenrändern des Stoffes entlang. Da der Stoff querelastisch ist, ist das, wie auch schon bei der EP "Into the wild" kein Problem und kann ohne Formverlust quer vernäht werden.

Die Außen-Kapuze habe ich aus dem mittleren Teil des Stoffes genäht, weshalb er farblich perfekt zum Vorderteil passt.

Den Schnitt hatte ich vor Ewigkeiten bei Makerist gekauft und, um ehrlich zu sein, zufällig in meinem Schnittmusterordner gefunden. Man kann ihn ganz schlicht und einfach nähen, so wie ich hier. Er beinhaltet aber  auch noch kleine halbrunde Taschen an der rechten und linken Seitennaht. 

Der Schnitt ist, wie ich finde, gut gemacht und ideal für Anfänger geeignet. Er lässt sich gut und leicht zusammen kleben und ist mit allen wichtigen Infos ordentlich beschriftet. Es gibt eine bebilderte Anleitung und einige Probenäh-Beispiele. Außerdem fällt er größengerecht aus und die einzelnen Schnittteile passen genau auf einander. Die Nahtzugabe ist nicht enthalten, was man beim zuschneiden beachten muss. 

 

Das einzige was ich mir noch wünschen würde ist eine Maßtabelle um zu überprüfen welche Größe tatsächlich die richtige ist. Es wird zwar in der Anleitung empfohlen bei sehr schmalen bzw etwas breiteren Kindern eine Nummer kleiner bzw. größer zu nähen und dann entsprechend den Schnitt in der Länge anzupassen. Aber mir sind da die harten (Zahlen-) Fakten am liebsten, da schmal oder breit sehr von der eigenen Wahrnehmung abhängt.  

Insgesamt kann ich den Schnitt aber sehr gut empfehlen wenn man einen schönen, schlichten und schnell genähten Kinder Raglan-Hoodie braucht.

Ich gehe jetzt erst mal überlegen was ich aus der anderen Seite des tollen "Wild&Free" Stoffes so zaubern könnte....

Wenn Euch meine Sachen gefallen, dann schaut doch auch mal auf meiner Facebook-Seite Liebl-inG vorbei und lasst mir ein Like da.

Yenna Facebook Gewinnspiel

Gewinnt ein E-Book von Kreativhund

Meine Lieben Leser(innen),

Ich nähe im Moment im Probenähteam für den Schnitt Yenna aus dem Hause Kreativhund. Und ich bin tatsächlich eine der Glücklichen, die so ein E-Book verlosen darf. Wenn Ihr also Lust auf einen super femininen Schnitt habt und schon etwas Erfahrung im Nähen für Damenmode habt ist der Schnitt genau das richtige für Euch. Also kommt doch auf meiner Facebook Seite vorbei und vielleicht zieht die Glückfee ja genau Dich.

Viel Glück!

Frühjahr/Sommer Kollektion von Schnittgeflüster

Probenähen

Heute kann ich euch endlich die Ergebnisse aus einem gigantischen Probenähen zeigen. Anfang des Jahres wurde ich tatsächlich als Teilnehmerin für das Probenähen der Frühjahr / Sommerkollektion von Schnittgeflüster ausgewählt. Ich hatte mir inzwischen fest vorgenommen mich nur noch für Probenähen zu bewerben, auf die ich so richtig Lust habe. Ich hatte zwar etwas Sorge nicht alle acht(!!) Schnitte nähen zu können, aber Dani hat diese Bedenken gleich zerstreut und uns die Freiheit gelassen die Schnitte zu nähen, die für uns passen. Am Ende habe ich doch fünf von den acht Schnitten genäht und bin von allen begeistert.

Mein erstes Teil war die Andrea als Bluse. Vorne und hinten gleich lang und mit weiten Ärmeln mit Gummizug als Abschluss. Andrea war der Hauptgrund mich bei dem Nähen zu bewerben. Ich bin immer auf der Suche nach guten Schnitten für Webware. Den herrlichen Stoff hatte ich bei Driessen Stoffen in Holland bestellt. Andrea ist wirklich leicht zu nähen und ich war sofort begeistert. 

Andrea ist und bleibt mein Lieblingsschnitt der Kollektion.

 


Als nächstes hatte Gritta meine Neugier geweckt. In unserer internen Facebook-Gruppe wurde öfter wegen der Taschen nachgefragt und ich hatte etwas Respekt davor. Also gleich dran und Schnittmuster kleben, bis mein herrlicher Sommersweat aus Polen da war. Dann ging es auch schon los. Nachdem ich mir einen Überblick geschaffen hatte ging es dann doch sehr gut. Das Revers habe ich für einen besseren Stand mit Vlies verstärkt.  Und dann, doch recht fix, war Gritta fertig. Sie hat mir auf Anhieb gepasst, was ja mit meinen kräftigen Oberarmen nicht selbstverständlich ist. Seit dem begleitet sie mich sehr oft in die Arbeit und es sind noch weitere Grittas fest eingeplant.


Als nächstes habe ich Tiala und Jenna genäht. Das lief irgendwie parallel, was wahrscheinlich daran lag, dass beide sehr schnell zugeschnitten und genäht sind. Jeweils zwei Schnittteile zusammennähen, alles säumen und schon fertig.

Jenna war dann erst mal nicht ganz mein Fall. Irgendwie war sie mir zu groß geworden und schlabberte an mir rum. Damit hatte ich sie abgehakt und ad acta gelegt. Deswegen gibt es auch noch keine Fotos von meiner Jenna aus schwarzem Viscose Jersey. Ich schreibe noch, denn durch einen Zufall habe ich sie nun doch für mich entdeckt. Ich muss sie nur richtig kombinieren. Dadurch, dass sie so leicht ist, passt sie locker in meine Handtasche, so dass ich jetzt im Sommer immer ein leichtes Notfalljäckchen dabei habe. Also ich bin doch froh sie genäht zu haben. Und die nächste mache ich mit so einem Stoff einfach 1 Nummer kleiner.

Auf Tiala hatte ich zwar viel Lust, aber ich war mehr als unsicher, ob sie für meine Figur tragbar ist. Die Aussage in den kleinen Größen in der Gruppe war: Mädels, denkt dran euch erst in Olivenöl zu wenden bevor ihr Tiala anzieht. Diese Prophezeiung hat dazu geführt, dass ich sie mir gleich mal 2 Nummern größer zugeschnitten habe. Plus zusätzliche Nahtzugabe. (Die ist eigentlich schon enthalten). Wie ihr euch denken könnt, war sie viel zu groß und saß nirgends. Also nochmal zugeschnitten und voila, sie passt. Ich war erst nicht ganz sicher, ob ich eine pure Tiala überhaupt in den Ordner für die Veröffentlichungen legen sollte. Aber ab und zu muss man doch mal seine Komfortzone verlassen. Und die Belohnung folgte auf den Fuß. Denn mein Bild mit der Tiala ohne alles hat es tatsächlich in das Magazin geschafft.

Hä, wie, was, welches Magazin? Schnittgeflüster hat eigens für diese Kollektion, in Eigenregie, ein ganzes Magazin mit allen 8 Schnitten der Kollektion heraus gebracht. Ein super Projekt bei dem ihr nicht nur die Schnittanleitungen habt, sondern auch viele Designbeispiele und fertige Schnittmusterbögen. Also kein drucken, schneiden und kleben mehr! Ich kann euch das Magazin nur ans Herz legen!

Mein absolutes Lieblingsteil der Kollektion habe ich ganz zum Schluss genäht. Nochmal eine Andrea, dieses Mal aber als leichtes Sommerkleid. In den Stoff hatte ich mich schon vor einer Weile verliebt und ihn deshalb auch gleich in der Facebook Gruppe "Stoff Kamera Liebe" von Susann Caplan gekauft. Sie ist luftig und leicht und kann gut mit, oder wenn es etwas gemütlicher sein soll, ohne Gürtel getragen werden. Viel mehr muss ich dazu glaube ich gar nicht schreiben. ;-)

Jetzt möchte ich doch dringend noch ein bisschen von der Truppe erzählen, die Dani von Schnittgeflüster für das Probenähen zusammen getrommelt hat. Es waren insgesamt knapp 100 Frauen und tatsächlich auch zwei Männer, die die Maschinen zum glühen gebracht haben. Ich habe noch nie so eine positive und vor allem kreative Gruppe erlebt wie dort. Es waren  (natürlich) sämtliche Größen von 32/34 bis 56 vertreten und es herrschte immer eine positive Stimmung. Bei Fragen oder Problemen kam innerhalb kürzester Zeit von mehreren Seiten Hilfe. Das Probenähen hat sich, auf Grund der Vielzahl an Schnitten und Varianten, über 3 Monate gezogen und es war immer was los. Wir haben über 3000 Abgabefotos produziert. Echt der Wahnsinn. Es war mir wirklich ein Fest.

Eine Kleinigkeit möchte ich euch noch zeigen. Wer auch hin und wieder meine Facebookseite besucht, hat das Bild schon gesehen. Es ist ein Cover für mein persönliches Plussize Magazin. Das Magazin gibt es (leider) nicht und die Idee stammt auch nicht von mir. Eine Nähbiene aus der Facebook Gruppe wollte schon immer mal das Cover für eine Zeitschrift zieren und so hat sie kurzerhand ihr eigenes Cover für ihr Nähzimmer entworfen und als Gag in der Gruppe gepostet. Sie hat damit eine Lawine an weiteren Fake-Covern ausgelöst. Die Mädels waren richtig kreativ und haben sich teils sehr lustige Schlagzeilen ausgedacht. Diesem Gruppenzwang konnte ich mich nicht entziehen und habe also auch eines entworfen.  Das zeige ich euch hier noch zum Schluss.

 

Ich hoffe ich habe Euch Lust auf diese vielen tollen Schnitte gemacht und wünsche Euch viel Spaß beim nähen!

Eure Anna

 

Hier habe ich nochmal alle wichtigen Infos zu den Schnitten und dem Magazin zusammengefasst.

Zum Magazin geht es hier: https://www.schnittgefluester.com/…/schnittgefluester-maga…/

Zum Lookbook gehts hier entlang : https://www.schnittgefluester.com/loo…/fruehjahrsommer-2017/

 

Jeder Schnitt hat eine vollständige Anleitung dabei. Ein kleines Tutorial für eine Bluse mit Volant sowie viele Design-und Probenähbeispiele finden sich auch in dem Heft.
Außer dem Kinderschnitt und dem Hosenschnitt sind alle Schnitte bis mind. Größe 54, 2 sogar bis 58.
Und natürlich könnt ihr auch alle Schnitte als Ebooks einzeln oder in Kombis kaufen. 
Bis zum 19.6.2017 werden alle neuen Ebooks einen Preis von 2,99 Euro beibehalten. 
Die Zeitung kommt mit einem Preis von 19,95 Euro

1 Kommentare

Designnähen der Katrice XL von Miou Miou

Katrice XL

Meine Lieben, dieses Mal gibt es bei Liebl-inG gleich zwei Premieren. Das erste Neuland für mich, ist die Teilnahme bei einem Designnähen und zwar für das Schnittmuster Katrice XL von MiouMiou.  Ich habe mich wahnsinnig gefreut, dass die liebe Mechthild von Miou Miou mir die Möglichkeit gegeben hat ihren Schnitt auf meine Art und Weise in Szene zu setzen.

Es gibt einiges, was mir an diesem Schnitt sehr gut gefällt. Es ist ein Papierschnitt, der innerhalb zwei Tage mit der Post bei mir war. Kein endloses ausdrucken und zusammenkleben von gefühlt 1000 Seiten Papier. Das ist fantastisch, da bei uns Plus-Sizern einfach mehr Fläche nötig ist, um uns einzukleiden und da bin ich persönlich froh, wenn ich nicht auch noch die Fläche auf Papier ausdrucken, ausschneiden und zusammenkleben muss. ;-)

Der Schnitt ist sehr vielfältig und was mir besonders gut gefällt, ist, dass es Varianten für elastische und nicht elastische Stoffe gibt. Ich habe hier zwei mal die gleiche Variante genäht. Einfach weil sie mir mit diesen Stoffen so gut gefällt und weil es einfach super schnell geht. Ich habe für die erste drei Stunden und dann für die zweite nur zwei Stunden gebraucht. Vom zuschneiden bis zum Foto. Und gerade beim zuschneiden bin ich wirklich lahm. Den tollen Stoff mit den weißen Flecken hier habe ich in Holland bei Driessen Stoffen bestellt. Was eigentlich ein Fehlkauf war, hat sich mit diesem Schnitt als Glücksgriff erwiesen und ich kann es kaum noch abwarten, dass es endlich heiß wird, damit ich mein Oberteil ausführen kann.

Und damit die Sommeroberteil-Produktion nicht ins Stocken gerät, habe ich bei Susann Caplan diesen wunderbaren Chiffon ergattert und gleich ein zweites Oberteil genäht.   Susann ist schon länger kein Geheimtipp mehr, denn ihre Facebook Gruppe "Stoff Kamera Liebe" wird ständig größer. Bei ihr gibt es wunderbare Stoff-Schätze zu ergattern - wenn man denn schnell genug ist.

Ach ja, ich hatte ja von zwei Premieren erzählt: heute nehme ich zum ersten Mal beim donnerstäglichen  RUMS teil. Ich freue mich diebisch, dass mein Timing endlich passt.

Also viel Spaß beim nähen!

"Ich nähe - also bin ich"

Links:

Miou Miou Katrice XL

Susann Caplan

RUMS

2 Kommentare

Karten spielen mit (kleinen) Kindern

Kartenhalter aus Lego

Eine meiner Leidenschaften, neben  nähen, basteln und handwerken, ist das spielen. Ich bin ein riesen Fan von Karten- und Brettspielen aller Art und zu meiner großen Freude teilen meine Kinder diese Spielfreude.  Was schon seit geraumer Zeit regelmäßig bei uns gespielt wird ist "Uno".  Das einzige Problem das dabei mit den Kindern immer aufkommt ist die Tatsache, dass die Kleinen Probleme haben viele Karten auf einmal in der Hand zu halten und dann auch noch eine Karte auszuspielen, ohne, dass sich ein Kartenregen ergießt. Das ist für die Kinder sehr frustrierend und schmälter immer wieder die Spielfreude - und das muss natürlich unbedingt vermieden werden. Alleine spielen macht schließlich keinen Spaß. ;-)

Heute Nachmittag haben wir unser "Uno" mal wieder raus geholt und angefangen zu spielen - mit dem alt bekannten Problem.  Vor zwei Wochen hatten meine Söhne Geburtstag und sie haben von meiner Schwester einen gigantischen Berg verschiedenster Legosteine  bekommen. Also richtig viel. Was man eben so mit zwei Söhnen 13 Jahre lang ansammelt.  Eine dieser, mit Lego gefüllter, Kisten stand beim spielen neben mir und da kam mir die Idee: Ein Karten-Halter aus Lego Steinen. 

Und hier zeige ich Euch nun mein Ergebnis.

Grundplatte und Rückwand

Als erstes habe ich mit flachen Platten die Grundplatte gelegt und eine Rückwand gebaut.

Böden vordere und hintere Reihe

Um alle Karten gut sehen zu können, habe ich den hinteren Boden mit einer doppelten Reihe Steine gebaut und auf den vorderen Boden eine flache Reihe gesetzt.

Und fertig

Jetzt noch die immer niedriger werdenden Trennwände drauf setzten und schon hat man einen prima Kartenhalter.

 


Übrigens könnte ich mir das Gebilde auch gut als Brief oder Handyhalter vorstellen.

Und das schöne ist, dass ihr den Halter auch prima zusammen mit den Kindern basteln könnt.

Oder vielleicht für die Oma oder Opa, die gerne spielen, aber inzwischen Probleme mit dem Karten halten haben?

Viel Spaß beim gemeinsamen spielen!

Und wenn ihr keine große Schwester mit dem Bedürfnis Euch ihre Legosammlung zu vermachen habt, könnt ihr hier auch welche kaufen.

1 Kommentare

Mein 1. Probenähen der Jade Lady von Schnittherzchen

Meine Bewerbung zum Probenähen der Jade Lady von Schnittherzchen  war eine spontane Entscheidung. Ich hatte gar nicht damit gerechnet, dass ich tatsächlich Mitglied der Probenäher Gruppe werden würde.

Schwuppdiwupp war es dann doch passiert und ich verfiel in eine Art Schockstarre. Die Gruppe war schon fleißig und die ersten Ergebnisse wurden schon intern gezeigt. Das war erst mal ganz schön einschüchternd, denn da sind einige echte Schmuckstücke gezeigt worden.

Also musste ich mich erst ein mal entscheiden, welche Variante ich nähen würde, denn das Schnittmuster hat drei Ausbau-Varianten. In der easy Variante näht man die ganze Jacke einfach und versäubert den Saum schön. Bei der zweiten Variante doppelt man das besondere Vorderteil der Jacke, damit es auch hübsch aussieht wenn man die Jacke offen trägt. In der dritten Variante ist die Jacke vollständig gefüttert.

Ich muss sagen, dass diese Jacke wirklich eine richtige Liebl-inGs Jacke geworden ist und ich sie nur äußerst ungerne ausziehe. Ich habe schon fest eine weitere Jade Lady eingeplant, denn es gibt auch noch eine Schnittmustererweiterung mit einer Kapuze. Und dann möchte ich auf jeden Fall eine richtige Outdoor Jacke daraus machen.

Und wenn ich Euch jetzt neugierig gemacht habe und ihr noch mehr Nähbeispiele der Jade Lady sehen wollt dann schaut Euch mal diesen tollen Katalog an. Da ist für jeden was dabei. Nicht zuletzt weil es das Schnittmuster von Größe 34-60 gibt.

So und hier nochmal alle Links zusammengefasst:

Das Plus Schnittmuster

Die Erweiterung der Kapuze

Der Papierschnitt

und die Papierschnitt Erweiterung

 

Viel Spaß beim Nähen!

2 Kommentare

Ein Brotkorb

Heute zeige ich, wie ich unseren neuen familientauglichen Brotkorb genäht habe. Ein schnelles und einfaches Stück, ideal geeignet auch für Nähanfänger.

Was ihr braucht sind zwei schöne und zueinander passende feste Bauwollstoffe, entprechendes Garn und das übliche Nähzubehör: Maßband, Nadeln, Schere, Stoffkreide oder einen Markierstift und natürlich eine Nähmaschine.

Ich habe vor kurzem einen netten Stoffladen mit schönen modernen Stoffen in der Schongauer Altstadt gefunden. Dort habe ich mich gleich mit ein paar hübschen Stöffchen eingedeckt.

Ich weiß nicht, ob ich das schon mal erwähnt habe, aber ich bin kein Freund von Anleitungen. Ganz egal ob es Bedienungsanleitungen für irgendein elektrisches Gerät sind oder Näh- oder andere Bastelanleitungen. Ich lese sie einfach nicht gerne. Meistens ist es so, dass mir etwas gefällt, das ich sehe oder mir kommt eine Idee. Dann wird überlegt wie es wohl funktioniert und los gehts. Das führt öfter auch mal dazu, dass ich manches etwas umständlicher oder anders mache als es manch anderer macht. Aber für mich gehört das Tüfteln und Ausprobieren einfach dazu und es macht mir großen Spaß. Und am Ende komme ich auch zum Ziel. ;-) Nichts desto trotz bin ich froh, wenn jemand hier Verbesserungsvorschläge kommentiert, um die Umsetzung für andere vielleicht noch einfacher zu machen.

So, jetzt gehts aber los. Noch etwas vorweg: nachdem es bei so einem Korb nicht um Millimeter geht sind meine Maßangaben nur circa Werte. Man kann ihn beliebig an die eigenen Größenbedüfnisse anpassen. Nachdem wir zu fünft sind und öfter auch noch mehr, ist er bei mir etwas großzügiger ausgefallen.

 

Die Grundfläche bildet ein Oval. Hierzu wird ein ca. DIN A4 großes Stück Stoff ausgeschnitten. Dieser Stoff wird einmal in jede Richtung halbiert. Dann haben wir also ein Din A6 Format. Leider habe ich kein Bild davon gemacht - ich gelobe Besserung. Im Anschluss schneidet man entlang der beiden offenen Seiten eine Kurve. Nach dem aufklappen ist so ein gleichmäßiges Oval entstanden.

Dieses Oval muss nochmal aus dem anderen Stoff ausgeschnitten werden. Hier geht es nicht um Millimeter, aber sie sollten möglichst gleich groß sein. Als nächstes solltet ihr Euch eine sinnvolle Korbhöhe überlegen. Das praktische an der umkrempel-Methode ist, dass man die Höhe ja auch im Nachhinein an die Bedürfnisse anpassen kann. Ich habe mich für eine Gesamt Stoffhöhe von 30 cm entschlossen. Abzüglich der Nahtzugabe und nach dem Umklappen hat mein Korb eine Höhe von ca. 16 cm.  Für die Länge habe ich mein Oval einfach mal mit dem Maßband einmal am Rand entlang abgemessen und noch zur Sicherheit ein paar Zentimeter draufgeschlagen. Am Ende waren es ca. 85cm. Also habe ich pro Stoff je einen Streifen mit 30cm x 85 cm zurechtgeschnitten.

Jetzt musste ich ein wenig rumprobieren. Ich habe meine Stoffbahn einfach mal an dem passenden Oval festgesteckt. Dort, wo die Enden der Bahn wieder aufeinander getroffen sind, habe ich je eine Markierung gesetzt. Dann kommen alle Nadeln wieder raus. Jetzt den Stoff rechts auf rechs auf einander legen, so dass die Markierungen auf einander liegen und alles schön senkrecht zu einander ist. Dann ausgehend von der Markierung die schmale Seite zusammennähen. Jetzt ist ein Ring entstanden, der ungefähr der Größe des Ovals entspricht.

Als nächstes wird der Ring an das farblich passende Oval geheftet. Bitte achtet hier darauf, falls ihr ein Muster mit einem Oben und Unten habt, dass ihr den Stoff entsprechend richtig herum fest macht. Und wichtig, wieder treffen die schönen Stoffseiten aufeinander. Also rechts auf rechts.

So, und jetzt gehts an die Nähmaschine. Farblich passendes Garn für den Ober- und Unterfaden einlegen und los gehts. Es kann etwas knifflig sein hier keine Falten rein zu nähen. Mir hat es ganz gut geholfen, den Stoff wie rechts auf dem Bild zu halten. Einmal rund herum nähen und den Anfang und das Ende ordentlich vernähen. So, jetzt ist der eine Teil fertig, jetzt muss das Ganze mit dem zweiten Stoff nochmal so gemacht werden. Achtet darauf, dass beim festnähen des Ringes auf das Oval, die Naht des Ringes wieder an der gleichen Stelle wie beim vorherigen Korb liegt. Am Ende sind zwei gleiche Körbe entstanden.

Als nächstes dreht ihr einen Korb auf rechts, also richtig herum mit der schönen Seite nach außen und der zweite bleibt auf links, so wie ihr ihn auch genäht habt. Jetzt stellt ihr den schönen Korb in den anderen Korb. Nun liegen wieder die beiden schönen, sprich rechten, Seiten auf einander und sind nicht mehr zu sehen. Bitte achtet darauf, dass beim ineinader Setzten die Nähte der Ringe auf einander treffen. Jetzt einmal entlang der offenen Kante nähen. Aber bitte nicht ganz zunähen, sondern wie auf dem Bild hoffentlich zu sehen ist, 5-10 cm  offen lassen. Anfang und Ende wieder ordentlich vernähen. Als nächstes wird der Korb durch die Öffnung vorsichtig gewendet. Das Loch wird jetzt ganz knapp an der Kante zusammen genäht.

Und schon habt ihr einen wunderbaren Brotkorb. Wenn das nicht mal ein klasse, super-last-minute Weihnachtsgeschenk ist. ;-)
Viel Spaß beim Nähen.

0 Kommentare

Eine besondere Kerze

Am 3. Advent 1984 wurde mein Vater zum Diakon geweiht. Ich selbst habe an diesen Tag zwar keine Erinnerungen mehr, ich war erst 11 Monate alt, meine Eltern erzählen aber immer gerne und sehr begeistert von diesem besonderen Tag. Die Weihe zum Diakon ist nicht nur für den Geweihten sondern für die ganze Familie ein wichtiges Ereignis. Die Berufung in dieses Amt beinflußt immerwieder und auf unterschidelichste Art und Weise auch das Familienleben. So muss z.B. auch die Ehefrau dieser Entscheidung zustimmen und sie mittragen.

Ich habe die Berufung meines Vaters immer als sehr positiv und bereichernd wahr genommen, auch wenn mein Vater vor allem an den katholischen Hochfesten wie Weihnachten, Ostern oder Pfingsten sehr eingespannt war. So war z.B. das Üben des Evangeliums an Ostern, das vom Diakon in der Osternacht gesungen wird, immer ein fester Bestandteil der Fastenzeit und irgendwie vermisse ich es, seit mein Vater in Rente ist. Hier findet sich, für die die es interessiert, ein kurzer Text über das Amt des Diakons und seine Aufgaben.

Zu diesem besonderen Jubiläum habe ich diese Kerze gestaltet. Sie zeigt verschiedene Symbole die mit der Weihe, dem Diakon und seinen Aufgaben in Verbindung stehen. Der Heilige Geist in Form einer Taube, als Symbol dafür, dass Jesus die Apostel ausgesandt hat und in seinem Namen zu handeln. Auch die Farbe Rot steht für den Heilige Geist. Das Kreuz als Symbol der Verbindung von Gott zu den Menschen aber auch der Menschen untereinander. Die Ringe, die die unendliche Verbindung zu Gott darstellt, die ein Diakon mit seiner Weihe eingeht. Die Strahlen und der Farbverlauf von Gelb zu Rot zeigt die Strahlkraft dieses Amtes hat und auch den apostolischen Auftrag, den ein Diakon hat.

Zu guter Letzt darf natürlich die Jahreszahl und das d mit dem Kreuz nicht fehlen.

Um so eine Kerze herzustellen braucht man eigentlich nicht viel:
Natürlich eine Kerze in der gewünschten Größe, verschieden farbige Wachsplatten, Goldfäden in unterschiedlicher Stärke. Eine Schneideunterlage/Brett, ein kleines scharfes Messer (Skalpell), Papier und einen möglichst weichen Bleistift (zB. 2B). Nachdem die Vorlage entworfen ist, muss man sie in der richtigen Größe auf ein Papier zeichnen. Wenn eine fertige Vorlage hergenommen wird kann man die einzelnen Elemente einfach mit Butterbrotpapier abpausen. Die Schneidelinien werden mit dem weichen Bleistift nachgefahren. Dann legt man die Wachsplatte (möglichst platzsparend) auf das entsprechende Element und fährt vorsichtig mit dem Finger darüber. Wenn man nun die Platte abhebt sieht man die Linien und kann sie vorsichtig mit dem Skalpell ausschneiden. Nun wird das Element vorsichtig vom Trägerpapier gelöst und auf die Kerze gesetzt. Wobei die Seite mit dem Bleistift auf die Kerze kommt. Nach dieser Methode können nacheinander alle Teile auf die Kerze geklebt werden. Buchstaben und zahlen legt man recht einfach mit dünnen Gold-Wachsfäden. Am Ende ist eine tolle und ganz individuelle Kerze entstanden. Viel Spaß beim Gestalten!

0 Kommentare

Fensterbild zu St. Martin

So mein letztes Projekt war ein hübsches Fensterbild für unsere Küche. Das Thema ist ganz aktuell, am 11. November wird St. Martin gefeiert. Hier in Wildsteig gibt es einen schönen Wortgottesdienst mit anschließendem Martinszug durchs Dorf und natürlich ein kleines Martinspiel mit echtem Pferd und selbst gebackenen Martinsgänse. Wir freuen uns alle schon sehr darauf.

Und nachdem das ganze mal wieder möglichst flott gehen sollte hat mir der liebe Herr Google ein wunderschönes Bild gefunden. (http://dailyartdesign.posterlounge.de/wp-content/uploads/2012/11/laternenumzug-heinrich-schuetz-haus.de_.jpg)  Das habe ich dann auf mein gewünschtes Format vergrößert und auf zwei Seiten ausgedruckt.

Dann habe ich die beiden Seiten auf zwei Tonpapierblätter geklebt und schließlich zusammengeklebt.

Als nächstes ging es ans ausschneiden. Ich habe da ein ganz tolles Skalpell mit dem man auch die feinen Elemente gut ausschneiden kann.

Aber bitte nur auf einer passenden Schneideunterlage.

Und schwupp die Wupp ist das schöne Fensterbild fertig. Ich hatte leider kein Transparentpapier zur Hand, weshalb es nun so an unserem Fenster hängt. Aber wenn ich noch dazu komme werde ich die Laternen noch mit buntem Transparentpapier hinterkleben, dann leuchten sie auch in der Dunkelheit.

St. Martin kann kommen!

0 Kommentare

Homepage Akademie für Ehe und Familie

Endlich ist die neue Seite der Akademie für Ehe und Familie fertig! Mein Mann und ich haben zusammen mit unserem guten Freund Thomas Gensler der Homepage ein neues Gesicht gegeben. Thomas hat für uns die technische Umsetzung realisiert. Mein Mann war in erster Linie für die neue Struktur und Texte zuständig. Ich hatte mich um das Aussehen und das befüllen der Seite gekümmert und war Kontaktperson bzw. Ansprechpartner für alle. Ich bin wirklich froh, dass wir trotz des holprigen Starts, jetzt diese klasse Seite besuchen können.

Also schaut doch mal rein, vielleicht ist der ein oder andere auch auf den Inhalt gespannt und fühlt sich angesprochen. Aus eigener Erfahrung kann ich die Teilnahme nur empfehlen. Mein Mann und ich haben unsere Ausbildung im November 2012 abgeschloßen. Wir sind als Einzelne vor allem aber als Paar sehr gewachsen.

Anfang 2015 werden wir hier bei uns im Pfarrverband eine kleine Reihe Ehepaar Nachmittage anbieten. Wer interesse hat kann sich  gerne an mich wenden, dann teile ich die Termine und Themen rechtzeitig mit. Am 13. November machen wir im Mehrzweckraum der Grundschule Wildsteig um 19:30 einen Infoabend.

Geplant sind Samstag Nachmittage, an denen Ehepaare zusammen kommen und einen Impuls zu einem bestimmten Thema von uns oder einem anderen Referentenpaar bekommen. Im Anschluß daran werden die einzelnen Paare zu einem Paargespräch mit passenden Fragen entlassen, anhand derer sie ein Gespräch zu dem Thema führen. Das ist ein zentraler Punkt in unserem Nachmittag, denn wir sind der Meinung, dass eine gute und offene Kommunikation in einer Beziehung essentiell wichtig ist. Für das Gelingen und die Stabilität der Beziehung und die Zufriedenheit der Partner. Nach dem Paargespräch kommen wir wieder zusammen und haben die Möglichkeit uns noch gemeinsam über das Thema auszutauschen. Wichtig ist dabei, dass jedes Paar vorher besprochen hat ob und was sie von ihrem persönlichen Gespräch erzählen wollen. Niemand muss etwas sagen. Die dauer dieses Punktes hängt sehr von den einzelnen Teilnehmern ab und ist sehr unterschiedlich. Um allen die Teilnahme zu ermöglichen, werden wir eine Kinderbetreuung organisieren. Babys und Kleinkinder können auch einfach beim Vortrag dabei sein.

Ich bin sehr gespannt wie alles anlaufen wird. Drückt uns die Daumen!

Vielleicht gefällt einem Paar das ja so gut, dass es auch die Ausbildung zum Ehe- und Familientrainer absolvieren will. Also schaut mal bei einem Familiennachmittag rein, informiert Euch auf der Homepage oder sprecht uns einfach an.

Ich wünsche Euch ein schönes Wochenende und schicke vorallem morgen viele Grüße nach Schönstatt!

Eure Anna


0 Kommentare

Loop, loop, loop

Ich habe ja schon geschrieben, dass meine große Schwester am Freitag Geburtstag hatte. Es ist wirklich nicht so einfach ein schönes Geschenk zu finden. Deshalb bin ich am Mittwoch nach dem Marktbesuch gleich noch durch die Murnauer Fußgängerzone gezogen und habe ein Geschenk gesucht. Ich hatte mir einen schönen Schal eingebildet. Nach ein paar Geschäften habe ich dann beschlossen, dass ich das was ich suche nicht finde. Also habe ich einen Abstecher zum örtlichen Stoffhimmel gemacht und bin in der Restekiste fündig geworden. Ein schöner leicht transparenter Stoff mit schöner Haptik, der wunderbar zu einem Stoff den ich noch Zuhause hatte gepasst hat. Nachdem ich Donnerstag Mittag mit dem Dirndl fertig geworden bin habe ich mich am Abend ans zuschneiden des Stoffes gemacht. Ich hatte kein konkretes Schnittmuster, aber das ist für so einen Schal ja auch nicht wirklich nötig. Ich habe einfach meinen Lieblingsschal abgemessen und danach den Stoff zugeschnitten. Am Ende hatten beide Stoffe eine höhe von 50 cm und die komplette Stoffbreite, wobei der transparente Stoff ca. 20 cm breiter war.

Dann habe ich die Stoffe rechts auf rechts gelegt, wobei ich das überstehend Ende des breiteren Stoffes so umgeschlagen habe, dass ich es an den weißen Stoff festnähen konnte. Also erst mal die eine kurze Seite zusammen nähen und dann die Langen. Ich habe einen Stretch-Overlock-Stich genommen, da doch gerade beim an- und ausziehen der Stoff immer wieder gedehnt wird.

Am Schluss ist die schmale Seite bei der die Stofflagen passend auf einander liegen noch offen. (Ich hoffe mein Gefasel ist verständlich.)


Jetzt habe ich den Schal gewendet und das geschlossene schmale Ende in das offene gelegt. Die Ränder des offenen Endes werden nach innen umgeschlagen und alles festgesteckt.

Ich habe dann mit einem Hexenstich die Enden zusammen genäht.

Und schon war der Loop-Schal fertig.

Natürlich musste ich ihn erst mal ausprobieren und kam dann zu dem Ergebnis, dass ich ihn guten Gewissens verschenken kann. Und ich war froh, dass ich zufällig genau die Menge an Stoff für einen zweiten Schal übrig hatte. Was mir besonders gut gefällt ist der Streifen vorne bei dem der leicht transparente Stoff doppelt ist.



Ich glaube meine Schwester hat sich über ihr Unikat wirklich gefreut. Und das war ja das wichtigste.

0 Kommentare

Wie schnell doch die Zeit vergeht.

Es ist wirklich unglaublich, WIE schnell so eine Woche vorbei ist. Vorallem wenn man so viel näht!

Denn ich war die ganze Woche schön fleißig. Gestern, also am Freitag, hatte nicht nur meine liebe Schwester Geburtstag (später mehr), sondern hier in Wildsteig war auch Dorfabend. Alle Dorfbewohner und Gäste waren zu einem bunten Abend eingeladen.  Es wurde musiziert, gesungen, getanzt und Theater gespielt. Außerdem wurden noch einige Fotos von den Vereinen gezeigt. Natürlich haben da auch unsere Singkinder ihr Können zum Besten gegeben und somit auch unsere Tochter. Mit dieser Tatsache hatte sich dann also auch gleich meine Bastelarbeit für die letzte Woche ergeben.

Denn ein Dirndl ist da Pflicht.

Leider war unsere Tochter aus ihrem schon wieder herausgewachsen und somit sind wir letzten Samstag losgezogen und haben beim Grasegger in Garmisch wunderbaren Stoff und noch etwas Zierkram und Garn gekauft. Ein herrliches Geschäft mit tollen Trachtenstoffen und den besten Kaufberaterinnen weit und breit. Leider nicht ganz billig, aber die Qualität von Material und Beratung stimmt einfach. Als klar war, dass es um einen Stoff für unsere Tochter ging wurde ich aufs Abstellgleis befördert und die junge Dame hatte das Sagen.

Raus kam dabei ein rosa Rock mit dezentem Blumenmuster, ein blaues Oberteil mit weißen Blümchen und eine rosa-weiß karierte Schürze und passende Knöpfe mit rosa Steinchen. Noch etwas Borte im passenden Blau und schon war alles zusammen gestellt. Ich hatte dann noch bei der Mengenangabe, bei der Vlies-Einlage und dem passenden Garn Mitspracherecht. So kann's gehen.


Das passende Schnittmuster habe ich mir bei Burda Style gekauft und direkt runter geladen und ausgedruckt. Das war eine Papierschlacht! Aber ich muss sagen, dass ich die Burda Schnitte wirklich mag. Ich habe dann also alle Blätter zurechtgeschnitten und zusammen geklebt. Dann alle nötigen Teile mit Transparentpapier abgepaust, beschriftet und ausgeschnitten. Ab auf den Stoff, Naht- und Schneidelinie auf den Stoff gezeichnet und dann konnte ich den Stoff zuschneiden.

Das ist immer die nervigste Sache. Wie geht es Euch denn damit?

Dann wurden alle Teile zusammen genäht, zuerst das Oberteil, dann der Rock und als letztes die Schürze. Donnerstag Mittag um zwölf Uhr war ich dann endlich fertig.



Ich muss sagen, ich bin recht zufrieden. Es sind zwar einige Stellen nicht perfekt, aber so ist das eben. Da machts dann doch auch die Übung.

Natürlich musste unsere Tochter nach dem Kindergarten gleich mal das hübsche Dirndl anprobieren und ich kam endlich mal auf die Idee ein paar Fotos zu machen! Wenn ich so am wurschteln bin vergesse ich das einfach immer. Aber ich arbeite an mir und gelobe Besserung!

Die Feuertaufe beim Auftritt am Freitag Abend hat das Kleid dann auch wunderbar bestanden.

1 Kommentare

Tag 3: Das wird was längeres

Puh, jetzt habe ich doch glatt die zwölf Uhr Marke verpasst! Naja so genau nehmen wir es ja doch nicht. Heute war ein wunderbarer, schöner und voller Tag mit der Familie, denn es standen einige Besorgungen auf dem Plan. Mein Mann brauchte noch ein paar Teile für seine Mini-Brauanlage die er sich gerade baut, wir haben den neuen Dorfwirt in Altenau getestet und waren sehr zufrieden und begeistert von dem schönen Gasthof. Habt ihr schon von der besonderen Entstehungsgeschichte gehört? Schaut mal bei "Ein Dorf wird Wirt" im Bayrischen Fernsehen. Dann waren wir noch auf einem Kinderkleider- und Spielzeug Basar und schließlich waren wir noch Stoff kaufen. Hach, also das gehört ja, genau bis zu dem Moment der Wahrheit an der Kasse, zu einer meiner absoluten Lieblingsbeschäftigungen. Stoffe könnte ich immer und überall kaufen im Laden vor Ort oder gerne auch mal online. Also dieses mal waren wir in Garmisch und haben diesen schicken Stoff gekauft. Erratet ihr schon was es werden könnte? Ach wisst ihr was, ich lasse Euch noch etwas zappeln. 
Wie ihr seht gibt es heute leider keine bereits fertige Anleitung und morgen wohl auch nicht, denn da steht ein anderer toller Ausflug auf dem Programm. Ich freu mich! Aber Montag geht es wieder weiter.
Ich wünsche eine gute Nacht!
Eure Anna

Achso, die passenden Links füge ich ein, sobald ich wieder an meinem lieben Rechner bin. 
0 Kommentare

Tag 2: Kastanien Basteleien

Kastanien_Schuessel

Heute wurde mit der ganzen Familie gebastelt. Von unserem letzten Kursfamilien Treffen in Weiskirchen/ Rodgau, haben wir einen Korb voll Kastanien nach Hause gebracht.

Aus dem Garten habe ich noch ein paar Hagebutten geholt.

Mein Ziel ist ein schöner Tischkranz, die Kinder basteln zusammen mit meinem Mann Kastanientiere. Ein Pferd und jeder je einen Hamster und einen Igel.

Los gehts!

Als erstes habe ich neben Schneidematte, Cutter und Zirkel noch die Heißklebepistole und eine 2mm dicke Graupappe angeschleppt. Noch den Akkubohrer dazu geholt und schon kann es los gehen.

Mit dem Zirkel einen Ring in der gewünschten Größe auf die Pappe malen und mit dem Cutter ausschneiden. Bitte nicht in die Finger schneiden, das ist sehr schmerzhaft. Das durfte ich während meines Studiums zum Glück nur bei anderen sehen, aber das hat mir schon gereicht.

Sobald der Ring ausgeschnitten ist kann man auch schon mit dem bekleben beginnen. Falls ihr einen Türkranz machen wollt, würde ich jetzt schon mal das Loch zum aufhängen in die Pappe bohren, dann ist das aufhängen schnell passiert.

Ich habe mich von innen nach außen  durch gearbeitet. Die Kunst liegt hier wohl nur darin genug Klebstoff auf die Kastanien zu bringen, dass sie auch wirklich halten, ohne, dass man ihn überall rausquillen sieht. Da ich nur einen Tischkranz gemacht habe bin ich mit etwas weniger Kleber ausgekommen. Hat aber vielleicht jemand einen Trick wie der Kleber besser auf den Kastanien hält? Also immer fleißig weiter kleben bis der Ring voll ist. Ich habe dann noch eine zweite Schicht Kastanien oben auf die größten Löcher geklebt. Noch die Hagebutten dazu und voilá, fertig.

Für die tollen Tiere der Kinder, hat mein Mann mit einem kleinen Bohrer die nötigen Löcher in die Kastanien vorgebohrt und die Kinder konnten sie dann mit Hilfe von halbierten oder auch ganzen Zahnstochern fertig basteln. Das hat auch mit unseren Kleinen wirklich prima funktioniert.

Das war ein außerordentlich schöner und gemütlicher Familienvormittag. Und nach so viel Fleiß hat die leckere Kürbissuppe gleich doppelt so gut geschmeckt.

 

Bis Morgen,

Eure Anna

1 Kommentare

Eine Herausforderung oder meine Challenge

Sich selbst vor eine neue Herausforderung zu stellen, oder, wie es so schön neudeutsch heißt, eine Challenge machen, ist ja im Moment ganz schön im Trend.

Das fängt bei veganem Essen und Sportprogrammen an und hört bei "1 Jahr 1 Kleid" noch lange nicht auf. Irgendwem fällt immer etwas ein.

Ich muss sagen, dass mich der Gedanke durchaus fasziniert. Sicherlich aus den gleichen Gründen wie wohl die meisten der anderen Menschen, die sich so einer Challenge stellen.

Und das sind jede Menge. Allein der Zähler Stand auf der vegan for fit Seite von Veganer-Guru Attila Hildmann zeigt heute 16.052 "Challenger" an. Der Nachfolger vegan for Youth ist auch schon längst auf dem Markt und wird fleißig durchlaufen.

An dem 10 Wochen Fitness-Plan von Mark Laueren "be your own gym" scheitern mein Mann und ich immer wieder. Entweder sind wir an einem Abend nicht da, oder einer von uns oder eines der Kinder ist krank. Irgendwas ist immer.

Also was fasziniert einen daran sich ein Ziel zu setzen? Etwas für eine gewisse, meist überschaubare, aber dennoch nicht zu kurze Zeit durch zu ziehen? Bei der Ernährung oder einem Sportprogramm steht sicher die eigene Gesundheit und die körperliche Verfassung im Mittelpunkt. Aber das ist nicht alles. Wir wollen uns etwas beweisen: ich bin stark, denn ich halte durch, es kommt Ehrgeiz auf, ich will nicht versagen. Vielleicht darf ich auch gar nicht versagen weil ich schon allen meinen Facebook Freunden in der ersten Euphorie davon erzählt habe?!
Neugier spielt sicher auch eine Rolle, was macht dieses Unternehmen mit mir und meiner Umwelt, wie reagieren die anderen darauf?
Vielleicht ist so ein wiederkehrendes Element auch eine willkommene Abwechslung. Ein Ritual, das den stressigen Alltag unterbricht die Gedanken auf etwas anderes, neues lenkt. Eine Form von Inne halten, sich mit sich selbst befassen. Dafür ist oft zu wenig Zeit.

Zwischen all diesen Punkten liegt der Grund für mein persönliches Experiment. Ich möchte einen Monat jeden Tag etwas basteln, herstellen, kreativ werden.
Nachdem meine Kinder jetzt alle am Vormittag im Kindergarten sind habe ich plötzlich Zeit zur freien Verfügung. Und das völlig selbst bestimmt. Das ist wirklich toll. Ich kann Mittwochs nach Murnau auf den Markt gehen und noch bei einem Kaffee einen Plausch mit meiner Schwester, die ich viel zu selten sehe, halten. Oder einfach mal eine Mütze, einen Rock nähen. Die Wohnung endlich mal wieder richtig auf Vordermann bringen. Zu tun ist ja immer was. Und da möchte ich mir gerne Zeit nehmen für eine schöne Kleinigkeit, Zeit um mich dem zu widmen was mir richtig Spaß macht. Kreatives schaffen.

Ich bin ja auch furchtbar gerne auf den vielen, unzähligen Bastel-, Näh- und Selbermacher- Blogs unterwegs und hole mir dort viele Ideen und Inspirationen. Ich werde versuchen auch immer alle Quellen anzugeben. Falls ich das mal vergesse, gebt mir Bescheid, dann hole ich das auf jeden Fall gerne nach. 

 

Heute habe ich zum Start endlich mal die ganzen Äpfel, die wir aus unserem Frankreich Urlaub nach Hause gebracht haben eingekocht und Apfelsaft und Apfelmus daraus gemacht.
Von meiner Mutter habe ich den tollen Einweck-Topf und die Flotte Lotte geliehen bekommen. Unten in den Topf kommt Wasser, oben in das Sieb habe ich geviertelte und entkernte Äpfel gelegt. Da die Äpfel sehr sauer waren habe ich noch etwas Zucker darüber gestreut. Herd an und abwarten. Wenn es auf einmal leise wird, dann ist das ganze Wasser verdampft und man kann den Saft auslassen. Da es nicht sonderlich viele Äpfel waren, kam am Ende auch nur ein dreiviertel Liter Saft raus, den meine Kinder gleich zur Hälfte ausgetrunken haben. Das Apfelmus habe ich noch einmal durch die Flotte Lotte geschickt und dann kurz aufgekocht, etwas Zimt dazu und in ein heißes Einmach-Glas gefüllt. Dann noch schnell ein Etikett gemacht und fertig.  

Jetzt muss ich nur mal suchen, was ich morgen so machen könnte. Wegen des Feiertags morgen ist ja die ganze Familie Zuhause, da würde sich ja vielleicht eine gemeinsame Bastelstunde anbieten? Mal sehen.

 

Alles liebe,
Eure Anna

0 Kommentare

Der fertige Tisch

ein formschöner Couchtisch

Endlich schaffe ich es ein Foto des fertigen Tisches zu zeigen. Er steht inzwischen schon eine Weile in unserem Wohnzimmer und macht sich dort recht gut.

Ich habe mich schließlich für einen ganz schlichten Entwurf entschieden.

Dafür habe ich eine Buchenholzplatte gekauft und sämtliche Elemente aus der einen Platte gefertigt. Für die Füße zum Beispiel habe ich zwei Plattenstücke auf einander gelegt und mit Holzdübeln verklebt.

Ich möchte den Tisch noch mit Antikwachs behandeln um die Oberfläche etwas zu versiegeln. Allerdings muss dafür das Wetter erst wieder gut werden weil noch ein paar Schleifvorgänge notwendig sind und das geht bei mir leider nur im Freien. :-)

0 Kommentare

Erste Entwürfe für den Couchtisch

So, nun hatte ich ganz unerwartet einen Vormittag quasi frei und habe mich gleich mal an den Couchtisch gemacht. Das hier sind nun also meine beiden Entwürfe.

Der eine mit vier zu den Seiten offenen Fächern zwischen zwei ovalen Platten. Der andere recht schlicht, ebenfalls oval und mit einem kleinen Fach von oben im Tisch. 

Ich glaube ich tendiere zu Variante zwei. Ich mag es ja immer eher schlicht. ;-)

0 Kommentare

Es geht weiter: Wohnzimmer Tisch

Nun ist doch schon wieder einige Zeit seit dem letzten Eintrag vergangen. Das liegt nicht an mangelnden Ideen, sondern leider viel mehr daran, dass es hier bei uns seit Wochen ordentlich rund geht. Sei es Arbeit, Ehrenamt oder Krankheit.

Aber Fakt ist: Wir brauchen dringend einen schönen und praktischen Wohnzimmer Tisch. Die ersten Ideen sind schon da und ich hoffe, ich habe bald die Zeit daraus einen Entwurf zu machen und ihn dann auch in die Tat um zusetzen. Drückt mir die Daumen, dass es klappt. ;-)

Für jegliche Ideen und Anregungen bin ich natürlich jeder Zeit dankbar!

0 Kommentare

Ein Pullover für Kinder

Der Winter war bisher ja leider noch nicht so richtig hervor zu locken. Dennoch habe ich die Herbsttage genutzt und meiner Tochter einen schönen Norweger Pulli gestrickt.

Zum ersten mal habe ich mich an ein Muster gewagt. Das tolle an diesem Pulli ist nicht nur, dass das Muster sehr verständlich und einfach zu stricken war, sondern vorallem, dass alles an einem Stück gearbeitet werden konnte. Es gab also am Schluß kein lästiges dämpfen und glätten von Einzelteilen, die, im schlimmsten Fall, noch nicht mal richtig zusammen passen. Zwei kleine Löcher unter den Armen war alles was zusammen genäht werden musste.

Und wer Lust darauf hat diesen Pulli ebenfalls zu stricken, der bekommt hier die Anleitung und kann sich sogar im Onlineshop die nötige Wolle dazu bestellen.

Viel Spaß beim stricken!

0 Kommentare

Erste Garderobe ist fertig!

Endlich ist es geschafft. Ich konnte am Wochenende die erste Garderobe fertig stellen.

Ich habe sie mit einem Rubin roten, seiden matten Lack gestrichen.

Im Anschluss habe ich aus einem 10 mm Rundholz Stifte gesägt und am vorderen Ende rundlich abgeschliffen.

Im nachhinein würde ich die Löcher für die Aufhängerhölzchen noch vor dem zusammenschrauben der einzelnen Teile bohren. Dann hätte ich ganz gemütlich die Standbohrmaschine verwenden können und die Löcher leicht schräg gebohrt, damit die Jacken nicht so leicht vom Haken rutschen. Um dem vorzubeugen werde ich jetzt entweder eine Furche in die Aufhänger feilen oder aber ein Stück durchsichtigen Kunststoff- /Gummischlauch über die Haken stülpen. Mal sehen was sich jetzt noch einfacher realisieren lässt.

Den Anfangs gefassten Plan, an die Rückwand ein Bild zu befestigen habe ich inzwischen verworfen. Ich mag die Garderobe so wie sie ist, ganz ohne zusätzlichen Schnickschnack. Da jedes meiner Kinder seine Garderobe in einer eigenen Farbe bekommt, wird es wohl trotzdem zu keinerlei Verwechslungen kommen. ;-)

Die beiden anderen Stücke muss ich noch lackieren und dann sind auch sie bereit aufgehängt zu werden. Ich hoffe, am Wochenende wird das Wetter endlich mal wieder etwas schöner, so dass ich beide im Freien lackieren kann.

Also drückt mir die Daumen. ;-)

0 Kommentare

Eine besondere Kerze

Am 3. Advent 1984 wurde mein Vater zum Diakon geweiht. Ich selbst habe an diesen Tag zwar keine Erinnerungen mehr, ich war erst 11 Monate alt, meine Eltern erzählen aber immer gerne und sehr begeistert von diesem besonderen Tag. Die Weihe zum Diakon ist nicht nur für den Geweihten sondern für die ganze Familie ein wichtiges Ereignis. Die Berufung in dieses Amt beinflußt immerwieder und auf unterschidelichste Art und Weise auch das Familienleben. So muss z.B. auch die Ehefrau dieser Entscheidung zustimmen und sie mittragen.

Ich habe die Berufung meines Vaters immer als sehr positiv und bereichernd wahr genommen, auch wenn mein Vater vor allem an den katholischen Hochfesten wie Weihnachten, Ostern oder Pfingsten sehr eingespannt war. So war z.B. das Üben des Evangeliums an Ostern, das vom Diakon in der Osternacht gesungen wird, immer ein fester Bestandteil der Fastenzeit und irgendwie vermisse ich es, seit mein Vater in Rente ist. Hier findet sich, für die die es interessiert, ein kurzer Text über das Amt des Diakons und seine Aufgaben.

Zu diesem besonderen Jubiläum habe ich diese Kerze gestaltet. Sie zeigt verschiedene Symbole die mit der Weihe, dem Diakon und seinen Aufgaben in Verbindung stehen. Der Heilige Geist in Form einer Taube, als Symbol dafür, dass Jesus die Apostel ausgesandt hat und in seinem Namen zu handeln. Auch die Farbe Rot steht für den Heilige Geist. Das Kreuz als Symbol der Verbindung von Gott zu den Menschen aber auch der Menschen untereinander. Die Ringe, die die unendliche Verbindung zu Gott darstellt, die ein Diakon mit seiner Weihe eingeht. Die Strahlen und der Farbverlauf von Gelb zu Rot zeigt die Strahlkraft dieses Amtes hat und auch den apostolischen Auftrag, den ein Diakon hat.

Zu guter Letzt darf natürlich die Jahreszahl und das d mit dem Kreuz nicht fehlen.

Um so eine Kerze herzustellen braucht man eigentlich nicht viel:
Natürlich eine Kerze in der gewünschten Größe, verschieden farbige Wachsplatten, Goldfäden in unterschiedlicher Stärke. Eine Schneideunterlage/Brett, ein kleines scharfes Messer (Skalpell), Papier und einen möglichst weichen Bleistift (zB. 2B). Nachdem die Vorlage entworfen ist, muss man sie in der richtigen Größe auf ein Papier zeichnen. Wenn eine fertige Vorlage hergenommen wird kann man die einzelnen Elemente einfach mit Butterbrotpapier abpausen. Die Schneidelinien werden mit dem weichen Bleistift nachgefahren. Dann legt man die Wachsplatte (möglichst platzsparend) auf das entsprechende Element und fährt vorsichtig mit dem Finger darüber. Wenn man nun die Platte abhebt sieht man die Linien und kann sie vorsichtig mit dem Skalpell ausschneiden. Nun wird das Element vorsichtig vom Trägerpapier gelöst und auf die Kerze gesetzt. Wobei die Seite mit dem Bleistift auf die Kerze kommt. Nach dieser Methode können nacheinander alle Teile auf die Kerze geklebt werden. Buchstaben und zahlen legt man recht einfach mit dünnen Gold-Wachsfäden. Am Ende ist eine tolle und ganz individuelle Kerze entstanden. Viel Spaß beim Gestalten!

0 Kommentare

Kinderhoodie von Konfettipatterns

Der Hoddie für Pferde-Narren

Heute zeige ich den aktuellen Lieblings-Hoodie meiner Tochter. Schnittmuster ist der "Kinderhoodie" von konfetti patterns der die Größen 92-156 abdeckt. Es ist ein schlichter Raglan Hoodie, ganz schlicht ohne Schnickschnack - und das mag ich ja besonders gerne. ;-)

Der hammermäßige, wunderschöne Stoff, den ich bei dem Vorderteil und für die äußere Kapuze verwendet habe. Er heißt "wild & free" und ist eine Eigenproduktion von Susann Caplan. Er ist ein French Terry Sweat aus 95% Baumwolle und 5% Elasthan und lässt sich fantastisch verarbeiten. Es hat wirklich Spaß gemacht ihn zu vernähen. Den passenden schwarzen Kombistoff hat mir die liebe Susann Caplan in Ihrer Facebook Stoff-Gruppe  "Stoff Kamera Liebe " gleich dazu verkauft.  Dazu gab es noch ein schwarzes Bündchen und das war es auch schon.

Die Bergkette mit den Pferden zieht sich an den beiden Seitenrändern des Stoffes entlang. Da der Stoff querelastisch ist, ist das, wie auch schon bei der EP "Into the wild" kein Problem und kann ohne Formverlust quer vernäht werden.

Die Außen-Kapuze habe ich aus dem mittleren Teil des Stoffes genäht, weshalb er farblich perfekt zum Vorderteil passt.

Den Schnitt hatte ich vor Ewigkeiten bei Makerist gekauft und, um ehrlich zu sein, zufällig in meinem Schnittmusterordner gefunden. Man kann ihn ganz schlicht und einfach nähen, so wie ich hier. Er beinhaltet aber  auch noch kleine halbrunde Taschen an der rechten und linken Seitennaht. 

Der Schnitt ist, wie ich finde, gut gemacht und ideal für Anfänger geeignet. Er lässt sich gut und leicht zusammen kleben und ist mit allen wichtigen Infos ordentlich beschriftet. Es gibt eine bebilderte Anleitung und einige Probenäh-Beispiele. Außerdem fällt er größengerecht aus und die einzelnen Schnittteile passen genau auf einander. Die Nahtzugabe ist nicht enthalten, was man beim zuschneiden beachten muss. 

 

Das einzige was ich mir noch wünschen würde ist eine Maßtabelle um zu überprüfen welche Größe tatsächlich die richtige ist. Es wird zwar in der Anleitung empfohlen bei sehr schmalen bzw etwas breiteren Kindern eine Nummer kleiner bzw. größer zu nähen und dann entsprechend den Schnitt in der Länge anzupassen. Aber mir sind da die harten (Zahlen-) Fakten am liebsten, da schmal oder breit sehr von der eigenen Wahrnehmung abhängt.  

Insgesamt kann ich den Schnitt aber sehr gut empfehlen wenn man einen schönen, schlichten und schnell genähten Kinder Raglan-Hoodie braucht.

Ich gehe jetzt erst mal überlegen was ich aus der anderen Seite des tollen "Wild&Free" Stoffes so zaubern könnte....

Wenn Euch meine Sachen gefallen, dann schaut doch auch mal auf meiner Facebook-Seite Liebl-inG vorbei und lasst mir ein Like da.

Yenna Facebook Gewinnspiel

Gewinnt ein E-Book von Kreativhund

Meine Lieben Leser(innen),

Ich nähe im Moment im Probenähteam für den Schnitt Yenna aus dem Hause Kreativhund. Und ich bin tatsächlich eine der Glücklichen, die so ein E-Book verlosen darf. Wenn Ihr also Lust auf einen super femininen Schnitt habt und schon etwas Erfahrung im Nähen für Damenmode habt ist der Schnitt genau das richtige für Euch. Also kommt doch auf meiner Facebook Seite vorbei und vielleicht zieht die Glückfee ja genau Dich.

Viel Glück!

Frühjahr/Sommer Kollektion von Schnittgeflüster

Probenähen

Heute kann ich euch endlich die Ergebnisse aus einem gigantischen Probenähen zeigen. Anfang des Jahres wurde ich tatsächlich als Teilnehmerin für das Probenähen der Frühjahr / Sommerkollektion von Schnittgeflüster ausgewählt. Ich hatte mir inzwischen fest vorgenommen mich nur noch für Probenähen zu bewerben, auf die ich so richtig Lust habe. Ich hatte zwar etwas Sorge nicht alle acht(!!) Schnitte nähen zu können, aber Dani hat diese Bedenken gleich zerstreut und uns die Freiheit gelassen die Schnitte zu nähen, die für uns passen. Am Ende habe ich doch fünf von den acht Schnitten genäht und bin von allen begeistert.

Mein erstes Teil war die Andrea als Bluse. Vorne und hinten gleich lang und mit weiten Ärmeln mit Gummizug als Abschluss. Andrea war der Hauptgrund mich bei dem Nähen zu bewerben. Ich bin immer auf der Suche nach guten Schnitten für Webware. Den herrlichen Stoff hatte ich bei Driessen Stoffen in Holland bestellt. Andrea ist wirklich leicht zu nähen und ich war sofort begeistert. 

Andrea ist und bleibt mein Lieblingsschnitt der Kollektion.

 


Als nächstes hatte Gritta meine Neugier geweckt. In unserer internen Facebook-Gruppe wurde öfter wegen der Taschen nachgefragt und ich hatte etwas Respekt davor. Also gleich dran und Schnittmuster kleben, bis mein herrlicher Sommersweat aus Polen da war. Dann ging es auch schon los. Nachdem ich mir einen Überblick geschaffen hatte ging es dann doch sehr gut. Das Revers habe ich für einen besseren Stand mit Vlies verstärkt.  Und dann, doch recht fix, war Gritta fertig. Sie hat mir auf Anhieb gepasst, was ja mit meinen kräftigen Oberarmen nicht selbstverständlich ist. Seit dem begleitet sie mich sehr oft in die Arbeit und es sind noch weitere Grittas fest eingeplant.


Als nächstes habe ich Tiala und Jenna genäht. Das lief irgendwie parallel, was wahrscheinlich daran lag, dass beide sehr schnell zugeschnitten und genäht sind. Jeweils zwei Schnittteile zusammennähen, alles säumen und schon fertig.

Jenna war dann erst mal nicht ganz mein Fall. Irgendwie war sie mir zu groß geworden und schlabberte an mir rum. Damit hatte ich sie abgehakt und ad acta gelegt. Deswegen gibt es auch noch keine Fotos von meiner Jenna aus schwarzem Viscose Jersey. Ich schreibe noch, denn durch einen Zufall habe ich sie nun doch für mich entdeckt. Ich muss sie nur richtig kombinieren. Dadurch, dass sie so leicht ist, passt sie locker in meine Handtasche, so dass ich jetzt im Sommer immer ein leichtes Notfalljäckchen dabei habe. Also ich bin doch froh sie genäht zu haben. Und die nächste mache ich mit so einem Stoff einfach 1 Nummer kleiner.

Auf Tiala hatte ich zwar viel Lust, aber ich war mehr als unsicher, ob sie für meine Figur tragbar ist. Die Aussage in den kleinen Größen in der Gruppe war: Mädels, denkt dran euch erst in Olivenöl zu wenden bevor ihr Tiala anzieht. Diese Prophezeiung hat dazu geführt, dass ich sie mir gleich mal 2 Nummern größer zugeschnitten habe. Plus zusätzliche Nahtzugabe. (Die ist eigentlich schon enthalten). Wie ihr euch denken könnt, war sie viel zu groß und saß nirgends. Also nochmal zugeschnitten und voila, sie passt. Ich war erst nicht ganz sicher, ob ich eine pure Tiala überhaupt in den Ordner für die Veröffentlichungen legen sollte. Aber ab und zu muss man doch mal seine Komfortzone verlassen. Und die Belohnung folgte auf den Fuß. Denn mein Bild mit der Tiala ohne alles hat es tatsächlich in das Magazin geschafft.

Hä, wie, was, welches Magazin? Schnittgeflüster hat eigens für diese Kollektion, in Eigenregie, ein ganzes Magazin mit allen 8 Schnitten der Kollektion heraus gebracht. Ein super Projekt bei dem ihr nicht nur die Schnittanleitungen habt, sondern auch viele Designbeispiele und fertige Schnittmusterbögen. Also kein drucken, schneiden und kleben mehr! Ich kann euch das Magazin nur ans Herz legen!

Mein absolutes Lieblingsteil der Kollektion habe ich ganz zum Schluss genäht. Nochmal eine Andrea, dieses Mal aber als leichtes Sommerkleid. In den Stoff hatte ich mich schon vor einer Weile verliebt und ihn deshalb auch gleich in der Facebook Gruppe "Stoff Kamera Liebe" von Susann Caplan gekauft. Sie ist luftig und leicht und kann gut mit, oder wenn es etwas gemütlicher sein soll, ohne Gürtel getragen werden. Viel mehr muss ich dazu glaube ich gar nicht schreiben. ;-)

Jetzt möchte ich doch dringend noch ein bisschen von der Truppe erzählen, die Dani von Schnittgeflüster für das Probenähen zusammen getrommelt hat. Es waren insgesamt knapp 100 Frauen und tatsächlich auch zwei Männer, die die Maschinen zum glühen gebracht haben. Ich habe noch nie so eine positive und vor allem kreative Gruppe erlebt wie dort. Es waren  (natürlich) sämtliche Größen von 32/34 bis 56 vertreten und es herrschte immer eine positive Stimmung. Bei Fragen oder Problemen kam innerhalb kürzester Zeit von mehreren Seiten Hilfe. Das Probenähen hat sich, auf Grund der Vielzahl an Schnitten und Varianten, über 3 Monate gezogen und es war immer was los. Wir haben über 3000 Abgabefotos produziert. Echt der Wahnsinn. Es war mir wirklich ein Fest.

Eine Kleinigkeit möchte ich euch noch zeigen. Wer auch hin und wieder meine Facebookseite besucht, hat das Bild schon gesehen. Es ist ein Cover für mein persönliches Plussize Magazin. Das Magazin gibt es (leider) nicht und die Idee stammt auch nicht von mir. Eine Nähbiene aus der Facebook Gruppe wollte schon immer mal das Cover für eine Zeitschrift zieren und so hat sie kurzerhand ihr eigenes Cover für ihr Nähzimmer entworfen und als Gag in der Gruppe gepostet. Sie hat damit eine Lawine an weiteren Fake-Covern ausgelöst. Die Mädels waren richtig kreativ und haben sich teils sehr lustige Schlagzeilen ausgedacht. Diesem Gruppenzwang konnte ich mich nicht entziehen und habe also auch eines entworfen.  Das zeige ich euch hier noch zum Schluss.

 

Ich hoffe ich habe Euch Lust auf diese vielen tollen Schnitte gemacht und wünsche Euch viel Spaß beim nähen!

Eure Anna

 

Hier habe ich nochmal alle wichtigen Infos zu den Schnitten und dem Magazin zusammengefasst.

Zum Magazin geht es hier: https://www.schnittgefluester.com/…/schnittgefluester-maga…/

Zum Lookbook gehts hier entlang : https://www.schnittgefluester.com/loo…/fruehjahrsommer-2017/

 

Jeder Schnitt hat eine vollständige Anleitung dabei. Ein kleines Tutorial für eine Bluse mit Volant sowie viele Design-und Probenähbeispiele finden sich auch in dem Heft.
Außer dem Kinderschnitt und dem Hosenschnitt sind alle Schnitte bis mind. Größe 54, 2 sogar bis 58.
Und natürlich könnt ihr auch alle Schnitte als Ebooks einzeln oder in Kombis kaufen. 
Bis zum 19.6.2017 werden alle neuen Ebooks einen Preis von 2,99 Euro beibehalten. 
Die Zeitung kommt mit einem Preis von 19,95 Euro

1 Kommentare

Designnähen der Katrice XL von Miou Miou

Katrice XL

Meine Lieben, dieses Mal gibt es bei Liebl-inG gleich zwei Premieren. Das erste Neuland für mich, ist die Teilnahme bei einem Designnähen und zwar für das Schnittmuster Katrice XL von MiouMiou.  Ich habe mich wahnsinnig gefreut, dass die liebe Mechthild von Miou Miou mir die Möglichkeit gegeben hat ihren Schnitt auf meine Art und Weise in Szene zu setzen.

Es gibt einiges, was mir an diesem Schnitt sehr gut gefällt. Es ist ein Papierschnitt, der innerhalb zwei Tage mit der Post bei mir war. Kein endloses ausdrucken und zusammenkleben von gefühlt 1000 Seiten Papier. Das ist fantastisch, da bei uns Plus-Sizern einfach mehr Fläche nötig ist, um uns einzukleiden und da bin ich persönlich froh, wenn ich nicht auch noch die Fläche auf Papier ausdrucken, ausschneiden und zusammenkleben muss. ;-)

Der Schnitt ist sehr vielfältig und was mir besonders gut gefällt, ist, dass es Varianten für elastische und nicht elastische Stoffe gibt. Ich habe hier zwei mal die gleiche Variante genäht. Einfach weil sie mir mit diesen Stoffen so gut gefällt und weil es einfach super schnell geht. Ich habe für die erste drei Stunden und dann für die zweite nur zwei Stunden gebraucht. Vom zuschneiden bis zum Foto. Und gerade beim zuschneiden bin ich wirklich lahm. Den tollen Stoff mit den weißen Flecken hier habe ich in Holland bei Driessen Stoffen bestellt. Was eigentlich ein Fehlkauf war, hat sich mit diesem Schnitt als Glücksgriff erwiesen und ich kann es kaum noch abwarten, dass es endlich heiß wird, damit ich mein Oberteil ausführen kann.

Und damit die Sommeroberteil-Produktion nicht ins Stocken gerät, habe ich bei Susann Caplan diesen wunderbaren Chiffon ergattert und gleich ein zweites Oberteil genäht.   Susann ist schon länger kein Geheimtipp mehr, denn ihre Facebook Gruppe "Stoff Kamera Liebe" wird ständig größer. Bei ihr gibt es wunderbare Stoff-Schätze zu ergattern - wenn man denn schnell genug ist.

Ach ja, ich hatte ja von zwei Premieren erzählt: heute nehme ich zum ersten Mal beim donnerstäglichen  RUMS teil. Ich freue mich diebisch, dass mein Timing endlich passt.

Also viel Spaß beim nähen!

"Ich nähe - also bin ich"

Links:

Miou Miou Katrice XL

Susann Caplan

RUMS

2 Kommentare

Karten spielen mit (kleinen) Kindern

Kartenhalter aus Lego

Eine meiner Leidenschaften, neben  nähen, basteln und handwerken, ist das spielen. Ich bin ein riesen Fan von Karten- und Brettspielen aller Art und zu meiner großen Freude teilen meine Kinder diese Spielfreude.  Was schon seit geraumer Zeit regelmäßig bei uns gespielt wird ist "Uno".  Das einzige Problem das dabei mit den Kindern immer aufkommt ist die Tatsache, dass die Kleinen Probleme haben viele Karten auf einmal in der Hand zu halten und dann auch noch eine Karte auszuspielen, ohne, dass sich ein Kartenregen ergießt. Das ist für die Kinder sehr frustrierend und schmälter immer wieder die Spielfreude - und das muss natürlich unbedingt vermieden werden. Alleine spielen macht schließlich keinen Spaß. ;-)

Heute Nachmittag haben wir unser "Uno" mal wieder raus geholt und angefangen zu spielen - mit dem alt bekannten Problem.  Vor zwei Wochen hatten meine Söhne Geburtstag und sie haben von meiner Schwester einen gigantischen Berg verschiedenster Legosteine  bekommen. Also richtig viel. Was man eben so mit zwei Söhnen 13 Jahre lang ansammelt.  Eine dieser, mit Lego gefüllter, Kisten stand beim spielen neben mir und da kam mir die Idee: Ein Karten-Halter aus Lego Steinen. 

Und hier zeige ich Euch nun mein Ergebnis.

Grundplatte und Rückwand

Als erstes habe ich mit flachen Platten die Grundplatte gelegt und eine Rückwand gebaut.

Böden vordere und hintere Reihe

Um alle Karten gut sehen zu können, habe ich den hinteren Boden mit einer doppelten Reihe Steine gebaut und auf den vorderen Boden eine flache Reihe gesetzt.

Und fertig

Jetzt noch die immer niedriger werdenden Trennwände drauf setzten und schon hat man einen prima Kartenhalter.

 


Übrigens könnte ich mir das Gebilde auch gut als Brief oder Handyhalter vorstellen.

Und das schöne ist, dass ihr den Halter auch prima zusammen mit den Kindern basteln könnt.

Oder vielleicht für die Oma oder Opa, die gerne spielen, aber inzwischen Probleme mit dem Karten halten haben?

Viel Spaß beim gemeinsamen spielen!

Und wenn ihr keine große Schwester mit dem Bedürfnis Euch ihre Legosammlung zu vermachen habt, könnt ihr hier auch welche kaufen.

1 Kommentare

Mein 1. Probenähen der Jade Lady von Schnittherzchen

Meine Bewerbung zum Probenähen der Jade Lady von Schnittherzchen  war eine spontane Entscheidung. Ich hatte gar nicht damit gerechnet, dass ich tatsächlich Mitglied der Probenäher Gruppe werden würde.

Schwuppdiwupp war es dann doch passiert und ich verfiel in eine Art Schockstarre. Die Gruppe war schon fleißig und die ersten Ergebnisse wurden schon intern gezeigt. Das war erst mal ganz schön einschüchternd, denn da sind einige echte Schmuckstücke gezeigt worden.

Also musste ich mich erst ein mal entscheiden, welche Variante ich nähen würde, denn das Schnittmuster hat drei Ausbau-Varianten. In der easy Variante näht man die ganze Jacke einfach und versäubert den Saum schön. Bei der zweiten Variante doppelt man das besondere Vorderteil der Jacke, damit es auch hübsch aussieht wenn man die Jacke offen trägt. In der dritten Variante ist die Jacke vollständig gefüttert.

Ich muss sagen, dass diese Jacke wirklich eine richtige Liebl-inGs Jacke geworden ist und ich sie nur äußerst ungerne ausziehe. Ich habe schon fest eine weitere Jade Lady eingeplant, denn es gibt auch noch eine Schnittmustererweiterung mit einer Kapuze. Und dann möchte ich auf jeden Fall eine richtige Outdoor Jacke daraus machen.

Und wenn ich Euch jetzt neugierig gemacht habe und ihr noch mehr Nähbeispiele der Jade Lady sehen wollt dann schaut Euch mal diesen tollen Katalog an. Da ist für jeden was dabei. Nicht zuletzt weil es das Schnittmuster von Größe 34-60 gibt.

So und hier nochmal alle Links zusammengefasst:

Das Plus Schnittmuster

Die Erweiterung der Kapuze

Der Papierschnitt

und die Papierschnitt Erweiterung

 

Viel Spaß beim Nähen!

2 Kommentare

Ein Brotkorb

Heute zeige ich, wie ich unseren neuen familientauglichen Brotkorb genäht habe. Ein schnelles und einfaches Stück, ideal geeignet auch für Nähanfänger.

Was ihr braucht sind zwei schöne und zueinander passende feste Bauwollstoffe, entprechendes Garn und das übliche Nähzubehör: Maßband, Nadeln, Schere, Stoffkreide oder einen Markierstift und natürlich eine Nähmaschine.

Ich habe vor kurzem einen netten Stoffladen mit schönen modernen Stoffen in der Schongauer Altstadt gefunden. Dort habe ich mich gleich mit ein paar hübschen Stöffchen eingedeckt.

Ich weiß nicht, ob ich das schon mal erwähnt habe, aber ich bin kein Freund von Anleitungen. Ganz egal ob es Bedienungsanleitungen für irgendein elektrisches Gerät sind oder Näh- oder andere Bastelanleitungen. Ich lese sie einfach nicht gerne. Meistens ist es so, dass mir etwas gefällt, das ich sehe oder mir kommt eine Idee. Dann wird überlegt wie es wohl funktioniert und los gehts. Das führt öfter auch mal dazu, dass ich manches etwas umständlicher oder anders mache als es manch anderer macht. Aber für mich gehört das Tüfteln und Ausprobieren einfach dazu und es macht mir großen Spaß. Und am Ende komme ich auch zum Ziel. ;-) Nichts desto trotz bin ich froh, wenn jemand hier Verbesserungsvorschläge kommentiert, um die Umsetzung für andere vielleicht noch einfacher zu machen.

So, jetzt gehts aber los. Noch etwas vorweg: nachdem es bei so einem Korb nicht um Millimeter geht sind meine Maßangaben nur circa Werte. Man kann ihn beliebig an die eigenen Größenbedüfnisse anpassen. Nachdem wir zu fünft sind und öfter auch noch mehr, ist er bei mir etwas großzügiger ausgefallen.

 

Die Grundfläche bildet ein Oval. Hierzu wird ein ca. DIN A4 großes Stück Stoff ausgeschnitten. Dieser Stoff wird einmal in jede Richtung halbiert. Dann haben wir also ein Din A6 Format. Leider habe ich kein Bild davon gemacht - ich gelobe Besserung. Im Anschluss schneidet man entlang der beiden offenen Seiten eine Kurve. Nach dem aufklappen ist so ein gleichmäßiges Oval entstanden.

Dieses Oval muss nochmal aus dem anderen Stoff ausgeschnitten werden. Hier geht es nicht um Millimeter, aber sie sollten möglichst gleich groß sein. Als nächstes solltet ihr Euch eine sinnvolle Korbhöhe überlegen. Das praktische an der umkrempel-Methode ist, dass man die Höhe ja auch im Nachhinein an die Bedürfnisse anpassen kann. Ich habe mich für eine Gesamt Stoffhöhe von 30 cm entschlossen. Abzüglich der Nahtzugabe und nach dem Umklappen hat mein Korb eine Höhe von ca. 16 cm.  Für die Länge habe ich mein Oval einfach mal mit dem Maßband einmal am Rand entlang abgemessen und noch zur Sicherheit ein paar Zentimeter draufgeschlagen. Am Ende waren es ca. 85cm. Also habe ich pro Stoff je einen Streifen mit 30cm x 85 cm zurechtgeschnitten.

Jetzt musste ich ein wenig rumprobieren. Ich habe meine Stoffbahn einfach mal an dem passenden Oval festgesteckt. Dort, wo die Enden der Bahn wieder aufeinander getroffen sind, habe ich je eine Markierung gesetzt. Dann kommen alle Nadeln wieder raus. Jetzt den Stoff rechts auf rechs auf einander legen, so dass die Markierungen auf einander liegen und alles schön senkrecht zu einander ist. Dann ausgehend von der Markierung die schmale Seite zusammennähen. Jetzt ist ein Ring entstanden, der ungefähr der Größe des Ovals entspricht.

Als nächstes wird der Ring an das farblich passende Oval geheftet. Bitte achtet hier darauf, falls ihr ein Muster mit einem Oben und Unten habt, dass ihr den Stoff entsprechend richtig herum fest macht. Und wichtig, wieder treffen die schönen Stoffseiten aufeinander. Also rechts auf rechts.

So, und jetzt gehts an die Nähmaschine. Farblich passendes Garn für den Ober- und Unterfaden einlegen und los gehts. Es kann etwas knifflig sein hier keine Falten rein zu nähen. Mir hat es ganz gut geholfen, den Stoff wie rechts auf dem Bild zu halten. Einmal rund herum nähen und den Anfang und das Ende ordentlich vernähen. So, jetzt ist der eine Teil fertig, jetzt muss das Ganze mit dem zweiten Stoff nochmal so gemacht werden. Achtet darauf, dass beim festnähen des Ringes auf das Oval, die Naht des Ringes wieder an der gleichen Stelle wie beim vorherigen Korb liegt. Am Ende sind zwei gleiche Körbe entstanden.

Als nächstes dreht ihr einen Korb auf rechts, also richtig herum mit der schönen Seite nach außen und der zweite bleibt auf links, so wie ihr ihn auch genäht habt. Jetzt stellt ihr den schönen Korb in den anderen Korb. Nun liegen wieder die beiden schönen, sprich rechten, Seiten auf einander und sind nicht mehr zu sehen. Bitte achtet darauf, dass beim ineinader Setzten die Nähte der Ringe auf einander treffen. Jetzt einmal entlang der offenen Kante nähen. Aber bitte nicht ganz zunähen, sondern wie auf dem Bild hoffentlich zu sehen ist, 5-10 cm  offen lassen. Anfang und Ende wieder ordentlich vernähen. Als nächstes wird der Korb durch die Öffnung vorsichtig gewendet. Das Loch wird jetzt ganz knapp an der Kante zusammen genäht.

Und schon habt ihr einen wunderbaren Brotkorb. Wenn das nicht mal ein klasse, super-last-minute Weihnachtsgeschenk ist. ;-)
Viel Spaß beim Nähen.

0 Kommentare

Eine besondere Kerze

Am 3. Advent 1984 wurde mein Vater zum Diakon geweiht. Ich selbst habe an diesen Tag zwar keine Erinnerungen mehr, ich war erst 11 Monate alt, meine Eltern erzählen aber immer gerne und sehr begeistert von diesem besonderen Tag. Die Weihe zum Diakon ist nicht nur für den Geweihten sondern für die ganze Familie ein wichtiges Ereignis. Die Berufung in dieses Amt beinflußt immerwieder und auf unterschidelichste Art und Weise auch das Familienleben. So muss z.B. auch die Ehefrau dieser Entscheidung zustimmen und sie mittragen.

Ich habe die Berufung meines Vaters immer als sehr positiv und bereichernd wahr genommen, auch wenn mein Vater vor allem an den katholischen Hochfesten wie Weihnachten, Ostern oder Pfingsten sehr eingespannt war. So war z.B. das Üben des Evangeliums an Ostern, das vom Diakon in der Osternacht gesungen wird, immer ein fester Bestandteil der Fastenzeit und irgendwie vermisse ich es, seit mein Vater in Rente ist. Hier findet sich, für die die es interessiert, ein kurzer Text über das Amt des Diakons und seine Aufgaben.

Zu diesem besonderen Jubiläum habe ich diese Kerze gestaltet. Sie zeigt verschiedene Symbole die mit der Weihe, dem Diakon und seinen Aufgaben in Verbindung stehen. Der Heilige Geist in Form einer Taube, als Symbol dafür, dass Jesus die Apostel ausgesandt hat und in seinem Namen zu handeln. Auch die Farbe Rot steht für den Heilige Geist. Das Kreuz als Symbol der Verbindung von Gott zu den Menschen aber auch der Menschen untereinander. Die Ringe, die die unendliche Verbindung zu Gott darstellt, die ein Diakon mit seiner Weihe eingeht. Die Strahlen und der Farbverlauf von Gelb zu Rot zeigt die Strahlkraft dieses Amtes hat und auch den apostolischen Auftrag, den ein Diakon hat.

Zu guter Letzt darf natürlich die Jahreszahl und das d mit dem Kreuz nicht fehlen.

Um so eine Kerze herzustellen braucht man eigentlich nicht viel:
Natürlich eine Kerze in der gewünschten Größe, verschieden farbige Wachsplatten, Goldfäden in unterschiedlicher Stärke. Eine Schneideunterlage/Brett, ein kleines scharfes Messer (Skalpell), Papier und einen möglichst weichen Bleistift (zB. 2B). Nachdem die Vorlage entworfen ist, muss man sie in der richtigen Größe auf ein Papier zeichnen. Wenn eine fertige Vorlage hergenommen wird kann man die einzelnen Elemente einfach mit Butterbrotpapier abpausen. Die Schneidelinien werden mit dem weichen Bleistift nachgefahren. Dann legt man die Wachsplatte (möglichst platzsparend) auf das entsprechende Element und fährt vorsichtig mit dem Finger darüber. Wenn man nun die Platte abhebt sieht man die Linien und kann sie vorsichtig mit dem Skalpell ausschneiden. Nun wird das Element vorsichtig vom Trägerpapier gelöst und auf die Kerze gesetzt. Wobei die Seite mit dem Bleistift auf die Kerze kommt. Nach dieser Methode können nacheinander alle Teile auf die Kerze geklebt werden. Buchstaben und zahlen legt man recht einfach mit dünnen Gold-Wachsfäden. Am Ende ist eine tolle und ganz individuelle Kerze entstanden. Viel Spaß beim Gestalten!

0 Kommentare

Fensterbild zu St. Martin

So mein letztes Projekt war ein hübsches Fensterbild für unsere Küche. Das Thema ist ganz aktuell, am 11. November wird St. Martin gefeiert. Hier in Wildsteig gibt es einen schönen Wortgottesdienst mit anschließendem Martinszug durchs Dorf und natürlich ein kleines Martinspiel mit echtem Pferd und selbst gebackenen Martinsgänse. Wir freuen uns alle schon sehr darauf.

Und nachdem das ganze mal wieder möglichst flott gehen sollte hat mir der liebe Herr Google ein wunderschönes Bild gefunden. (http://dailyartdesign.posterlounge.de/wp-content/uploads/2012/11/laternenumzug-heinrich-schuetz-haus.de_.jpg)  Das habe ich dann auf mein gewünschtes Format vergrößert und auf zwei Seiten ausgedruckt.

Dann habe ich die beiden Seiten auf zwei Tonpapierblätter geklebt und schließlich zusammengeklebt.

Als nächstes ging es ans ausschneiden. Ich habe da ein ganz tolles Skalpell mit dem man auch die feinen Elemente gut ausschneiden kann.

Aber bitte nur auf einer passenden Schneideunterlage.

Und schwupp die Wupp ist das schöne Fensterbild fertig. Ich hatte leider kein Transparentpapier zur Hand, weshalb es nun so an unserem Fenster hängt. Aber wenn ich noch dazu komme werde ich die Laternen noch mit buntem Transparentpapier hinterkleben, dann leuchten sie auch in der Dunkelheit.

St. Martin kann kommen!

0 Kommentare

Homepage Akademie für Ehe und Familie

Endlich ist die neue Seite der Akademie für Ehe und Familie fertig! Mein Mann und ich haben zusammen mit unserem guten Freund Thomas Gensler der Homepage ein neues Gesicht gegeben. Thomas hat für uns die technische Umsetzung realisiert. Mein Mann war in erster Linie für die neue Struktur und Texte zuständig. Ich hatte mich um das Aussehen und das befüllen der Seite gekümmert und war Kontaktperson bzw. Ansprechpartner für alle. Ich bin wirklich froh, dass wir trotz des holprigen Starts, jetzt diese klasse Seite besuchen können.

Also schaut doch mal rein, vielleicht ist der ein oder andere auch auf den Inhalt gespannt und fühlt sich angesprochen. Aus eigener Erfahrung kann ich die Teilnahme nur empfehlen. Mein Mann und ich haben unsere Ausbildung im November 2012 abgeschloßen. Wir sind als Einzelne vor allem aber als Paar sehr gewachsen.

Anfang 2015 werden wir hier bei uns im Pfarrverband eine kleine Reihe Ehepaar Nachmittage anbieten. Wer interesse hat kann sich  gerne an mich wenden, dann teile ich die Termine und Themen rechtzeitig mit. Am 13. November machen wir im Mehrzweckraum der Grundschule Wildsteig um 19:30 einen Infoabend.

Geplant sind Samstag Nachmittage, an denen Ehepaare zusammen kommen und einen Impuls zu einem bestimmten Thema von uns oder einem anderen Referentenpaar bekommen. Im Anschluß daran werden die einzelnen Paare zu einem Paargespräch mit passenden Fragen entlassen, anhand derer sie ein Gespräch zu dem Thema führen. Das ist ein zentraler Punkt in unserem Nachmittag, denn wir sind der Meinung, dass eine gute und offene Kommunikation in einer Beziehung essentiell wichtig ist. Für das Gelingen und die Stabilität der Beziehung und die Zufriedenheit der Partner. Nach dem Paargespräch kommen wir wieder zusammen und haben die Möglichkeit uns noch gemeinsam über das Thema auszutauschen. Wichtig ist dabei, dass jedes Paar vorher besprochen hat ob und was sie von ihrem persönlichen Gespräch erzählen wollen. Niemand muss etwas sagen. Die dauer dieses Punktes hängt sehr von den einzelnen Teilnehmern ab und ist sehr unterschiedlich. Um allen die Teilnahme zu ermöglichen, werden wir eine Kinderbetreuung organisieren. Babys und Kleinkinder können auch einfach beim Vortrag dabei sein.

Ich bin sehr gespannt wie alles anlaufen wird. Drückt uns die Daumen!

Vielleicht gefällt einem Paar das ja so gut, dass es auch die Ausbildung zum Ehe- und Familientrainer absolvieren will. Also schaut mal bei einem Familiennachmittag rein, informiert Euch auf der Homepage oder sprecht uns einfach an.

Ich wünsche Euch ein schönes Wochenende und schicke vorallem morgen viele Grüße nach Schönstatt!

Eure Anna


0 Kommentare

Loop, loop, loop

Ich habe ja schon geschrieben, dass meine große Schwester am Freitag Geburtstag hatte. Es ist wirklich nicht so einfach ein schönes Geschenk zu finden. Deshalb bin ich am Mittwoch nach dem Marktbesuch gleich noch durch die Murnauer Fußgängerzone gezogen und habe ein Geschenk gesucht. Ich hatte mir einen schönen Schal eingebildet. Nach ein paar Geschäften habe ich dann beschlossen, dass ich das was ich suche nicht finde. Also habe ich einen Abstecher zum örtlichen Stoffhimmel gemacht und bin in der Restekiste fündig geworden. Ein schöner leicht transparenter Stoff mit schöner Haptik, der wunderbar zu einem Stoff den ich noch Zuhause hatte gepasst hat. Nachdem ich Donnerstag Mittag mit dem Dirndl fertig geworden bin habe ich mich am Abend ans zuschneiden des Stoffes gemacht. Ich hatte kein konkretes Schnittmuster, aber das ist für so einen Schal ja auch nicht wirklich nötig. Ich habe einfach meinen Lieblingsschal abgemessen und danach den Stoff zugeschnitten. Am Ende hatten beide Stoffe eine höhe von 50 cm und die komplette Stoffbreite, wobei der transparente Stoff ca. 20 cm breiter war.

Dann habe ich die Stoffe rechts auf rechts gelegt, wobei ich das überstehend Ende des breiteren Stoffes so umgeschlagen habe, dass ich es an den weißen Stoff festnähen konnte. Also erst mal die eine kurze Seite zusammen nähen und dann die Langen. Ich habe einen Stretch-Overlock-Stich genommen, da doch gerade beim an- und ausziehen der Stoff immer wieder gedehnt wird.

Am Schluss ist die schmale Seite bei der die Stofflagen passend auf einander liegen noch offen. (Ich hoffe mein Gefasel ist verständlich.)


Jetzt habe ich den Schal gewendet und das geschlossene schmale Ende in das offene gelegt. Die Ränder des offenen Endes werden nach innen umgeschlagen und alles festgesteckt.

Ich habe dann mit einem Hexenstich die Enden zusammen genäht.

Und schon war der Loop-Schal fertig.

Natürlich musste ich ihn erst mal ausprobieren und kam dann zu dem Ergebnis, dass ich ihn guten Gewissens verschenken kann. Und ich war froh, dass ich zufällig genau die Menge an Stoff für einen zweiten Schal übrig hatte. Was mir besonders gut gefällt ist der Streifen vorne bei dem der leicht transparente Stoff doppelt ist.



Ich glaube meine Schwester hat sich über ihr Unikat wirklich gefreut. Und das war ja das wichtigste.

0 Kommentare

Wie schnell doch die Zeit vergeht.

Es ist wirklich unglaublich, WIE schnell so eine Woche vorbei ist. Vorallem wenn man so viel näht!

Denn ich war die ganze Woche schön fleißig. Gestern, also am Freitag, hatte nicht nur meine liebe Schwester Geburtstag (später mehr), sondern hier in Wildsteig war auch Dorfabend. Alle Dorfbewohner und Gäste waren zu einem bunten Abend eingeladen.  Es wurde musiziert, gesungen, getanzt und Theater gespielt. Außerdem wurden noch einige Fotos von den Vereinen gezeigt. Natürlich haben da auch unsere Singkinder ihr Können zum Besten gegeben und somit auch unsere Tochter. Mit dieser Tatsache hatte sich dann also auch gleich meine Bastelarbeit für die letzte Woche ergeben.

Denn ein Dirndl ist da Pflicht.

Leider war unsere Tochter aus ihrem schon wieder herausgewachsen und somit sind wir letzten Samstag losgezogen und haben beim Grasegger in Garmisch wunderbaren Stoff und noch etwas Zierkram und Garn gekauft. Ein herrliches Geschäft mit tollen Trachtenstoffen und den besten Kaufberaterinnen weit und breit. Leider nicht ganz billig, aber die Qualität von Material und Beratung stimmt einfach. Als klar war, dass es um einen Stoff für unsere Tochter ging wurde ich aufs Abstellgleis befördert und die junge Dame hatte das Sagen.

Raus kam dabei ein rosa Rock mit dezentem Blumenmuster, ein blaues Oberteil mit weißen Blümchen und eine rosa-weiß karierte Schürze und passende Knöpfe mit rosa Steinchen. Noch etwas Borte im passenden Blau und schon war alles zusammen gestellt. Ich hatte dann noch bei der Mengenangabe, bei der Vlies-Einlage und dem passenden Garn Mitspracherecht. So kann's gehen.


Das passende Schnittmuster habe ich mir bei Burda Style gekauft und direkt runter geladen und ausgedruckt. Das war eine Papierschlacht! Aber ich muss sagen, dass ich die Burda Schnitte wirklich mag. Ich habe dann also alle Blätter zurechtgeschnitten und zusammen geklebt. Dann alle nötigen Teile mit Transparentpapier abgepaust, beschriftet und ausgeschnitten. Ab auf den Stoff, Naht- und Schneidelinie auf den Stoff gezeichnet und dann konnte ich den Stoff zuschneiden.

Das ist immer die nervigste Sache. Wie geht es Euch denn damit?

Dann wurden alle Teile zusammen genäht, zuerst das Oberteil, dann der Rock und als letztes die Schürze. Donnerstag Mittag um zwölf Uhr war ich dann endlich fertig.



Ich muss sagen, ich bin recht zufrieden. Es sind zwar einige Stellen nicht perfekt, aber so ist das eben. Da machts dann doch auch die Übung.

Natürlich musste unsere Tochter nach dem Kindergarten gleich mal das hübsche Dirndl anprobieren und ich kam endlich mal auf die Idee ein paar Fotos zu machen! Wenn ich so am wurschteln bin vergesse ich das einfach immer. Aber ich arbeite an mir und gelobe Besserung!

Die Feuertaufe beim Auftritt am Freitag Abend hat das Kleid dann auch wunderbar bestanden.

1 Kommentare

Tag 3: Das wird was längeres

Puh, jetzt habe ich doch glatt die zwölf Uhr Marke verpasst! Naja so genau nehmen wir es ja doch nicht. Heute war ein wunderbarer, schöner und voller Tag mit der Familie, denn es standen einige Besorgungen auf dem Plan. Mein Mann brauchte noch ein paar Teile für seine Mini-Brauanlage die er sich gerade baut, wir haben den neuen Dorfwirt in Altenau getestet und waren sehr zufrieden und begeistert von dem schönen Gasthof. Habt ihr schon von der besonderen Entstehungsgeschichte gehört? Schaut mal bei "Ein Dorf wird Wirt" im Bayrischen Fernsehen. Dann waren wir noch auf einem Kinderkleider- und Spielzeug Basar und schließlich waren wir noch Stoff kaufen. Hach, also das gehört ja, genau bis zu dem Moment der Wahrheit an der Kasse, zu einer meiner absoluten Lieblingsbeschäftigungen. Stoffe könnte ich immer und überall kaufen im Laden vor Ort oder gerne auch mal online. Also dieses mal waren wir in Garmisch und haben diesen schicken Stoff gekauft. Erratet ihr schon was es werden könnte? Ach wisst ihr was, ich lasse Euch noch etwas zappeln. 
Wie ihr seht gibt es heute leider keine bereits fertige Anleitung und morgen wohl auch nicht, denn da steht ein anderer toller Ausflug auf dem Programm. Ich freu mich! Aber Montag geht es wieder weiter.
Ich wünsche eine gute Nacht!
Eure Anna

Achso, die passenden Links füge ich ein, sobald ich wieder an meinem lieben Rechner bin. 
0 Kommentare

Tag 2: Kastanien Basteleien

Kastanien_Schuessel

Heute wurde mit der ganzen Familie gebastelt. Von unserem letzten Kursfamilien Treffen in Weiskirchen/ Rodgau, haben wir einen Korb voll Kastanien nach Hause gebracht.

Aus dem Garten habe ich noch ein paar Hagebutten geholt.

Mein Ziel ist ein schöner Tischkranz, die Kinder basteln zusammen mit meinem Mann Kastanientiere. Ein Pferd und jeder je einen Hamster und einen Igel.

Los gehts!

Als erstes habe ich neben Schneidematte, Cutter und Zirkel noch die Heißklebepistole und eine 2mm dicke Graupappe angeschleppt. Noch den Akkubohrer dazu geholt und schon kann es los gehen.

Mit dem Zirkel einen Ring in der gewünschten Größe auf die Pappe malen und mit dem Cutter ausschneiden. Bitte nicht in die Finger schneiden, das ist sehr schmerzhaft. Das durfte ich während meines Studiums zum Glück nur bei anderen sehen, aber das hat mir schon gereicht.

Sobald der Ring ausgeschnitten ist kann man auch schon mit dem bekleben beginnen. Falls ihr einen Türkranz machen wollt, würde ich jetzt schon mal das Loch zum aufhängen in die Pappe bohren, dann ist das aufhängen schnell passiert.

Ich habe mich von innen nach außen  durch gearbeitet. Die Kunst liegt hier wohl nur darin genug Klebstoff auf die Kastanien zu bringen, dass sie auch wirklich halten, ohne, dass man ihn überall rausquillen sieht. Da ich nur einen Tischkranz gemacht habe bin ich mit etwas weniger Kleber ausgekommen. Hat aber vielleicht jemand einen Trick wie der Kleber besser auf den Kastanien hält? Also immer fleißig weiter kleben bis der Ring voll ist. Ich habe dann noch eine zweite Schicht Kastanien oben auf die größten Löcher geklebt. Noch die Hagebutten dazu und voilá, fertig.

Für die tollen Tiere der Kinder, hat mein Mann mit einem kleinen Bohrer die nötigen Löcher in die Kastanien vorgebohrt und die Kinder konnten sie dann mit Hilfe von halbierten oder auch ganzen Zahnstochern fertig basteln. Das hat auch mit unseren Kleinen wirklich prima funktioniert.

Das war ein außerordentlich schöner und gemütlicher Familienvormittag. Und nach so viel Fleiß hat die leckere Kürbissuppe gleich doppelt so gut geschmeckt.

 

Bis Morgen,

Eure Anna

1 Kommentare

Eine Herausforderung oder meine Challenge

Sich selbst vor eine neue Herausforderung zu stellen, oder, wie es so schön neudeutsch heißt, eine Challenge machen, ist ja im Moment ganz schön im Trend.

Das fängt bei veganem Essen und Sportprogrammen an und hört bei "1 Jahr 1 Kleid" noch lange nicht auf. Irgendwem fällt immer etwas ein.

Ich muss sagen, dass mich der Gedanke durchaus fasziniert. Sicherlich aus den gleichen Gründen wie wohl die meisten der anderen Menschen, die sich so einer Challenge stellen.

Und das sind jede Menge. Allein der Zähler Stand auf der vegan for fit Seite von Veganer-Guru Attila Hildmann zeigt heute 16.052 "Challenger" an. Der Nachfolger vegan for Youth ist auch schon längst auf dem Markt und wird fleißig durchlaufen.

An dem 10 Wochen Fitness-Plan von Mark Laueren "be your own gym" scheitern mein Mann und ich immer wieder. Entweder sind wir an einem Abend nicht da, oder einer von uns oder eines der Kinder ist krank. Irgendwas ist immer.

Also was fasziniert einen daran sich ein Ziel zu setzen? Etwas für eine gewisse, meist überschaubare, aber dennoch nicht zu kurze Zeit durch zu ziehen? Bei der Ernährung oder einem Sportprogramm steht sicher die eigene Gesundheit und die körperliche Verfassung im Mittelpunkt. Aber das ist nicht alles. Wir wollen uns etwas beweisen: ich bin stark, denn ich halte durch, es kommt Ehrgeiz auf, ich will nicht versagen. Vielleicht darf ich auch gar nicht versagen weil ich schon allen meinen Facebook Freunden in der ersten Euphorie davon erzählt habe?!
Neugier spielt sicher auch eine Rolle, was macht dieses Unternehmen mit mir und meiner Umwelt, wie reagieren die anderen darauf?
Vielleicht ist so ein wiederkehrendes Element auch eine willkommene Abwechslung. Ein Ritual, das den stressigen Alltag unterbricht die Gedanken auf etwas anderes, neues lenkt. Eine Form von Inne halten, sich mit sich selbst befassen. Dafür ist oft zu wenig Zeit.

Zwischen all diesen Punkten liegt der Grund für mein persönliches Experiment. Ich möchte einen Monat jeden Tag etwas basteln, herstellen, kreativ werden.
Nachdem meine Kinder jetzt alle am Vormittag im Kindergarten sind habe ich plötzlich Zeit zur freien Verfügung. Und das völlig selbst bestimmt. Das ist wirklich toll. Ich kann Mittwochs nach Murnau auf den Markt gehen und noch bei einem Kaffee einen Plausch mit meiner Schwester, die ich viel zu selten sehe, halten. Oder einfach mal eine Mütze, einen Rock nähen. Die Wohnung endlich mal wieder richtig auf Vordermann bringen. Zu tun ist ja immer was. Und da möchte ich mir gerne Zeit nehmen für eine schöne Kleinigkeit, Zeit um mich dem zu widmen was mir richtig Spaß macht. Kreatives schaffen.

Ich bin ja auch furchtbar gerne auf den vielen, unzähligen Bastel-, Näh- und Selbermacher- Blogs unterwegs und hole mir dort viele Ideen und Inspirationen. Ich werde versuchen auch immer alle Quellen anzugeben. Falls ich das mal vergesse, gebt mir Bescheid, dann hole ich das auf jeden Fall gerne nach. 

 

Heute habe ich zum Start endlich mal die ganzen Äpfel, die wir aus unserem Frankreich Urlaub nach Hause gebracht haben eingekocht und Apfelsaft und Apfelmus daraus gemacht.
Von meiner Mutter habe ich den tollen Einweck-Topf und die Flotte Lotte geliehen bekommen. Unten in den Topf kommt Wasser, oben in das Sieb habe ich geviertelte und entkernte Äpfel gelegt. Da die Äpfel sehr sauer waren habe ich noch etwas Zucker darüber gestreut. Herd an und abwarten. Wenn es auf einmal leise wird, dann ist das ganze Wasser verdampft und man kann den Saft auslassen. Da es nicht sonderlich viele Äpfel waren, kam am Ende auch nur ein dreiviertel Liter Saft raus, den meine Kinder gleich zur Hälfte ausgetrunken haben. Das Apfelmus habe ich noch einmal durch die Flotte Lotte geschickt und dann kurz aufgekocht, etwas Zimt dazu und in ein heißes Einmach-Glas gefüllt. Dann noch schnell ein Etikett gemacht und fertig.  

Jetzt muss ich nur mal suchen, was ich morgen so machen könnte. Wegen des Feiertags morgen ist ja die ganze Familie Zuhause, da würde sich ja vielleicht eine gemeinsame Bastelstunde anbieten? Mal sehen.

 

Alles liebe,
Eure Anna

0 Kommentare

Der fertige Tisch

ein formschöner Couchtisch

Endlich schaffe ich es ein Foto des fertigen Tisches zu zeigen. Er steht inzwischen schon eine Weile in unserem Wohnzimmer und macht sich dort recht gut.

Ich habe mich schließlich für einen ganz schlichten Entwurf entschieden.

Dafür habe ich eine Buchenholzplatte gekauft und sämtliche Elemente aus der einen Platte gefertigt. Für die Füße zum Beispiel habe ich zwei Plattenstücke auf einander gelegt und mit Holzdübeln verklebt.

Ich möchte den Tisch noch mit Antikwachs behandeln um die Oberfläche etwas zu versiegeln. Allerdings muss dafür das Wetter erst wieder gut werden weil noch ein paar Schleifvorgänge notwendig sind und das geht bei mir leider nur im Freien. :-)

0 Kommentare

Erste Entwürfe für den Couchtisch

So, nun hatte ich ganz unerwartet einen Vormittag quasi frei und habe mich gleich mal an den Couchtisch gemacht. Das hier sind nun also meine beiden Entwürfe.

Der eine mit vier zu den Seiten offenen Fächern zwischen zwei ovalen Platten. Der andere recht schlicht, ebenfalls oval und mit einem kleinen Fach von oben im Tisch. 

Ich glaube ich tendiere zu Variante zwei. Ich mag es ja immer eher schlicht. ;-)

0 Kommentare

Es geht weiter: Wohnzimmer Tisch

Nun ist doch schon wieder einige Zeit seit dem letzten Eintrag vergangen. Das liegt nicht an mangelnden Ideen, sondern leider viel mehr daran, dass es hier bei uns seit Wochen ordentlich rund geht. Sei es Arbeit, Ehrenamt oder Krankheit.

Aber Fakt ist: Wir brauchen dringend einen schönen und praktischen Wohnzimmer Tisch. Die ersten Ideen sind schon da und ich hoffe, ich habe bald die Zeit daraus einen Entwurf zu machen und ihn dann auch in die Tat um zusetzen. Drückt mir die Daumen, dass es klappt. ;-)

Für jegliche Ideen und Anregungen bin ich natürlich jeder Zeit dankbar!

0 Kommentare

Ein Pullover für Kinder

Der Winter war bisher ja leider noch nicht so richtig hervor zu locken. Dennoch habe ich die Herbsttage genutzt und meiner Tochter einen schönen Norweger Pulli gestrickt.

Zum ersten mal habe ich mich an ein Muster gewagt. Das tolle an diesem Pulli ist nicht nur, dass das Muster sehr verständlich und einfach zu stricken war, sondern vorallem, dass alles an einem Stück gearbeitet werden konnte. Es gab also am Schluß kein lästiges dämpfen und glätten von Einzelteilen, die, im schlimmsten Fall, noch nicht mal richtig zusammen passen. Zwei kleine Löcher unter den Armen war alles was zusammen genäht werden musste.

Und wer Lust darauf hat diesen Pulli ebenfalls zu stricken, der bekommt hier die Anleitung und kann sich sogar im Onlineshop die nötige Wolle dazu bestellen.

Viel Spaß beim stricken!

0 Kommentare

Erste Garderobe ist fertig!

Endlich ist es geschafft. Ich konnte am Wochenende die erste Garderobe fertig stellen.

Ich habe sie mit einem Rubin roten, seiden matten Lack gestrichen.

Im Anschluss habe ich aus einem 10 mm Rundholz Stifte gesägt und am vorderen Ende rundlich abgeschliffen.

Im nachhinein würde ich die Löcher für die Aufhängerhölzchen noch vor dem zusammenschrauben der einzelnen Teile bohren. Dann hätte ich ganz gemütlich die Standbohrmaschine verwenden können und die Löcher leicht schräg gebohrt, damit die Jacken nicht so leicht vom Haken rutschen. Um dem vorzubeugen werde ich jetzt entweder eine Furche in die Aufhänger feilen oder aber ein Stück durchsichtigen Kunststoff- /Gummischlauch über die Haken stülpen. Mal sehen was sich jetzt noch einfacher realisieren lässt.

Den Anfangs gefassten Plan, an die Rückwand ein Bild zu befestigen habe ich inzwischen verworfen. Ich mag die Garderobe so wie sie ist, ganz ohne zusätzlichen Schnickschnack. Da jedes meiner Kinder seine Garderobe in einer eigenen Farbe bekommt, wird es wohl trotzdem zu keinerlei Verwechslungen kommen. ;-)

Die beiden anderen Stücke muss ich noch lackieren und dann sind auch sie bereit aufgehängt zu werden. Ich hoffe, am Wochenende wird das Wetter endlich mal wieder etwas schöner, so dass ich beide im Freien lackieren kann.

Also drückt mir die Daumen. ;-)

0 Kommentare

Garderobenrohlinge sind fertig.

So, jetzt habe ich es endlich geschafft die MDF Zuschnitte, die ich mir beim Baumarkt entsprechend meiner Maße besorgt habe, zusammen zu bauen.

MDF Bretter

Bei der ersten Garderobe habe ich noch etwas zu dicke Schrauben/ Nägel benutzt, so dass das Holz an manchen stellen unschöne "Bollen" hat. Das hat sich allerdings dann mit den dünneren Schrauben und Nägel erledigt. ;-)

Die Blende werde ich erst kurz vor Schluss anschrauben, damit ich die Löcher zum an die Wand schrauben besser bohren kann und die spätere Wandmontage leichter fällt.

 

Garderobe
Garderoben-Trio

Die erste Garderobe habe ich gemeinsam mit meiner Tochter am Wochenende rubinrot angestrichen. Die anderen beiden möchte ich in den nächsten Tagen streichen. Dann muss ich noch die Haken anschrauben. Ich hoffe, dass ich recht bald dazu komme, denn wir brauchen die ordentlichen Garderoben schnellstmöglich. :-)

0 Kommentare

Kindergaderobe - Die ersten Skizzen und Ideen

Nun komme ich endlich dazu meine ersten Skizzen zu zeigen, damit Ihr seht wie ich mir das ganze vorstelle.

Es sollen ja insgesamt drei Gaderoben entstehen, für jedes Kind eine.

Die Grundfarben werden jeweils auch unterschiedlich. Unsere Tochter bekommt eine rote, unsere beiden Söhne eine grüne und eine blaue. Der Klassiker. ;-) Nachdem unsere Tochter Micky Maus so gerne mag, werde ich ihr wohl eine Micky Maus und einen Donald auf die Rückwand malen. Auch hier habe ich schon mal die Figuren abgezeichnet und gescannt. Bei den Jungs bin ich noch recht unsicher. Vielleicht einen Frosch und einen Fisch? Mal sehen. Ich werde die Motive aber auf jeden Fall auf eine Austauschbare Rückwand malen um nach den jeweiligen Vorlieben der Kinder auch einen anderen Hintergrund ohne größeren Aufand einsetzten zu können.
Ich habe heute auch schon die MDF-Bretter im Baumarkt besorgt, ich hoffe also, dass ich bald weiter machen kann.

 

0 Kommentare

Kindergaderobe

Im Oktober haben wir unsere Zwillingssöhne bekommen. Eine ganz wunderbare Sache. Zusammen mit unserer "großen" Tochter haben wir also 3 Kinder und somit so einiges, das in der Wohnung so rumliegt. Um dieser Entwicklung Abhilfe zu schaffen, werde ich jedem meiner Kinder eine Gaderobe bauen in der die Jacken, Mützen, Handschuhe, Schals und Helme Platz finden.

Im Moment bin ich noch bei den ersten Skizzen. Natürlich soll jedes der drei Stücke ein eigenes Motiv haben. Zum Glück sind die Jungs noch recht klein und können demzufolge bei der Auswahl des Motives noch nicht viel mitreden. Bei unserer Großen sieht das schon anders aus. Drückt mir die Daumen, dass am Schluss nicht Schloss "Pink-Lila" als Wunschmotiv rauskommt!

Die ersten Skizzen folgen.

Kinderhoodie von Konfettipatterns

Der Hoddie für Pferde-Narren

Heute zeige ich den aktuellen Lieblings-Hoodie meiner Tochter. Schnittmuster ist der "Kinderhoodie" von konfetti patterns der die Größen 92-156 abdeckt. Es ist ein schlichter Raglan Hoodie, ganz schlicht ohne Schnickschnack - und das mag ich ja besonders gerne. ;-)

Der hammermäßige, wunderschöne Stoff, den ich bei dem Vorderteil und für die äußere Kapuze verwendet habe. Er heißt "wild & free" und ist eine Eigenproduktion von Susann Caplan. Er ist ein French Terry Sweat aus 95% Baumwolle und 5% Elasthan und lässt sich fantastisch verarbeiten. Es hat wirklich Spaß gemacht ihn zu vernähen. Den passenden schwarzen Kombistoff hat mir die liebe Susann Caplan in Ihrer Facebook Stoff-Gruppe  "Stoff Kamera Liebe " gleich dazu verkauft.  Dazu gab es noch ein schwarzes Bündchen und das war es auch schon.

Die Bergkette mit den Pferden zieht sich an den beiden Seitenrändern des Stoffes entlang. Da der Stoff querelastisch ist, ist das, wie auch schon bei der EP "Into the wild" kein Problem und kann ohne Formverlust quer vernäht werden.

Die Außen-Kapuze habe ich aus dem mittleren Teil des Stoffes genäht, weshalb er farblich perfekt zum Vorderteil passt.

Den Schnitt hatte ich vor Ewigkeiten bei Makerist gekauft und, um ehrlich zu sein, zufällig in meinem Schnittmusterordner gefunden. Man kann ihn ganz schlicht und einfach nähen, so wie ich hier. Er beinhaltet aber  auch noch kleine halbrunde Taschen an der rechten und linken Seitennaht. 

Der Schnitt ist, wie ich finde, gut gemacht und ideal für Anfänger geeignet. Er lässt sich gut und leicht zusammen kleben und ist mit allen wichtigen Infos ordentlich beschriftet. Es gibt eine bebilderte Anleitung und einige Probenäh-Beispiele. Außerdem fällt er größengerecht aus und die einzelnen Schnittteile passen genau auf einander. Die Nahtzugabe ist nicht enthalten, was man beim zuschneiden beachten muss. 

 

Das einzige was ich mir noch wünschen würde ist eine Maßtabelle um zu überprüfen welche Größe tatsächlich die richtige ist. Es wird zwar in der Anleitung empfohlen bei sehr schmalen bzw etwas breiteren Kindern eine Nummer kleiner bzw. größer zu nähen und dann entsprechend den Schnitt in der Länge anzupassen. Aber mir sind da die harten (Zahlen-) Fakten am liebsten, da schmal oder breit sehr von der eigenen Wahrnehmung abhängt.  

Insgesamt kann ich den Schnitt aber sehr gut empfehlen wenn man einen schönen, schlichten und schnell genähten Kinder Raglan-Hoodie braucht.

Ich gehe jetzt erst mal überlegen was ich aus der anderen Seite des tollen "Wild&Free" Stoffes so zaubern könnte....

Wenn Euch meine Sachen gefallen, dann schaut doch auch mal auf meiner Facebook-Seite Liebl-inG vorbei und lasst mir ein Like da.

Yenna Facebook Gewinnspiel

Gewinnt ein E-Book von Kreativhund

Meine Lieben Leser(innen),

Ich nähe im Moment im Probenähteam für den Schnitt Yenna aus dem Hause Kreativhund. Und ich bin tatsächlich eine der Glücklichen, die so ein E-Book verlosen darf. Wenn Ihr also Lust auf einen super femininen Schnitt habt und schon etwas Erfahrung im Nähen für Damenmode habt ist der Schnitt genau das richtige für Euch. Also kommt doch auf meiner Facebook Seite vorbei und vielleicht zieht die Glückfee ja genau Dich.

Viel Glück!

Frühjahr/Sommer Kollektion von Schnittgeflüster

Probenähen

Heute kann ich euch endlich die Ergebnisse aus einem gigantischen Probenähen zeigen. Anfang des Jahres wurde ich tatsächlich als Teilnehmerin für das Probenähen der Frühjahr / Sommerkollektion von Schnittgeflüster ausgewählt. Ich hatte mir inzwischen fest vorgenommen mich nur noch für Probenähen zu bewerben, auf die ich so richtig Lust habe. Ich hatte zwar etwas Sorge nicht alle acht(!!) Schnitte nähen zu können, aber Dani hat diese Bedenken gleich zerstreut und uns die Freiheit gelassen die Schnitte zu nähen, die für uns passen. Am Ende habe ich doch fünf von den acht Schnitten genäht und bin von allen begeistert.

Mein erstes Teil war die Andrea als Bluse. Vorne und hinten gleich lang und mit weiten Ärmeln mit Gummizug als Abschluss. Andrea war der Hauptgrund mich bei dem Nähen zu bewerben. Ich bin immer auf der Suche nach guten Schnitten für Webware. Den herrlichen Stoff hatte ich bei Driessen Stoffen in Holland bestellt. Andrea ist wirklich leicht zu nähen und ich war sofort begeistert. 

Andrea ist und bleibt mein Lieblingsschnitt der Kollektion.

 


Als nächstes hatte Gritta meine Neugier geweckt. In unserer internen Facebook-Gruppe wurde öfter wegen der Taschen nachgefragt und ich hatte etwas Respekt davor. Also gleich dran und Schnittmuster kleben, bis mein herrlicher Sommersweat aus Polen da war. Dann ging es auch schon los. Nachdem ich mir einen Überblick geschaffen hatte ging es dann doch sehr gut. Das Revers habe ich für einen besseren Stand mit Vlies verstärkt.  Und dann, doch recht fix, war Gritta fertig. Sie hat mir auf Anhieb gepasst, was ja mit meinen kräftigen Oberarmen nicht selbstverständlich ist. Seit dem begleitet sie mich sehr oft in die Arbeit und es sind noch weitere Grittas fest eingeplant.


Als nächstes habe ich Tiala und Jenna genäht. Das lief irgendwie parallel, was wahrscheinlich daran lag, dass beide sehr schnell zugeschnitten und genäht sind. Jeweils zwei Schnittteile zusammennähen, alles säumen und schon fertig.

Jenna war dann erst mal nicht ganz mein Fall. Irgendwie war sie mir zu groß geworden und schlabberte an mir rum. Damit hatte ich sie abgehakt und ad acta gelegt. Deswegen gibt es auch noch keine Fotos von meiner Jenna aus schwarzem Viscose Jersey. Ich schreibe noch, denn durch einen Zufall habe ich sie nun doch für mich entdeckt. Ich muss sie nur richtig kombinieren. Dadurch, dass sie so leicht ist, passt sie locker in meine Handtasche, so dass ich jetzt im Sommer immer ein leichtes Notfalljäckchen dabei habe. Also ich bin doch froh sie genäht zu haben. Und die nächste mache ich mit so einem Stoff einfach 1 Nummer kleiner.

Auf Tiala hatte ich zwar viel Lust, aber ich war mehr als unsicher, ob sie für meine Figur tragbar ist. Die Aussage in den kleinen Größen in der Gruppe war: Mädels, denkt dran euch erst in Olivenöl zu wenden bevor ihr Tiala anzieht. Diese Prophezeiung hat dazu geführt, dass ich sie mir gleich mal 2 Nummern größer zugeschnitten habe. Plus zusätzliche Nahtzugabe. (Die ist eigentlich schon enthalten). Wie ihr euch denken könnt, war sie viel zu groß und saß nirgends. Also nochmal zugeschnitten und voila, sie passt. Ich war erst nicht ganz sicher, ob ich eine pure Tiala überhaupt in den Ordner für die Veröffentlichungen legen sollte. Aber ab und zu muss man doch mal seine Komfortzone verlassen. Und die Belohnung folgte auf den Fuß. Denn mein Bild mit der Tiala ohne alles hat es tatsächlich in das Magazin geschafft.

Hä, wie, was, welches Magazin? Schnittgeflüster hat eigens für diese Kollektion, in Eigenregie, ein ganzes Magazin mit allen 8 Schnitten der Kollektion heraus gebracht. Ein super Projekt bei dem ihr nicht nur die Schnittanleitungen habt, sondern auch viele Designbeispiele und fertige Schnittmusterbögen. Also kein drucken, schneiden und kleben mehr! Ich kann euch das Magazin nur ans Herz legen!

Mein absolutes Lieblingsteil der Kollektion habe ich ganz zum Schluss genäht. Nochmal eine Andrea, dieses Mal aber als leichtes Sommerkleid. In den Stoff hatte ich mich schon vor einer Weile verliebt und ihn deshalb auch gleich in der Facebook Gruppe "Stoff Kamera Liebe" von Susann Caplan gekauft. Sie ist luftig und leicht und kann gut mit, oder wenn es etwas gemütlicher sein soll, ohne Gürtel getragen werden. Viel mehr muss ich dazu glaube ich gar nicht schreiben. ;-)

Jetzt möchte ich doch dringend noch ein bisschen von der Truppe erzählen, die Dani von Schnittgeflüster für das Probenähen zusammen getrommelt hat. Es waren insgesamt knapp 100 Frauen und tatsächlich auch zwei Männer, die die Maschinen zum glühen gebracht haben. Ich habe noch nie so eine positive und vor allem kreative Gruppe erlebt wie dort. Es waren  (natürlich) sämtliche Größen von 32/34 bis 56 vertreten und es herrschte immer eine positive Stimmung. Bei Fragen oder Problemen kam innerhalb kürzester Zeit von mehreren Seiten Hilfe. Das Probenähen hat sich, auf Grund der Vielzahl an Schnitten und Varianten, über 3 Monate gezogen und es war immer was los. Wir haben über 3000 Abgabefotos produziert. Echt der Wahnsinn. Es war mir wirklich ein Fest.

Eine Kleinigkeit möchte ich euch noch zeigen. Wer auch hin und wieder meine Facebookseite besucht, hat das Bild schon gesehen. Es ist ein Cover für mein persönliches Plussize Magazin. Das Magazin gibt es (leider) nicht und die Idee stammt auch nicht von mir. Eine Nähbiene aus der Facebook Gruppe wollte schon immer mal das Cover für eine Zeitschrift zieren und so hat sie kurzerhand ihr eigenes Cover für ihr Nähzimmer entworfen und als Gag in der Gruppe gepostet. Sie hat damit eine Lawine an weiteren Fake-Covern ausgelöst. Die Mädels waren richtig kreativ und haben sich teils sehr lustige Schlagzeilen ausgedacht. Diesem Gruppenzwang konnte ich mich nicht entziehen und habe also auch eines entworfen.  Das zeige ich euch hier noch zum Schluss.

 

Ich hoffe ich habe Euch Lust auf diese vielen tollen Schnitte gemacht und wünsche Euch viel Spaß beim nähen!

Eure Anna

 

Hier habe ich nochmal alle wichtigen Infos zu den Schnitten und dem Magazin zusammengefasst.

Zum Magazin geht es hier: https://www.schnittgefluester.com/…/schnittgefluester-maga…/

Zum Lookbook gehts hier entlang : https://www.schnittgefluester.com/loo…/fruehjahrsommer-2017/

 

Jeder Schnitt hat eine vollständige Anleitung dabei. Ein kleines Tutorial für eine Bluse mit Volant sowie viele Design-und Probenähbeispiele finden sich auch in dem Heft.
Außer dem Kinderschnitt und dem Hosenschnitt sind alle Schnitte bis mind. Größe 54, 2 sogar bis 58.
Und natürlich könnt ihr auch alle Schnitte als Ebooks einzeln oder in Kombis kaufen. 
Bis zum 19.6.2017 werden alle neuen Ebooks einen Preis von 2,99 Euro beibehalten. 
Die Zeitung kommt mit einem Preis von 19,95 Euro

1 Kommentare

Designnähen der Katrice XL von Miou Miou

Katrice XL

Meine Lieben, dieses Mal gibt es bei Liebl-inG gleich zwei Premieren. Das erste Neuland für mich, ist die Teilnahme bei einem Designnähen und zwar für das Schnittmuster Katrice XL von MiouMiou.  Ich habe mich wahnsinnig gefreut, dass die liebe Mechthild von Miou Miou mir die Möglichkeit gegeben hat ihren Schnitt auf meine Art und Weise in Szene zu setzen.

Es gibt einiges, was mir an diesem Schnitt sehr gut gefällt. Es ist ein Papierschnitt, der innerhalb zwei Tage mit der Post bei mir war. Kein endloses ausdrucken und zusammenkleben von gefühlt 1000 Seiten Papier. Das ist fantastisch, da bei uns Plus-Sizern einfach mehr Fläche nötig ist, um uns einzukleiden und da bin ich persönlich froh, wenn ich nicht auch noch die Fläche auf Papier ausdrucken, ausschneiden und zusammenkleben muss. ;-)

Der Schnitt ist sehr vielfältig und was mir besonders gut gefällt, ist, dass es Varianten für elastische und nicht elastische Stoffe gibt. Ich habe hier zwei mal die gleiche Variante genäht. Einfach weil sie mir mit diesen Stoffen so gut gefällt und weil es einfach super schnell geht. Ich habe für die erste drei Stunden und dann für die zweite nur zwei Stunden gebraucht. Vom zuschneiden bis zum Foto. Und gerade beim zuschneiden bin ich wirklich lahm. Den tollen Stoff mit den weißen Flecken hier habe ich in Holland bei Driessen Stoffen bestellt. Was eigentlich ein Fehlkauf war, hat sich mit diesem Schnitt als Glücksgriff erwiesen und ich kann es kaum noch abwarten, dass es endlich heiß wird, damit ich mein Oberteil ausführen kann.

Und damit die Sommeroberteil-Produktion nicht ins Stocken gerät, habe ich bei Susann Caplan diesen wunderbaren Chiffon ergattert und gleich ein zweites Oberteil genäht.   Susann ist schon länger kein Geheimtipp mehr, denn ihre Facebook Gruppe "Stoff Kamera Liebe" wird ständig größer. Bei ihr gibt es wunderbare Stoff-Schätze zu ergattern - wenn man denn schnell genug ist.

Ach ja, ich hatte ja von zwei Premieren erzählt: heute nehme ich zum ersten Mal beim donnerstäglichen  RUMS teil. Ich freue mich diebisch, dass mein Timing endlich passt.

Also viel Spaß beim nähen!

"Ich nähe - also bin ich"

Links:

Miou Miou Katrice XL

Susann Caplan

RUMS

2 Kommentare

Karten spielen mit (kleinen) Kindern

Kartenhalter aus Lego

Eine meiner Leidenschaften, neben  nähen, basteln und handwerken, ist das spielen. Ich bin ein riesen Fan von Karten- und Brettspielen aller Art und zu meiner großen Freude teilen meine Kinder diese Spielfreude.  Was schon seit geraumer Zeit regelmäßig bei uns gespielt wird ist "Uno".  Das einzige Problem das dabei mit den Kindern immer aufkommt ist die Tatsache, dass die Kleinen Probleme haben viele Karten auf einmal in der Hand zu halten und dann auch noch eine Karte auszuspielen, ohne, dass sich ein Kartenregen ergießt. Das ist für die Kinder sehr frustrierend und schmälter immer wieder die Spielfreude - und das muss natürlich unbedingt vermieden werden. Alleine spielen macht schließlich keinen Spaß. ;-)

Heute Nachmittag haben wir unser "Uno" mal wieder raus geholt und angefangen zu spielen - mit dem alt bekannten Problem.  Vor zwei Wochen hatten meine Söhne Geburtstag und sie haben von meiner Schwester einen gigantischen Berg verschiedenster Legosteine  bekommen. Also richtig viel. Was man eben so mit zwei Söhnen 13 Jahre lang ansammelt.  Eine dieser, mit Lego gefüllter, Kisten stand beim spielen neben mir und da kam mir die Idee: Ein Karten-Halter aus Lego Steinen. 

Und hier zeige ich Euch nun mein Ergebnis.

Grundplatte und Rückwand

Als erstes habe ich mit flachen Platten die Grundplatte gelegt und eine Rückwand gebaut.

Böden vordere und hintere Reihe

Um alle Karten gut sehen zu können, habe ich den hinteren Boden mit einer doppelten Reihe Steine gebaut und auf den vorderen Boden eine flache Reihe gesetzt.

Und fertig

Jetzt noch die immer niedriger werdenden Trennwände drauf setzten und schon hat man einen prima Kartenhalter.

 


Übrigens könnte ich mir das Gebilde auch gut als Brief oder Handyhalter vorstellen.

Und das schöne ist, dass ihr den Halter auch prima zusammen mit den Kindern basteln könnt.

Oder vielleicht für die Oma oder Opa, die gerne spielen, aber inzwischen Probleme mit dem Karten halten haben?

Viel Spaß beim gemeinsamen spielen!

Und wenn ihr keine große Schwester mit dem Bedürfnis Euch ihre Legosammlung zu vermachen habt, könnt ihr hier auch welche kaufen.

1 Kommentare

Mein 1. Probenähen der Jade Lady von Schnittherzchen

Meine Bewerbung zum Probenähen der Jade Lady von Schnittherzchen  war eine spontane Entscheidung. Ich hatte gar nicht damit gerechnet, dass ich tatsächlich Mitglied der Probenäher Gruppe werden würde.

Schwuppdiwupp war es dann doch passiert und ich verfiel in eine Art Schockstarre. Die Gruppe war schon fleißig und die ersten Ergebnisse wurden schon intern gezeigt. Das war erst mal ganz schön einschüchternd, denn da sind einige echte Schmuckstücke gezeigt worden.

Also musste ich mich erst ein mal entscheiden, welche Variante ich nähen würde, denn das Schnittmuster hat drei Ausbau-Varianten. In der easy Variante näht man die ganze Jacke einfach und versäubert den Saum schön. Bei der zweiten Variante doppelt man das besondere Vorderteil der Jacke, damit es auch hübsch aussieht wenn man die Jacke offen trägt. In der dritten Variante ist die Jacke vollständig gefüttert.

Ich muss sagen, dass diese Jacke wirklich eine richtige Liebl-inGs Jacke geworden ist und ich sie nur äußerst ungerne ausziehe. Ich habe schon fest eine weitere Jade Lady eingeplant, denn es gibt auch noch eine Schnittmustererweiterung mit einer Kapuze. Und dann möchte ich auf jeden Fall eine richtige Outdoor Jacke daraus machen.

Und wenn ich Euch jetzt neugierig gemacht habe und ihr noch mehr Nähbeispiele der Jade Lady sehen wollt dann schaut Euch mal diesen tollen Katalog an. Da ist für jeden was dabei. Nicht zuletzt weil es das Schnittmuster von Größe 34-60 gibt.

So und hier nochmal alle Links zusammengefasst:

Das Plus Schnittmuster

Die Erweiterung der Kapuze

Der Papierschnitt

und die Papierschnitt Erweiterung

 

Viel Spaß beim Nähen!

2 Kommentare

Ein Brotkorb

Heute zeige ich, wie ich unseren neuen familientauglichen Brotkorb genäht habe. Ein schnelles und einfaches Stück, ideal geeignet auch für Nähanfänger.

Was ihr braucht sind zwei schöne und zueinander passende feste Bauwollstoffe, entprechendes Garn und das übliche Nähzubehör: Maßband, Nadeln, Schere, Stoffkreide oder einen Markierstift und natürlich eine Nähmaschine.

Ich habe vor kurzem einen netten Stoffladen mit schönen modernen Stoffen in der Schongauer Altstadt gefunden. Dort habe ich mich gleich mit ein paar hübschen Stöffchen eingedeckt.

Ich weiß nicht, ob ich das schon mal erwähnt habe, aber ich bin kein Freund von Anleitungen. Ganz egal ob es Bedienungsanleitungen für irgendein elektrisches Gerät sind oder Näh- oder andere Bastelanleitungen. Ich lese sie einfach nicht gerne. Meistens ist es so, dass mir etwas gefällt, das ich sehe oder mir kommt eine Idee. Dann wird überlegt wie es wohl funktioniert und los gehts. Das führt öfter auch mal dazu, dass ich manches etwas umständlicher oder anders mache als es manch anderer macht. Aber für mich gehört das Tüfteln und Ausprobieren einfach dazu und es macht mir großen Spaß. Und am Ende komme ich auch zum Ziel. ;-) Nichts desto trotz bin ich froh, wenn jemand hier Verbesserungsvorschläge kommentiert, um die Umsetzung für andere vielleicht noch einfacher zu machen.

So, jetzt gehts aber los. Noch etwas vorweg: nachdem es bei so einem Korb nicht um Millimeter geht sind meine Maßangaben nur circa Werte. Man kann ihn beliebig an die eigenen Größenbedüfnisse anpassen. Nachdem wir zu fünft sind und öfter auch noch mehr, ist er bei mir etwas großzügiger ausgefallen.

 

Die Grundfläche bildet ein Oval. Hierzu wird ein ca. DIN A4 großes Stück Stoff ausgeschnitten. Dieser Stoff wird einmal in jede Richtung halbiert. Dann haben wir also ein Din A6 Format. Leider habe ich kein Bild davon gemacht - ich gelobe Besserung. Im Anschluss schneidet man entlang der beiden offenen Seiten eine Kurve. Nach dem aufklappen ist so ein gleichmäßiges Oval entstanden.

Dieses Oval muss nochmal aus dem anderen Stoff ausgeschnitten werden. Hier geht es nicht um Millimeter, aber sie sollten möglichst gleich groß sein. Als nächstes solltet ihr Euch eine sinnvolle Korbhöhe überlegen. Das praktische an der umkrempel-Methode ist, dass man die Höhe ja auch im Nachhinein an die Bedürfnisse anpassen kann. Ich habe mich für eine Gesamt Stoffhöhe von 30 cm entschlossen. Abzüglich der Nahtzugabe und nach dem Umklappen hat mein Korb eine Höhe von ca. 16 cm.  Für die Länge habe ich mein Oval einfach mal mit dem Maßband einmal am Rand entlang abgemessen und noch zur Sicherheit ein paar Zentimeter draufgeschlagen. Am Ende waren es ca. 85cm. Also habe ich pro Stoff je einen Streifen mit 30cm x 85 cm zurechtgeschnitten.

Jetzt musste ich ein wenig rumprobieren. Ich habe meine Stoffbahn einfach mal an dem passenden Oval festgesteckt. Dort, wo die Enden der Bahn wieder aufeinander getroffen sind, habe ich je eine Markierung gesetzt. Dann kommen alle Nadeln wieder raus. Jetzt den Stoff rechts auf rechs auf einander legen, so dass die Markierungen auf einander liegen und alles schön senkrecht zu einander ist. Dann ausgehend von der Markierung die schmale Seite zusammennähen. Jetzt ist ein Ring entstanden, der ungefähr der Größe des Ovals entspricht.

Als nächstes wird der Ring an das farblich passende Oval geheftet. Bitte achtet hier darauf, falls ihr ein Muster mit einem Oben und Unten habt, dass ihr den Stoff entsprechend richtig herum fest macht. Und wichtig, wieder treffen die schönen Stoffseiten aufeinander. Also rechts auf rechts.

So, und jetzt gehts an die Nähmaschine. Farblich passendes Garn für den Ober- und Unterfaden einlegen und los gehts. Es kann etwas knifflig sein hier keine Falten rein zu nähen. Mir hat es ganz gut geholfen, den Stoff wie rechts auf dem Bild zu halten. Einmal rund herum nähen und den Anfang und das Ende ordentlich vernähen. So, jetzt ist der eine Teil fertig, jetzt muss das Ganze mit dem zweiten Stoff nochmal so gemacht werden. Achtet darauf, dass beim festnähen des Ringes auf das Oval, die Naht des Ringes wieder an der gleichen Stelle wie beim vorherigen Korb liegt. Am Ende sind zwei gleiche Körbe entstanden.

Als nächstes dreht ihr einen Korb auf rechts, also richtig herum mit der schönen Seite nach außen und der zweite bleibt auf links, so wie ihr ihn auch genäht habt. Jetzt stellt ihr den schönen Korb in den anderen Korb. Nun liegen wieder die beiden schönen, sprich rechten, Seiten auf einander und sind nicht mehr zu sehen. Bitte achtet darauf, dass beim ineinader Setzten die Nähte der Ringe auf einander treffen. Jetzt einmal entlang der offenen Kante nähen. Aber bitte nicht ganz zunähen, sondern wie auf dem Bild hoffentlich zu sehen ist, 5-10 cm  offen lassen. Anfang und Ende wieder ordentlich vernähen. Als nächstes wird der Korb durch die Öffnung vorsichtig gewendet. Das Loch wird jetzt ganz knapp an der Kante zusammen genäht.

Und schon habt ihr einen wunderbaren Brotkorb. Wenn das nicht mal ein klasse, super-last-minute Weihnachtsgeschenk ist. ;-)
Viel Spaß beim Nähen.

0 Kommentare

Eine besondere Kerze

Am 3. Advent 1984 wurde mein Vater zum Diakon geweiht. Ich selbst habe an diesen Tag zwar keine Erinnerungen mehr, ich war erst 11 Monate alt, meine Eltern erzählen aber immer gerne und sehr begeistert von diesem besonderen Tag. Die Weihe zum Diakon ist nicht nur für den Geweihten sondern für die ganze Familie ein wichtiges Ereignis. Die Berufung in dieses Amt beinflußt immerwieder und auf unterschidelichste Art und Weise auch das Familienleben. So muss z.B. auch die Ehefrau dieser Entscheidung zustimmen und sie mittragen.

Ich habe die Berufung meines Vaters immer als sehr positiv und bereichernd wahr genommen, auch wenn mein Vater vor allem an den katholischen Hochfesten wie Weihnachten, Ostern oder Pfingsten sehr eingespannt war. So war z.B. das Üben des Evangeliums an Ostern, das vom Diakon in der Osternacht gesungen wird, immer ein fester Bestandteil der Fastenzeit und irgendwie vermisse ich es, seit mein Vater in Rente ist. Hier findet sich, für die die es interessiert, ein kurzer Text über das Amt des Diakons und seine Aufgaben.

Zu diesem besonderen Jubiläum habe ich diese Kerze gestaltet. Sie zeigt verschiedene Symbole die mit der Weihe, dem Diakon und seinen Aufgaben in Verbindung stehen. Der Heilige Geist in Form einer Taube, als Symbol dafür, dass Jesus die Apostel ausgesandt hat und in seinem Namen zu handeln. Auch die Farbe Rot steht für den Heilige Geist. Das Kreuz als Symbol der Verbindung von Gott zu den Menschen aber auch der Menschen untereinander. Die Ringe, die die unendliche Verbindung zu Gott darstellt, die ein Diakon mit seiner Weihe eingeht. Die Strahlen und der Farbverlauf von Gelb zu Rot zeigt die Strahlkraft dieses Amtes hat und auch den apostolischen Auftrag, den ein Diakon hat.

Zu guter Letzt darf natürlich die Jahreszahl und das d mit dem Kreuz nicht fehlen.

Um so eine Kerze herzustellen braucht man eigentlich nicht viel:
Natürlich eine Kerze in der gewünschten Größe, verschieden farbige Wachsplatten, Goldfäden in unterschiedlicher Stärke. Eine Schneideunterlage/Brett, ein kleines scharfes Messer (Skalpell), Papier und einen möglichst weichen Bleistift (zB. 2B). Nachdem die Vorlage entworfen ist, muss man sie in der richtigen Größe auf ein Papier zeichnen. Wenn eine fertige Vorlage hergenommen wird kann man die einzelnen Elemente einfach mit Butterbrotpapier abpausen. Die Schneidelinien werden mit dem weichen Bleistift nachgefahren. Dann legt man die Wachsplatte (möglichst platzsparend) auf das entsprechende Element und fährt vorsichtig mit dem Finger darüber. Wenn man nun die Platte abhebt sieht man die Linien und kann sie vorsichtig mit dem Skalpell ausschneiden. Nun wird das Element vorsichtig vom Trägerpapier gelöst und auf die Kerze gesetzt. Wobei die Seite mit dem Bleistift auf die Kerze kommt. Nach dieser Methode können nacheinander alle Teile auf die Kerze geklebt werden. Buchstaben und zahlen legt man recht einfach mit dünnen Gold-Wachsfäden. Am Ende ist eine tolle und ganz individuelle Kerze entstanden. Viel Spaß beim Gestalten!

0 Kommentare

Fensterbild zu St. Martin

So mein letztes Projekt war ein hübsches Fensterbild für unsere Küche. Das Thema ist ganz aktuell, am 11. November wird St. Martin gefeiert. Hier in Wildsteig gibt es einen schönen Wortgottesdienst mit anschließendem Martinszug durchs Dorf und natürlich ein kleines Martinspiel mit echtem Pferd und selbst gebackenen Martinsgänse. Wir freuen uns alle schon sehr darauf.

Und nachdem das ganze mal wieder möglichst flott gehen sollte hat mir der liebe Herr Google ein wunderschönes Bild gefunden. (http://dailyartdesign.posterlounge.de/wp-content/uploads/2012/11/laternenumzug-heinrich-schuetz-haus.de_.jpg)  Das habe ich dann auf mein gewünschtes Format vergrößert und auf zwei Seiten ausgedruckt.

Dann habe ich die beiden Seiten auf zwei Tonpapierblätter geklebt und schließlich zusammengeklebt.

Als nächstes ging es ans ausschneiden. Ich habe da ein ganz tolles Skalpell mit dem man auch die feinen Elemente gut ausschneiden kann.

Aber bitte nur auf einer passenden Schneideunterlage.

Und schwupp die Wupp ist das schöne Fensterbild fertig. Ich hatte leider kein Transparentpapier zur Hand, weshalb es nun so an unserem Fenster hängt. Aber wenn ich noch dazu komme werde ich die Laternen noch mit buntem Transparentpapier hinterkleben, dann leuchten sie auch in der Dunkelheit.

St. Martin kann kommen!

0 Kommentare

Homepage Akademie für Ehe und Familie

Endlich ist die neue Seite der Akademie für Ehe und Familie fertig! Mein Mann und ich haben zusammen mit unserem guten Freund Thomas Gensler der Homepage ein neues Gesicht gegeben. Thomas hat für uns die technische Umsetzung realisiert. Mein Mann war in erster Linie für die neue Struktur und Texte zuständig. Ich hatte mich um das Aussehen und das befüllen der Seite gekümmert und war Kontaktperson bzw. Ansprechpartner für alle. Ich bin wirklich froh, dass wir trotz des holprigen Starts, jetzt diese klasse Seite besuchen können.

Also schaut doch mal rein, vielleicht ist der ein oder andere auch auf den Inhalt gespannt und fühlt sich angesprochen. Aus eigener Erfahrung kann ich die Teilnahme nur empfehlen. Mein Mann und ich haben unsere Ausbildung im November 2012 abgeschloßen. Wir sind als Einzelne vor allem aber als Paar sehr gewachsen.

Anfang 2015 werden wir hier bei uns im Pfarrverband eine kleine Reihe Ehepaar Nachmittage anbieten. Wer interesse hat kann sich  gerne an mich wenden, dann teile ich die Termine und Themen rechtzeitig mit. Am 13. November machen wir im Mehrzweckraum der Grundschule Wildsteig um 19:30 einen Infoabend.

Geplant sind Samstag Nachmittage, an denen Ehepaare zusammen kommen und einen Impuls zu einem bestimmten Thema von uns oder einem anderen Referentenpaar bekommen. Im Anschluß daran werden die einzelnen Paare zu einem Paargespräch mit passenden Fragen entlassen, anhand derer sie ein Gespräch zu dem Thema führen. Das ist ein zentraler Punkt in unserem Nachmittag, denn wir sind der Meinung, dass eine gute und offene Kommunikation in einer Beziehung essentiell wichtig ist. Für das Gelingen und die Stabilität der Beziehung und die Zufriedenheit der Partner. Nach dem Paargespräch kommen wir wieder zusammen und haben die Möglichkeit uns noch gemeinsam über das Thema auszutauschen. Wichtig ist dabei, dass jedes Paar vorher besprochen hat ob und was sie von ihrem persönlichen Gespräch erzählen wollen. Niemand muss etwas sagen. Die dauer dieses Punktes hängt sehr von den einzelnen Teilnehmern ab und ist sehr unterschiedlich. Um allen die Teilnahme zu ermöglichen, werden wir eine Kinderbetreuung organisieren. Babys und Kleinkinder können auch einfach beim Vortrag dabei sein.

Ich bin sehr gespannt wie alles anlaufen wird. Drückt uns die Daumen!

Vielleicht gefällt einem Paar das ja so gut, dass es auch die Ausbildung zum Ehe- und Familientrainer absolvieren will. Also schaut mal bei einem Familiennachmittag rein, informiert Euch auf der Homepage oder sprecht uns einfach an.

Ich wünsche Euch ein schönes Wochenende und schicke vorallem morgen viele Grüße nach Schönstatt!

Eure Anna


0 Kommentare

Loop, loop, loop

Ich habe ja schon geschrieben, dass meine große Schwester am Freitag Geburtstag hatte. Es ist wirklich nicht so einfach ein schönes Geschenk zu finden. Deshalb bin ich am Mittwoch nach dem Marktbesuch gleich noch durch die Murnauer Fußgängerzone gezogen und habe ein Geschenk gesucht. Ich hatte mir einen schönen Schal eingebildet. Nach ein paar Geschäften habe ich dann beschlossen, dass ich das was ich suche nicht finde. Also habe ich einen Abstecher zum örtlichen Stoffhimmel gemacht und bin in der Restekiste fündig geworden. Ein schöner leicht transparenter Stoff mit schöner Haptik, der wunderbar zu einem Stoff den ich noch Zuhause hatte gepasst hat. Nachdem ich Donnerstag Mittag mit dem Dirndl fertig geworden bin habe ich mich am Abend ans zuschneiden des Stoffes gemacht. Ich hatte kein konkretes Schnittmuster, aber das ist für so einen Schal ja auch nicht wirklich nötig. Ich habe einfach meinen Lieblingsschal abgemessen und danach den Stoff zugeschnitten. Am Ende hatten beide Stoffe eine höhe von 50 cm und die komplette Stoffbreite, wobei der transparente Stoff ca. 20 cm breiter war.

Dann habe ich die Stoffe rechts auf rechts gelegt, wobei ich das überstehend Ende des breiteren Stoffes so umgeschlagen habe, dass ich es an den weißen Stoff festnähen konnte. Also erst mal die eine kurze Seite zusammen nähen und dann die Langen. Ich habe einen Stretch-Overlock-Stich genommen, da doch gerade beim an- und ausziehen der Stoff immer wieder gedehnt wird.

Am Schluss ist die schmale Seite bei der die Stofflagen passend auf einander liegen noch offen. (Ich hoffe mein Gefasel ist verständlich.)


Jetzt habe ich den Schal gewendet und das geschlossene schmale Ende in das offene gelegt. Die Ränder des offenen Endes werden nach innen umgeschlagen und alles festgesteckt.

Ich habe dann mit einem Hexenstich die Enden zusammen genäht.

Und schon war der Loop-Schal fertig.

Natürlich musste ich ihn erst mal ausprobieren und kam dann zu dem Ergebnis, dass ich ihn guten Gewissens verschenken kann. Und ich war froh, dass ich zufällig genau die Menge an Stoff für einen zweiten Schal übrig hatte. Was mir besonders gut gefällt ist der Streifen vorne bei dem der leicht transparente Stoff doppelt ist.



Ich glaube meine Schwester hat sich über ihr Unikat wirklich gefreut. Und das war ja das wichtigste.

0 Kommentare

Wie schnell doch die Zeit vergeht.

Es ist wirklich unglaublich, WIE schnell so eine Woche vorbei ist. Vorallem wenn man so viel näht!

Denn ich war die ganze Woche schön fleißig. Gestern, also am Freitag, hatte nicht nur meine liebe Schwester Geburtstag (später mehr), sondern hier in Wildsteig war auch Dorfabend. Alle Dorfbewohner und Gäste waren zu einem bunten Abend eingeladen.  Es wurde musiziert, gesungen, getanzt und Theater gespielt. Außerdem wurden noch einige Fotos von den Vereinen gezeigt. Natürlich haben da auch unsere Singkinder ihr Können zum Besten gegeben und somit auch unsere Tochter. Mit dieser Tatsache hatte sich dann also auch gleich meine Bastelarbeit für die letzte Woche ergeben.

Denn ein Dirndl ist da Pflicht.

Leider war unsere Tochter aus ihrem schon wieder herausgewachsen und somit sind wir letzten Samstag losgezogen und haben beim Grasegger in Garmisch wunderbaren Stoff und noch etwas Zierkram und Garn gekauft. Ein herrliches Geschäft mit tollen Trachtenstoffen und den besten Kaufberaterinnen weit und breit. Leider nicht ganz billig, aber die Qualität von Material und Beratung stimmt einfach. Als klar war, dass es um einen Stoff für unsere Tochter ging wurde ich aufs Abstellgleis befördert und die junge Dame hatte das Sagen.

Raus kam dabei ein rosa Rock mit dezentem Blumenmuster, ein blaues Oberteil mit weißen Blümchen und eine rosa-weiß karierte Schürze und passende Knöpfe mit rosa Steinchen. Noch etwas Borte im passenden Blau und schon war alles zusammen gestellt. Ich hatte dann noch bei der Mengenangabe, bei der Vlies-Einlage und dem passenden Garn Mitspracherecht. So kann's gehen.


Das passende Schnittmuster habe ich mir bei Burda Style gekauft und direkt runter geladen und ausgedruckt. Das war eine Papierschlacht! Aber ich muss sagen, dass ich die Burda Schnitte wirklich mag. Ich habe dann also alle Blätter zurechtgeschnitten und zusammen geklebt. Dann alle nötigen Teile mit Transparentpapier abgepaust, beschriftet und ausgeschnitten. Ab auf den Stoff, Naht- und Schneidelinie auf den Stoff gezeichnet und dann konnte ich den Stoff zuschneiden.

Das ist immer die nervigste Sache. Wie geht es Euch denn damit?

Dann wurden alle Teile zusammen genäht, zuerst das Oberteil, dann der Rock und als letztes die Schürze. Donnerstag Mittag um zwölf Uhr war ich dann endlich fertig.



Ich muss sagen, ich bin recht zufrieden. Es sind zwar einige Stellen nicht perfekt, aber so ist das eben. Da machts dann doch auch die Übung.

Natürlich musste unsere Tochter nach dem Kindergarten gleich mal das hübsche Dirndl anprobieren und ich kam endlich mal auf die Idee ein paar Fotos zu machen! Wenn ich so am wurschteln bin vergesse ich das einfach immer. Aber ich arbeite an mir und gelobe Besserung!

Die Feuertaufe beim Auftritt am Freitag Abend hat das Kleid dann auch wunderbar bestanden.

1 Kommentare

Tag 3: Das wird was längeres

Puh, jetzt habe ich doch glatt die zwölf Uhr Marke verpasst! Naja so genau nehmen wir es ja doch nicht. Heute war ein wunderbarer, schöner und voller Tag mit der Familie, denn es standen einige Besorgungen auf dem Plan. Mein Mann brauchte noch ein paar Teile für seine Mini-Brauanlage die er sich gerade baut, wir haben den neuen Dorfwirt in Altenau getestet und waren sehr zufrieden und begeistert von dem schönen Gasthof. Habt ihr schon von der besonderen Entstehungsgeschichte gehört? Schaut mal bei "Ein Dorf wird Wirt" im Bayrischen Fernsehen. Dann waren wir noch auf einem Kinderkleider- und Spielzeug Basar und schließlich waren wir noch Stoff kaufen. Hach, also das gehört ja, genau bis zu dem Moment der Wahrheit an der Kasse, zu einer meiner absoluten Lieblingsbeschäftigungen. Stoffe könnte ich immer und überall kaufen im Laden vor Ort oder gerne auch mal online. Also dieses mal waren wir in Garmisch und haben diesen schicken Stoff gekauft. Erratet ihr schon was es werden könnte? Ach wisst ihr was, ich lasse Euch noch etwas zappeln. 
Wie ihr seht gibt es heute leider keine bereits fertige Anleitung und morgen wohl auch nicht, denn da steht ein anderer toller Ausflug auf dem Programm. Ich freu mich! Aber Montag geht es wieder weiter.
Ich wünsche eine gute Nacht!
Eure Anna

Achso, die passenden Links füge ich ein, sobald ich wieder an meinem lieben Rechner bin. 
0 Kommentare

Tag 2: Kastanien Basteleien

Kastanien_Schuessel

Heute wurde mit der ganzen Familie gebastelt. Von unserem letzten Kursfamilien Treffen in Weiskirchen/ Rodgau, haben wir einen Korb voll Kastanien nach Hause gebracht.

Aus dem Garten habe ich noch ein paar Hagebutten geholt.

Mein Ziel ist ein schöner Tischkranz, die Kinder basteln zusammen mit meinem Mann Kastanientiere. Ein Pferd und jeder je einen Hamster und einen Igel.

Los gehts!

Als erstes habe ich neben Schneidematte, Cutter und Zirkel noch die Heißklebepistole und eine 2mm dicke Graupappe angeschleppt. Noch den Akkubohrer dazu geholt und schon kann es los gehen.

Mit dem Zirkel einen Ring in der gewünschten Größe auf die Pappe malen und mit dem Cutter ausschneiden. Bitte nicht in die Finger schneiden, das ist sehr schmerzhaft. Das durfte ich während meines Studiums zum Glück nur bei anderen sehen, aber das hat mir schon gereicht.

Sobald der Ring ausgeschnitten ist kann man auch schon mit dem bekleben beginnen. Falls ihr einen Türkranz machen wollt, würde ich jetzt schon mal das Loch zum aufhängen in die Pappe bohren, dann ist das aufhängen schnell passiert.

Ich habe mich von innen nach außen  durch gearbeitet. Die Kunst liegt hier wohl nur darin genug Klebstoff auf die Kastanien zu bringen, dass sie auch wirklich halten, ohne, dass man ihn überall rausquillen sieht. Da ich nur einen Tischkranz gemacht habe bin ich mit etwas weniger Kleber ausgekommen. Hat aber vielleicht jemand einen Trick wie der Kleber besser auf den Kastanien hält? Also immer fleißig weiter kleben bis der Ring voll ist. Ich habe dann noch eine zweite Schicht Kastanien oben auf die größten Löcher geklebt. Noch die Hagebutten dazu und voilá, fertig.

Für die tollen Tiere der Kinder, hat mein Mann mit einem kleinen Bohrer die nötigen Löcher in die Kastanien vorgebohrt und die Kinder konnten sie dann mit Hilfe von halbierten oder auch ganzen Zahnstochern fertig basteln. Das hat auch mit unseren Kleinen wirklich prima funktioniert.

Das war ein außerordentlich schöner und gemütlicher Familienvormittag. Und nach so viel Fleiß hat die leckere Kürbissuppe gleich doppelt so gut geschmeckt.

 

Bis Morgen,

Eure Anna

1 Kommentare

Eine Herausforderung oder meine Challenge

Sich selbst vor eine neue Herausforderung zu stellen, oder, wie es so schön neudeutsch heißt, eine Challenge machen, ist ja im Moment ganz schön im Trend.

Das fängt bei veganem Essen und Sportprogrammen an und hört bei "1 Jahr 1 Kleid" noch lange nicht auf. Irgendwem fällt immer etwas ein.

Ich muss sagen, dass mich der Gedanke durchaus fasziniert. Sicherlich aus den gleichen Gründen wie wohl die meisten der anderen Menschen, die sich so einer Challenge stellen.

Und das sind jede Menge. Allein der Zähler Stand auf der vegan for fit Seite von Veganer-Guru Attila Hildmann zeigt heute 16.052 "Challenger" an. Der Nachfolger vegan for Youth ist auch schon längst auf dem Markt und wird fleißig durchlaufen.

An dem 10 Wochen Fitness-Plan von Mark Laueren "be your own gym" scheitern mein Mann und ich immer wieder. Entweder sind wir an einem Abend nicht da, oder einer von uns oder eines der Kinder ist krank. Irgendwas ist immer.

Also was fasziniert einen daran sich ein Ziel zu setzen? Etwas für eine gewisse, meist überschaubare, aber dennoch nicht zu kurze Zeit durch zu ziehen? Bei der Ernährung oder einem Sportprogramm steht sicher die eigene Gesundheit und die körperliche Verfassung im Mittelpunkt. Aber das ist nicht alles. Wir wollen uns etwas beweisen: ich bin stark, denn ich halte durch, es kommt Ehrgeiz auf, ich will nicht versagen. Vielleicht darf ich auch gar nicht versagen weil ich schon allen meinen Facebook Freunden in der ersten Euphorie davon erzählt habe?!
Neugier spielt sicher auch eine Rolle, was macht dieses Unternehmen mit mir und meiner Umwelt, wie reagieren die anderen darauf?
Vielleicht ist so ein wiederkehrendes Element auch eine willkommene Abwechslung. Ein Ritual, das den stressigen Alltag unterbricht die Gedanken auf etwas anderes, neues lenkt. Eine Form von Inne halten, sich mit sich selbst befassen. Dafür ist oft zu wenig Zeit.

Zwischen all diesen Punkten liegt der Grund für mein persönliches Experiment. Ich möchte einen Monat jeden Tag etwas basteln, herstellen, kreativ werden.
Nachdem meine Kinder jetzt alle am Vormittag im Kindergarten sind habe ich plötzlich Zeit zur freien Verfügung. Und das völlig selbst bestimmt. Das ist wirklich toll. Ich kann Mittwochs nach Murnau auf den Markt gehen und noch bei einem Kaffee einen Plausch mit meiner Schwester, die ich viel zu selten sehe, halten. Oder einfach mal eine Mütze, einen Rock nähen. Die Wohnung endlich mal wieder richtig auf Vordermann bringen. Zu tun ist ja immer was. Und da möchte ich mir gerne Zeit nehmen für eine schöne Kleinigkeit, Zeit um mich dem zu widmen was mir richtig Spaß macht. Kreatives schaffen.

Ich bin ja auch furchtbar gerne auf den vielen, unzähligen Bastel-, Näh- und Selbermacher- Blogs unterwegs und hole mir dort viele Ideen und Inspirationen. Ich werde versuchen auch immer alle Quellen anzugeben. Falls ich das mal vergesse, gebt mir Bescheid, dann hole ich das auf jeden Fall gerne nach. 

 

Heute habe ich zum Start endlich mal die ganzen Äpfel, die wir aus unserem Frankreich Urlaub nach Hause gebracht haben eingekocht und Apfelsaft und Apfelmus daraus gemacht.
Von meiner Mutter habe ich den tollen Einweck-Topf und die Flotte Lotte geliehen bekommen. Unten in den Topf kommt Wasser, oben in das Sieb habe ich geviertelte und entkernte Äpfel gelegt. Da die Äpfel sehr sauer waren habe ich noch etwas Zucker darüber gestreut. Herd an und abwarten. Wenn es auf einmal leise wird, dann ist das ganze Wasser verdampft und man kann den Saft auslassen. Da es nicht sonderlich viele Äpfel waren, kam am Ende auch nur ein dreiviertel Liter Saft raus, den meine Kinder gleich zur Hälfte ausgetrunken haben. Das Apfelmus habe ich noch einmal durch die Flotte Lotte geschickt und dann kurz aufgekocht, etwas Zimt dazu und in ein heißes Einmach-Glas gefüllt. Dann noch schnell ein Etikett gemacht und fertig.  

Jetzt muss ich nur mal suchen, was ich morgen so machen könnte. Wegen des Feiertags morgen ist ja die ganze Familie Zuhause, da würde sich ja vielleicht eine gemeinsame Bastelstunde anbieten? Mal sehen.

 

Alles liebe,
Eure Anna

0 Kommentare

Der fertige Tisch

ein formschöner Couchtisch

Endlich schaffe ich es ein Foto des fertigen Tisches zu zeigen. Er steht inzwischen schon eine Weile in unserem Wohnzimmer und macht sich dort recht gut.

Ich habe mich schließlich für einen ganz schlichten Entwurf entschieden.

Dafür habe ich eine Buchenholzplatte gekauft und sämtliche Elemente aus der einen Platte gefertigt. Für die Füße zum Beispiel habe ich zwei Plattenstücke auf einander gelegt und mit Holzdübeln verklebt.

Ich möchte den Tisch noch mit Antikwachs behandeln um die Oberfläche etwas zu versiegeln. Allerdings muss dafür das Wetter erst wieder gut werden weil noch ein paar Schleifvorgänge notwendig sind und das geht bei mir leider nur im Freien. :-)

0 Kommentare

Erste Entwürfe für den Couchtisch

So, nun hatte ich ganz unerwartet einen Vormittag quasi frei und habe mich gleich mal an den Couchtisch gemacht. Das hier sind nun also meine beiden Entwürfe.

Der eine mit vier zu den Seiten offenen Fächern zwischen zwei ovalen Platten. Der andere recht schlicht, ebenfalls oval und mit einem kleinen Fach von oben im Tisch. 

Ich glaube ich tendiere zu Variante zwei. Ich mag es ja immer eher schlicht. ;-)

0 Kommentare

Es geht weiter: Wohnzimmer Tisch

Nun ist doch schon wieder einige Zeit seit dem letzten Eintrag vergangen. Das liegt nicht an mangelnden Ideen, sondern leider viel mehr daran, dass es hier bei uns seit Wochen ordentlich rund geht. Sei es Arbeit, Ehrenamt oder Krankheit.

Aber Fakt ist: Wir brauchen dringend einen schönen und praktischen Wohnzimmer Tisch. Die ersten Ideen sind schon da und ich hoffe, ich habe bald die Zeit daraus einen Entwurf zu machen und ihn dann auch in die Tat um zusetzen. Drückt mir die Daumen, dass es klappt. ;-)

Für jegliche Ideen und Anregungen bin ich natürlich jeder Zeit dankbar!

0 Kommentare

Ein Pullover für Kinder

Der Winter war bisher ja leider noch nicht so richtig hervor zu locken. Dennoch habe ich die Herbsttage genutzt und meiner Tochter einen schönen Norweger Pulli gestrickt.

Zum ersten mal habe ich mich an ein Muster gewagt. Das tolle an diesem Pulli ist nicht nur, dass das Muster sehr verständlich und einfach zu stricken war, sondern vorallem, dass alles an einem Stück gearbeitet werden konnte. Es gab also am Schluß kein lästiges dämpfen und glätten von Einzelteilen, die, im schlimmsten Fall, noch nicht mal richtig zusammen passen. Zwei kleine Löcher unter den Armen war alles was zusammen genäht werden musste.

Und wer Lust darauf hat diesen Pulli ebenfalls zu stricken, der bekommt hier die Anleitung und kann sich sogar im Onlineshop die nötige Wolle dazu bestellen.

Viel Spaß beim stricken!

0 Kommentare

Erste Garderobe ist fertig!

Endlich ist es geschafft. Ich konnte am Wochenende die erste Garderobe fertig stellen.

Ich habe sie mit einem Rubin roten, seiden matten Lack gestrichen.

Im Anschluss habe ich aus einem 10 mm Rundholz Stifte gesägt und am vorderen Ende rundlich abgeschliffen.

Im nachhinein würde ich die Löcher für die Aufhängerhölzchen noch vor dem zusammenschrauben der einzelnen Teile bohren. Dann hätte ich ganz gemütlich die Standbohrmaschine verwenden können und die Löcher leicht schräg gebohrt, damit die Jacken nicht so leicht vom Haken rutschen. Um dem vorzubeugen werde ich jetzt entweder eine Furche in die Aufhänger feilen oder aber ein Stück durchsichtigen Kunststoff- /Gummischlauch über die Haken stülpen. Mal sehen was sich jetzt noch einfacher realisieren lässt.

Den Anfangs gefassten Plan, an die Rückwand ein Bild zu befestigen habe ich inzwischen verworfen. Ich mag die Garderobe so wie sie ist, ganz ohne zusätzlichen Schnickschnack. Da jedes meiner Kinder seine Garderobe in einer eigenen Farbe bekommt, wird es wohl trotzdem zu keinerlei Verwechslungen kommen. ;-)

Die beiden anderen Stücke muss ich noch lackieren und dann sind auch sie bereit aufgehängt zu werden. Ich hoffe, am Wochenende wird das Wetter endlich mal wieder etwas schöner, so dass ich beide im Freien lackieren kann.

Also drückt mir die Daumen. ;-)

0 Kommentare

Garderobenrohlinge sind fertig.

So, jetzt habe ich es endlich geschafft die MDF Zuschnitte, die ich mir beim Baumarkt entsprechend meiner Maße besorgt habe, zusammen zu bauen.

MDF Bretter

Bei der ersten Garderobe habe ich noch etwas zu dicke Schrauben/ Nägel benutzt, so dass das Holz an manchen stellen unschöne "Bollen" hat. Das hat sich allerdings dann mit den dünneren Schrauben und Nägel erledigt. ;-)

Die Blende werde ich erst kurz vor Schluss anschrauben, damit ich die Löcher zum an die Wand schrauben besser bohren kann und die spätere Wandmontage leichter fällt.

 

Garderobe
Garderoben-Trio

Die erste Garderobe habe ich gemeinsam mit meiner Tochter am Wochenende rubinrot angestrichen. Die anderen beiden möchte ich in den nächsten Tagen streichen. Dann muss ich noch die Haken anschrauben. Ich hoffe, dass ich recht bald dazu komme, denn wir brauchen die ordentlichen Garderoben schnellstmöglich. :-)

0 Kommentare

Kindergaderobe - Die ersten Skizzen und Ideen

Nun komme ich endlich dazu meine ersten Skizzen zu zeigen, damit Ihr seht wie ich mir das ganze vorstelle.

Es sollen ja insgesamt drei Gaderoben entstehen, für jedes Kind eine.

Die Grundfarben werden jeweils auch unterschiedlich. Unsere Tochter bekommt eine rote, unsere beiden Söhne eine grüne und eine blaue. Der Klassiker. ;-) Nachdem unsere Tochter Micky Maus so gerne mag, werde ich ihr wohl eine Micky Maus und einen Donald auf die Rückwand malen. Auch hier habe ich schon mal die Figuren abgezeichnet und gescannt. Bei den Jungs bin ich noch recht unsicher. Vielleicht einen Frosch und einen Fisch? Mal sehen. Ich werde die Motive aber auf jeden Fall auf eine Austauschbare Rückwand malen um nach den jeweiligen Vorlieben der Kinder auch einen anderen Hintergrund ohne größeren Aufand einsetzten zu können.
Ich habe heute auch schon die MDF-Bretter im Baumarkt besorgt, ich hoffe also, dass ich bald weiter machen kann.

 

0 Kommentare

Kindergaderobe

Im Oktober haben wir unsere Zwillingssöhne bekommen. Eine ganz wunderbare Sache. Zusammen mit unserer "großen" Tochter haben wir also 3 Kinder und somit so einiges, das in der Wohnung so rumliegt. Um dieser Entwicklung Abhilfe zu schaffen, werde ich jedem meiner Kinder eine Gaderobe bauen in der die Jacken, Mützen, Handschuhe, Schals und Helme Platz finden.

Im Moment bin ich noch bei den ersten Skizzen. Natürlich soll jedes der drei Stücke ein eigenes Motiv haben. Zum Glück sind die Jungs noch recht klein und können demzufolge bei der Auswahl des Motives noch nicht viel mitreden. Bei unserer Großen sieht das schon anders aus. Drückt mir die Daumen, dass am Schluss nicht Schloss "Pink-Lila" als Wunschmotiv rauskommt!

Die ersten Skizzen folgen.

Kinderhoodie von Konfettipatterns

Der Hoddie für Pferde-Narren

Heute zeige ich den aktuellen Lieblings-Hoodie meiner Tochter. Schnittmuster ist der "Kinderhoodie" von konfetti patterns der die Größen 92-156 abdeckt. Es ist ein schlichter Raglan Hoodie, ganz schlicht ohne Schnickschnack - und das mag ich ja besonders gerne. ;-)

Der hammermäßige, wunderschöne Stoff, den ich bei dem Vorderteil und für die äußere Kapuze verwendet habe. Er heißt "wild & free" und ist eine Eigenproduktion von Susann Caplan. Er ist ein French Terry Sweat aus 95% Baumwolle und 5% Elasthan und lässt sich fantastisch verarbeiten. Es hat wirklich Spaß gemacht ihn zu vernähen. Den passenden schwarzen Kombistoff hat mir die liebe Susann Caplan in Ihrer Facebook Stoff-Gruppe  "Stoff Kamera Liebe " gleich dazu verkauft.  Dazu gab es noch ein schwarzes Bündchen und das war es auch schon.

Die Bergkette mit den Pferden zieht sich an den beiden Seitenrändern des Stoffes entlang. Da der Stoff querelastisch ist, ist das, wie auch schon bei der EP "Into the wild" kein Problem und kann ohne Formverlust quer vernäht werden.

Die Außen-Kapuze habe ich aus dem mittleren Teil des Stoffes genäht, weshalb er farblich perfekt zum Vorderteil passt.

Den Schnitt hatte ich vor Ewigkeiten bei Makerist gekauft und, um ehrlich zu sein, zufällig in meinem Schnittmusterordner gefunden. Man kann ihn ganz schlicht und einfach nähen, so wie ich hier. Er beinhaltet aber  auch noch kleine halbrunde Taschen an der rechten und linken Seitennaht. 

Der Schnitt ist, wie ich finde, gut gemacht und ideal für Anfänger geeignet. Er lässt sich gut und leicht zusammen kleben und ist mit allen wichtigen Infos ordentlich beschriftet. Es gibt eine bebilderte Anleitung und einige Probenäh-Beispiele. Außerdem fällt er größengerecht aus und die einzelnen Schnittteile passen genau auf einander. Die Nahtzugabe ist nicht enthalten, was man beim zuschneiden beachten muss. 

 

Das einzige was ich mir noch wünschen würde ist eine Maßtabelle um zu überprüfen welche Größe tatsächlich die richtige ist. Es wird zwar in der Anleitung empfohlen bei sehr schmalen bzw etwas breiteren Kindern eine Nummer kleiner bzw. größer zu nähen und dann entsprechend den Schnitt in der Länge anzupassen. Aber mir sind da die harten (Zahlen-) Fakten am liebsten, da schmal oder breit sehr von der eigenen Wahrnehmung abhängt.  

Insgesamt kann ich den Schnitt aber sehr gut empfehlen wenn man einen schönen, schlichten und schnell genähten Kinder Raglan-Hoodie braucht.

Ich gehe jetzt erst mal überlegen was ich aus der anderen Seite des tollen "Wild&Free" Stoffes so zaubern könnte....

Wenn Euch meine Sachen gefallen, dann schaut doch auch mal auf meiner Facebook-Seite Liebl-inG vorbei und lasst mir ein Like da.

Yenna Facebook Gewinnspiel

Gewinnt ein E-Book von Kreativhund

Meine Lieben Leser(innen),

Ich nähe im Moment im Probenähteam für den Schnitt Yenna aus dem Hause Kreativhund. Und ich bin tatsächlich eine der Glücklichen, die so ein E-Book verlosen darf. Wenn Ihr also Lust auf einen super femininen Schnitt habt und schon etwas Erfahrung im Nähen für Damenmode habt ist der Schnitt genau das richtige für Euch. Also kommt doch auf meiner Facebook Seite vorbei und vielleicht zieht die Glückfee ja genau Dich.

Viel Glück!

Frühjahr/Sommer Kollektion von Schnittgeflüster

Probenähen

Heute kann ich euch endlich die Ergebnisse aus einem gigantischen Probenähen zeigen. Anfang des Jahres wurde ich tatsächlich als Teilnehmerin für das Probenähen der Frühjahr / Sommerkollektion von Schnittgeflüster ausgewählt. Ich hatte mir inzwischen fest vorgenommen mich nur noch für Probenähen zu bewerben, auf die ich so richtig Lust habe. Ich hatte zwar etwas Sorge nicht alle acht(!!) Schnitte nähen zu können, aber Dani hat diese Bedenken gleich zerstreut und uns die Freiheit gelassen die Schnitte zu nähen, die für uns passen. Am Ende habe ich doch fünf von den acht Schnitten genäht und bin von allen begeistert.

Mein erstes Teil war die Andrea als Bluse. Vorne und hinten gleich lang und mit weiten Ärmeln mit Gummizug als Abschluss. Andrea war der Hauptgrund mich bei dem Nähen zu bewerben. Ich bin immer auf der Suche nach guten Schnitten für Webware. Den herrlichen Stoff hatte ich bei Driessen Stoffen in Holland bestellt. Andrea ist wirklich leicht zu nähen und ich war sofort begeistert. 

Andrea ist und bleibt mein Lieblingsschnitt der Kollektion.

 


Als nächstes hatte Gritta meine Neugier geweckt. In unserer internen Facebook-Gruppe wurde öfter wegen der Taschen nachgefragt und ich hatte etwas Respekt davor. Also gleich dran und Schnittmuster kleben, bis mein herrlicher Sommersweat aus Polen da war. Dann ging es auch schon los. Nachdem ich mir einen Überblick geschaffen hatte ging es dann doch sehr gut. Das Revers habe ich für einen besseren Stand mit Vlies verstärkt.  Und dann, doch recht fix, war Gritta fertig. Sie hat mir auf Anhieb gepasst, was ja mit meinen kräftigen Oberarmen nicht selbstverständlich ist. Seit dem begleitet sie mich sehr oft in die Arbeit und es sind noch weitere Grittas fest eingeplant.


Als nächstes habe ich Tiala und Jenna genäht. Das lief irgendwie parallel, was wahrscheinlich daran lag, dass beide sehr schnell zugeschnitten und genäht sind. Jeweils zwei Schnittteile zusammennähen, alles säumen und schon fertig.

Jenna war dann erst mal nicht ganz mein Fall. Irgendwie war sie mir zu groß geworden und schlabberte an mir rum. Damit hatte ich sie abgehakt und ad acta gelegt. Deswegen gibt es auch noch keine Fotos von meiner Jenna aus schwarzem Viscose Jersey. Ich schreibe noch, denn durch einen Zufall habe ich sie nun doch für mich entdeckt. Ich muss sie nur richtig kombinieren. Dadurch, dass sie so leicht ist, passt sie locker in meine Handtasche, so dass ich jetzt im Sommer immer ein leichtes Notfalljäckchen dabei habe. Also ich bin doch froh sie genäht zu haben. Und die nächste mache ich mit so einem Stoff einfach 1 Nummer kleiner.

Auf Tiala hatte ich zwar viel Lust, aber ich war mehr als unsicher, ob sie für meine Figur tragbar ist. Die Aussage in den kleinen Größen in der Gruppe war: Mädels, denkt dran euch erst in Olivenöl zu wenden bevor ihr Tiala anzieht. Diese Prophezeiung hat dazu geführt, dass ich sie mir gleich mal 2 Nummern größer zugeschnitten habe. Plus zusätzliche Nahtzugabe. (Die ist eigentlich schon enthalten). Wie ihr euch denken könnt, war sie viel zu groß und saß nirgends. Also nochmal zugeschnitten und voila, sie passt. Ich war erst nicht ganz sicher, ob ich eine pure Tiala überhaupt in den Ordner für die Veröffentlichungen legen sollte. Aber ab und zu muss man doch mal seine Komfortzone verlassen. Und die Belohnung folgte auf den Fuß. Denn mein Bild mit der Tiala ohne alles hat es tatsächlich in das Magazin geschafft.

Hä, wie, was, welches Magazin? Schnittgeflüster hat eigens für diese Kollektion, in Eigenregie, ein ganzes Magazin mit allen 8 Schnitten der Kollektion heraus gebracht. Ein super Projekt bei dem ihr nicht nur die Schnittanleitungen habt, sondern auch viele Designbeispiele und fertige Schnittmusterbögen. Also kein drucken, schneiden und kleben mehr! Ich kann euch das Magazin nur ans Herz legen!

Mein absolutes Lieblingsteil der Kollektion habe ich ganz zum Schluss genäht. Nochmal eine Andrea, dieses Mal aber als leichtes Sommerkleid. In den Stoff hatte ich mich schon vor einer Weile verliebt und ihn deshalb auch gleich in der Facebook Gruppe "Stoff Kamera Liebe" von Susann Caplan gekauft. Sie ist luftig und leicht und kann gut mit, oder wenn es etwas gemütlicher sein soll, ohne Gürtel getragen werden. Viel mehr muss ich dazu glaube ich gar nicht schreiben. ;-)

Jetzt möchte ich doch dringend noch ein bisschen von der Truppe erzählen, die Dani von Schnittgeflüster für das Probenähen zusammen getrommelt hat. Es waren insgesamt knapp 100 Frauen und tatsächlich auch zwei Männer, die die Maschinen zum glühen gebracht haben. Ich habe noch nie so eine positive und vor allem kreative Gruppe erlebt wie dort. Es waren  (natürlich) sämtliche Größen von 32/34 bis 56 vertreten und es herrschte immer eine positive Stimmung. Bei Fragen oder Problemen kam innerhalb kürzester Zeit von mehreren Seiten Hilfe. Das Probenähen hat sich, auf Grund der Vielzahl an Schnitten und Varianten, über 3 Monate gezogen und es war immer was los. Wir haben über 3000 Abgabefotos produziert. Echt der Wahnsinn. Es war mir wirklich ein Fest.

Eine Kleinigkeit möchte ich euch noch zeigen. Wer auch hin und wieder meine Facebookseite besucht, hat das Bild schon gesehen. Es ist ein Cover für mein persönliches Plussize Magazin. Das Magazin gibt es (leider) nicht und die Idee stammt auch nicht von mir. Eine Nähbiene aus der Facebook Gruppe wollte schon immer mal das Cover für eine Zeitschrift zieren und so hat sie kurzerhand ihr eigenes Cover für ihr Nähzimmer entworfen und als Gag in der Gruppe gepostet. Sie hat damit eine Lawine an weiteren Fake-Covern ausgelöst. Die Mädels waren richtig kreativ und haben sich teils sehr lustige Schlagzeilen ausgedacht. Diesem Gruppenzwang konnte ich mich nicht entziehen und habe also auch eines entworfen.  Das zeige ich euch hier noch zum Schluss.

 

Ich hoffe ich habe Euch Lust auf diese vielen tollen Schnitte gemacht und wünsche Euch viel Spaß beim nähen!

Eure Anna

 

Hier habe ich nochmal alle wichtigen Infos zu den Schnitten und dem Magazin zusammengefasst.

Zum Magazin geht es hier: https://www.schnittgefluester.com/…/schnittgefluester-maga…/

Zum Lookbook gehts hier entlang : https://www.schnittgefluester.com/loo…/fruehjahrsommer-2017/

 

Jeder Schnitt hat eine vollständige Anleitung dabei. Ein kleines Tutorial für eine Bluse mit Volant sowie viele Design-und Probenähbeispiele finden sich auch in dem Heft.
Außer dem Kinderschnitt und dem Hosenschnitt sind alle Schnitte bis mind. Größe 54, 2 sogar bis 58.
Und natürlich könnt ihr auch alle Schnitte als Ebooks einzeln oder in Kombis kaufen. 
Bis zum 19.6.2017 werden alle neuen Ebooks einen Preis von 2,99 Euro beibehalten. 
Die Zeitung kommt mit einem Preis von 19,95 Euro

1 Kommentare

Designnähen der Katrice XL von Miou Miou

Katrice XL

Meine Lieben, dieses Mal gibt es bei Liebl-inG gleich zwei Premieren. Das erste Neuland für mich, ist die Teilnahme bei einem Designnähen und zwar für das Schnittmuster Katrice XL von MiouMiou.  Ich habe mich wahnsinnig gefreut, dass die liebe Mechthild von Miou Miou mir die Möglichkeit gegeben hat ihren Schnitt auf meine Art und Weise in Szene zu setzen.

Es gibt einiges, was mir an diesem Schnitt sehr gut gefällt. Es ist ein Papierschnitt, der innerhalb zwei Tage mit der Post bei mir war. Kein endloses ausdrucken und zusammenkleben von gefühlt 1000 Seiten Papier. Das ist fantastisch, da bei uns Plus-Sizern einfach mehr Fläche nötig ist, um uns einzukleiden und da bin ich persönlich froh, wenn ich nicht auch noch die Fläche auf Papier ausdrucken, ausschneiden und zusammenkleben muss. ;-)

Der Schnitt ist sehr vielfältig und was mir besonders gut gefällt, ist, dass es Varianten für elastische und nicht elastische Stoffe gibt. Ich habe hier zwei mal die gleiche Variante genäht. Einfach weil sie mir mit diesen Stoffen so gut gefällt und weil es einfach super schnell geht. Ich habe für die erste drei Stunden und dann für die zweite nur zwei Stunden gebraucht. Vom zuschneiden bis zum Foto. Und gerade beim zuschneiden bin ich wirklich lahm. Den tollen Stoff mit den weißen Flecken hier habe ich in Holland bei Driessen Stoffen bestellt. Was eigentlich ein Fehlkauf war, hat sich mit diesem Schnitt als Glücksgriff erwiesen und ich kann es kaum noch abwarten, dass es endlich heiß wird, damit ich mein Oberteil ausführen kann.

Und damit die Sommeroberteil-Produktion nicht ins Stocken gerät, habe ich bei Susann Caplan diesen wunderbaren Chiffon ergattert und gleich ein zweites Oberteil genäht.   Susann ist schon länger kein Geheimtipp mehr, denn ihre Facebook Gruppe "Stoff Kamera Liebe" wird ständig größer. Bei ihr gibt es wunderbare Stoff-Schätze zu ergattern - wenn man denn schnell genug ist.

Ach ja, ich hatte ja von zwei Premieren erzählt: heute nehme ich zum ersten Mal beim donnerstäglichen  RUMS teil. Ich freue mich diebisch, dass mein Timing endlich passt.

Also viel Spaß beim nähen!

"Ich nähe - also bin ich"

Links:

Miou Miou Katrice XL

Susann Caplan

RUMS

2 Kommentare

Karten spielen mit (kleinen) Kindern

Kartenhalter aus Lego

Eine meiner Leidenschaften, neben  nähen, basteln und handwerken, ist das spielen. Ich bin ein riesen Fan von Karten- und Brettspielen aller Art und zu meiner großen Freude teilen meine Kinder diese Spielfreude.  Was schon seit geraumer Zeit regelmäßig bei uns gespielt wird ist "Uno".  Das einzige Problem das dabei mit den Kindern immer aufkommt ist die Tatsache, dass die Kleinen Probleme haben viele Karten auf einmal in der Hand zu halten und dann auch noch eine Karte auszuspielen, ohne, dass sich ein Kartenregen ergießt. Das ist für die Kinder sehr frustrierend und schmälter immer wieder die Spielfreude - und das muss natürlich unbedingt vermieden werden. Alleine spielen macht schließlich keinen Spaß. ;-)

Heute Nachmittag haben wir unser "Uno" mal wieder raus geholt und angefangen zu spielen - mit dem alt bekannten Problem.  Vor zwei Wochen hatten meine Söhne Geburtstag und sie haben von meiner Schwester einen gigantischen Berg verschiedenster Legosteine  bekommen. Also richtig viel. Was man eben so mit zwei Söhnen 13 Jahre lang ansammelt.  Eine dieser, mit Lego gefüllter, Kisten stand beim spielen neben mir und da kam mir die Idee: Ein Karten-Halter aus Lego Steinen. 

Und hier zeige ich Euch nun mein Ergebnis.

Grundplatte und Rückwand

Als erstes habe ich mit flachen Platten die Grundplatte gelegt und eine Rückwand gebaut.

Böden vordere und hintere Reihe

Um alle Karten gut sehen zu können, habe ich den hinteren Boden mit einer doppelten Reihe Steine gebaut und auf den vorderen Boden eine flache Reihe gesetzt.

Und fertig

Jetzt noch die immer niedriger werdenden Trennwände drauf setzten und schon hat man einen prima Kartenhalter.

 


Übrigens könnte ich mir das Gebilde auch gut als Brief oder Handyhalter vorstellen.

Und das schöne ist, dass ihr den Halter auch prima zusammen mit den Kindern basteln könnt.

Oder vielleicht für die Oma oder Opa, die gerne spielen, aber inzwischen Probleme mit dem Karten halten haben?

Viel Spaß beim gemeinsamen spielen!

Und wenn ihr keine große Schwester mit dem Bedürfnis Euch ihre Legosammlung zu vermachen habt, könnt ihr hier auch welche kaufen.

1 Kommentare

Mein 1. Probenähen der Jade Lady von Schnittherzchen

Meine Bewerbung zum Probenähen der Jade Lady von Schnittherzchen  war eine spontane Entscheidung. Ich hatte gar nicht damit gerechnet, dass ich tatsächlich Mitglied der Probenäher Gruppe werden würde.

Schwuppdiwupp war es dann doch passiert und ich verfiel in eine Art Schockstarre. Die Gruppe war schon fleißig und die ersten Ergebnisse wurden schon intern gezeigt. Das war erst mal ganz schön einschüchternd, denn da sind einige echte Schmuckstücke gezeigt worden.

Also musste ich mich erst ein mal entscheiden, welche Variante ich nähen würde, denn das Schnittmuster hat drei Ausbau-Varianten. In der easy Variante näht man die ganze Jacke einfach und versäubert den Saum schön. Bei der zweiten Variante doppelt man das besondere Vorderteil der Jacke, damit es auch hübsch aussieht wenn man die Jacke offen trägt. In der dritten Variante ist die Jacke vollständig gefüttert.

Ich muss sagen, dass diese Jacke wirklich eine richtige Liebl-inGs Jacke geworden ist und ich sie nur äußerst ungerne ausziehe. Ich habe schon fest eine weitere Jade Lady eingeplant, denn es gibt auch noch eine Schnittmustererweiterung mit einer Kapuze. Und dann möchte ich auf jeden Fall eine richtige Outdoor Jacke daraus machen.

Und wenn ich Euch jetzt neugierig gemacht habe und ihr noch mehr Nähbeispiele der Jade Lady sehen wollt dann schaut Euch mal diesen tollen Katalog an. Da ist für jeden was dabei. Nicht zuletzt weil es das Schnittmuster von Größe 34-60 gibt.

So und hier nochmal alle Links zusammengefasst:

Das Plus Schnittmuster

Die Erweiterung der Kapuze

Der Papierschnitt

und die Papierschnitt Erweiterung

 

Viel Spaß beim Nähen!

2 Kommentare

Ein Brotkorb

Heute zeige ich, wie ich unseren neuen familientauglichen Brotkorb genäht habe. Ein schnelles und einfaches Stück, ideal geeignet auch für Nähanfänger.

Was ihr braucht sind zwei schöne und zueinander passende feste Bauwollstoffe, entprechendes Garn und das übliche Nähzubehör: Maßband, Nadeln, Schere, Stoffkreide oder einen Markierstift und natürlich eine Nähmaschine.

Ich habe vor kurzem einen netten Stoffladen mit schönen modernen Stoffen in der Schongauer Altstadt gefunden. Dort habe ich mich gleich mit ein paar hübschen Stöffchen eingedeckt.

Ich weiß nicht, ob ich das schon mal erwähnt habe, aber ich bin kein Freund von Anleitungen. Ganz egal ob es Bedienungsanleitungen für irgendein elektrisches Gerät sind oder Näh- oder andere Bastelanleitungen. Ich lese sie einfach nicht gerne. Meistens ist es so, dass mir etwas gefällt, das ich sehe oder mir kommt eine Idee. Dann wird überlegt wie es wohl funktioniert und los gehts. Das führt öfter auch mal dazu, dass ich manches etwas umständlicher oder anders mache als es manch anderer macht. Aber für mich gehört das Tüfteln und Ausprobieren einfach dazu und es macht mir großen Spaß. Und am Ende komme ich auch zum Ziel. ;-) Nichts desto trotz bin ich froh, wenn jemand hier Verbesserungsvorschläge kommentiert, um die Umsetzung für andere vielleicht noch einfacher zu machen.

So, jetzt gehts aber los. Noch etwas vorweg: nachdem es bei so einem Korb nicht um Millimeter geht sind meine Maßangaben nur circa Werte. Man kann ihn beliebig an die eigenen Größenbedüfnisse anpassen. Nachdem wir zu fünft sind und öfter auch noch mehr, ist er bei mir etwas großzügiger ausgefallen.

 

Die Grundfläche bildet ein Oval. Hierzu wird ein ca. DIN A4 großes Stück Stoff ausgeschnitten. Dieser Stoff wird einmal in jede Richtung halbiert. Dann haben wir also ein Din A6 Format. Leider habe ich kein Bild davon gemacht - ich gelobe Besserung. Im Anschluss schneidet man entlang der beiden offenen Seiten eine Kurve. Nach dem aufklappen ist so ein gleichmäßiges Oval entstanden.

Dieses Oval muss nochmal aus dem anderen Stoff ausgeschnitten werden. Hier geht es nicht um Millimeter, aber sie sollten möglichst gleich groß sein. Als nächstes solltet ihr Euch eine sinnvolle Korbhöhe überlegen. Das praktische an der umkrempel-Methode ist, dass man die Höhe ja auch im Nachhinein an die Bedürfnisse anpassen kann. Ich habe mich für eine Gesamt Stoffhöhe von 30 cm entschlossen. Abzüglich der Nahtzugabe und nach dem Umklappen hat mein Korb eine Höhe von ca. 16 cm.  Für die Länge habe ich mein Oval einfach mal mit dem Maßband einmal am Rand entlang abgemessen und noch zur Sicherheit ein paar Zentimeter draufgeschlagen. Am Ende waren es ca. 85cm. Also habe ich pro Stoff je einen Streifen mit 30cm x 85 cm zurechtgeschnitten.

Jetzt musste ich ein wenig rumprobieren. Ich habe meine Stoffbahn einfach mal an dem passenden Oval festgesteckt. Dort, wo die Enden der Bahn wieder aufeinander getroffen sind, habe ich je eine Markierung gesetzt. Dann kommen alle Nadeln wieder raus. Jetzt den Stoff rechts auf rechs auf einander legen, so dass die Markierungen auf einander liegen und alles schön senkrecht zu einander ist. Dann ausgehend von der Markierung die schmale Seite zusammennähen. Jetzt ist ein Ring entstanden, der ungefähr der Größe des Ovals entspricht.

Als nächstes wird der Ring an das farblich passende Oval geheftet. Bitte achtet hier darauf, falls ihr ein Muster mit einem Oben und Unten habt, dass ihr den Stoff entsprechend richtig herum fest macht. Und wichtig, wieder treffen die schönen Stoffseiten aufeinander. Also rechts auf rechts.

So, und jetzt gehts an die Nähmaschine. Farblich passendes Garn für den Ober- und Unterfaden einlegen und los gehts. Es kann etwas knifflig sein hier keine Falten rein zu nähen. Mir hat es ganz gut geholfen, den Stoff wie rechts auf dem Bild zu halten. Einmal rund herum nähen und den Anfang und das Ende ordentlich vernähen. So, jetzt ist der eine Teil fertig, jetzt muss das Ganze mit dem zweiten Stoff nochmal so gemacht werden. Achtet darauf, dass beim festnähen des Ringes auf das Oval, die Naht des Ringes wieder an der gleichen Stelle wie beim vorherigen Korb liegt. Am Ende sind zwei gleiche Körbe entstanden.

Als nächstes dreht ihr einen Korb auf rechts, also richtig herum mit der schönen Seite nach außen und der zweite bleibt auf links, so wie ihr ihn auch genäht habt. Jetzt stellt ihr den schönen Korb in den anderen Korb. Nun liegen wieder die beiden schönen, sprich rechten, Seiten auf einander und sind nicht mehr zu sehen. Bitte achtet darauf, dass beim ineinader Setzten die Nähte der Ringe auf einander treffen. Jetzt einmal entlang der offenen Kante nähen. Aber bitte nicht ganz zunähen, sondern wie auf dem Bild hoffentlich zu sehen ist, 5-10 cm  offen lassen. Anfang und Ende wieder ordentlich vernähen. Als nächstes wird der Korb durch die Öffnung vorsichtig gewendet. Das Loch wird jetzt ganz knapp an der Kante zusammen genäht.

Und schon habt ihr einen wunderbaren Brotkorb. Wenn das nicht mal ein klasse, super-last-minute Weihnachtsgeschenk ist. ;-)
Viel Spaß beim Nähen.

0 Kommentare

Eine besondere Kerze

Am 3. Advent 1984 wurde mein Vater zum Diakon geweiht. Ich selbst habe an diesen Tag zwar keine Erinnerungen mehr, ich war erst 11 Monate alt, meine Eltern erzählen aber immer gerne und sehr begeistert von diesem besonderen Tag. Die Weihe zum Diakon ist nicht nur für den Geweihten sondern für die ganze Familie ein wichtiges Ereignis. Die Berufung in dieses Amt beinflußt immerwieder und auf unterschidelichste Art und Weise auch das Familienleben. So muss z.B. auch die Ehefrau dieser Entscheidung zustimmen und sie mittragen.

Ich habe die Berufung meines Vaters immer als sehr positiv und bereichernd wahr genommen, auch wenn mein Vater vor allem an den katholischen Hochfesten wie Weihnachten, Ostern oder Pfingsten sehr eingespannt war. So war z.B. das Üben des Evangeliums an Ostern, das vom Diakon in der Osternacht gesungen wird, immer ein fester Bestandteil der Fastenzeit und irgendwie vermisse ich es, seit mein Vater in Rente ist. Hier findet sich, für die die es interessiert, ein kurzer Text über das Amt des Diakons und seine Aufgaben.

Zu diesem besonderen Jubiläum habe ich diese Kerze gestaltet. Sie zeigt verschiedene Symbole die mit der Weihe, dem Diakon und seinen Aufgaben in Verbindung stehen. Der Heilige Geist in Form einer Taube, als Symbol dafür, dass Jesus die Apostel ausgesandt hat und in seinem Namen zu handeln. Auch die Farbe Rot steht für den Heilige Geist. Das Kreuz als Symbol der Verbindung von Gott zu den Menschen aber auch der Menschen untereinander. Die Ringe, die die unendliche Verbindung zu Gott darstellt, die ein Diakon mit seiner Weihe eingeht. Die Strahlen und der Farbverlauf von Gelb zu Rot zeigt die Strahlkraft dieses Amtes hat und auch den apostolischen Auftrag, den ein Diakon hat.

Zu guter Letzt darf natürlich die Jahreszahl und das d mit dem Kreuz nicht fehlen.

Um so eine Kerze herzustellen braucht man eigentlich nicht viel:
Natürlich eine Kerze in der gewünschten Größe, verschieden farbige Wachsplatten, Goldfäden in unterschiedlicher Stärke. Eine Schneideunterlage/Brett, ein kleines scharfes Messer (Skalpell), Papier und einen möglichst weichen Bleistift (zB. 2B). Nachdem die Vorlage entworfen ist, muss man sie in der richtigen Größe auf ein Papier zeichnen. Wenn eine fertige Vorlage hergenommen wird kann man die einzelnen Elemente einfach mit Butterbrotpapier abpausen. Die Schneidelinien werden mit dem weichen Bleistift nachgefahren. Dann legt man die Wachsplatte (möglichst platzsparend) auf das entsprechende Element und fährt vorsichtig mit dem Finger darüber. Wenn man nun die Platte abhebt sieht man die Linien und kann sie vorsichtig mit dem Skalpell ausschneiden. Nun wird das Element vorsichtig vom Trägerpapier gelöst und auf die Kerze gesetzt. Wobei die Seite mit dem Bleistift auf die Kerze kommt. Nach dieser Methode können nacheinander alle Teile auf die Kerze geklebt werden. Buchstaben und zahlen legt man recht einfach mit dünnen Gold-Wachsfäden. Am Ende ist eine tolle und ganz individuelle Kerze entstanden. Viel Spaß beim Gestalten!

0 Kommentare

Fensterbild zu St. Martin

So mein letztes Projekt war ein hübsches Fensterbild für unsere Küche. Das Thema ist ganz aktuell, am 11. November wird St. Martin gefeiert. Hier in Wildsteig gibt es einen schönen Wortgottesdienst mit anschließendem Martinszug durchs Dorf und natürlich ein kleines Martinspiel mit echtem Pferd und selbst gebackenen Martinsgänse. Wir freuen uns alle schon sehr darauf.

Und nachdem das ganze mal wieder möglichst flott gehen sollte hat mir der liebe Herr Google ein wunderschönes Bild gefunden. (http://dailyartdesign.posterlounge.de/wp-content/uploads/2012/11/laternenumzug-heinrich-schuetz-haus.de_.jpg)  Das habe ich dann auf mein gewünschtes Format vergrößert und auf zwei Seiten ausgedruckt.

Dann habe ich die beiden Seiten auf zwei Tonpapierblätter geklebt und schließlich zusammengeklebt.

Als nächstes ging es ans ausschneiden. Ich habe da ein ganz tolles Skalpell mit dem man auch die feinen Elemente gut ausschneiden kann.

Aber bitte nur auf einer passenden Schneideunterlage.

Und schwupp die Wupp ist das schöne Fensterbild fertig. Ich hatte leider kein Transparentpapier zur Hand, weshalb es nun so an unserem Fenster hängt. Aber wenn ich noch dazu komme werde ich die Laternen noch mit buntem Transparentpapier hinterkleben, dann leuchten sie auch in der Dunkelheit.

St. Martin kann kommen!

0 Kommentare

Homepage Akademie für Ehe und Familie

Endlich ist die neue Seite der Akademie für Ehe und Familie fertig! Mein Mann und ich haben zusammen mit unserem guten Freund Thomas Gensler der Homepage ein neues Gesicht gegeben. Thomas hat für uns die technische Umsetzung realisiert. Mein Mann war in erster Linie für die neue Struktur und Texte zuständig. Ich hatte mich um das Aussehen und das befüllen der Seite gekümmert und war Kontaktperson bzw. Ansprechpartner für alle. Ich bin wirklich froh, dass wir trotz des holprigen Starts, jetzt diese klasse Seite besuchen können.

Also schaut doch mal rein, vielleicht ist der ein oder andere auch auf den Inhalt gespannt und fühlt sich angesprochen. Aus eigener Erfahrung kann ich die Teilnahme nur empfehlen. Mein Mann und ich haben unsere Ausbildung im November 2012 abgeschloßen. Wir sind als Einzelne vor allem aber als Paar sehr gewachsen.

Anfang 2015 werden wir hier bei uns im Pfarrverband eine kleine Reihe Ehepaar Nachmittage anbieten. Wer interesse hat kann sich  gerne an mich wenden, dann teile ich die Termine und Themen rechtzeitig mit. Am 13. November machen wir im Mehrzweckraum der Grundschule Wildsteig um 19:30 einen Infoabend.

Geplant sind Samstag Nachmittage, an denen Ehepaare zusammen kommen und einen Impuls zu einem bestimmten Thema von uns oder einem anderen Referentenpaar bekommen. Im Anschluß daran werden die einzelnen Paare zu einem Paargespräch mit passenden Fragen entlassen, anhand derer sie ein Gespräch zu dem Thema führen. Das ist ein zentraler Punkt in unserem Nachmittag, denn wir sind der Meinung, dass eine gute und offene Kommunikation in einer Beziehung essentiell wichtig ist. Für das Gelingen und die Stabilität der Beziehung und die Zufriedenheit der Partner. Nach dem Paargespräch kommen wir wieder zusammen und haben die Möglichkeit uns noch gemeinsam über das Thema auszutauschen. Wichtig ist dabei, dass jedes Paar vorher besprochen hat ob und was sie von ihrem persönlichen Gespräch erzählen wollen. Niemand muss etwas sagen. Die dauer dieses Punktes hängt sehr von den einzelnen Teilnehmern ab und ist sehr unterschiedlich. Um allen die Teilnahme zu ermöglichen, werden wir eine Kinderbetreuung organisieren. Babys und Kleinkinder können auch einfach beim Vortrag dabei sein.

Ich bin sehr gespannt wie alles anlaufen wird. Drückt uns die Daumen!

Vielleicht gefällt einem Paar das ja so gut, dass es auch die Ausbildung zum Ehe- und Familientrainer absolvieren will. Also schaut mal bei einem Familiennachmittag rein, informiert Euch auf der Homepage oder sprecht uns einfach an.

Ich wünsche Euch ein schönes Wochenende und schicke vorallem morgen viele Grüße nach Schönstatt!

Eure Anna


0 Kommentare

Loop, loop, loop

Ich habe ja schon geschrieben, dass meine große Schwester am Freitag Geburtstag hatte. Es ist wirklich nicht so einfach ein schönes Geschenk zu finden. Deshalb bin ich am Mittwoch nach dem Marktbesuch gleich noch durch die Murnauer Fußgängerzone gezogen und habe ein Geschenk gesucht. Ich hatte mir einen schönen Schal eingebildet. Nach ein paar Geschäften habe ich dann beschlossen, dass ich das was ich suche nicht finde. Also habe ich einen Abstecher zum örtlichen Stoffhimmel gemacht und bin in der Restekiste fündig geworden. Ein schöner leicht transparenter Stoff mit schöner Haptik, der wunderbar zu einem Stoff den ich noch Zuhause hatte gepasst hat. Nachdem ich Donnerstag Mittag mit dem Dirndl fertig geworden bin habe ich mich am Abend ans zuschneiden des Stoffes gemacht. Ich hatte kein konkretes Schnittmuster, aber das ist für so einen Schal ja auch nicht wirklich nötig. Ich habe einfach meinen Lieblingsschal abgemessen und danach den Stoff zugeschnitten. Am Ende hatten beide Stoffe eine höhe von 50 cm und die komplette Stoffbreite, wobei der transparente Stoff ca. 20 cm breiter war.

Dann habe ich die Stoffe rechts auf rechts gelegt, wobei ich das überstehend Ende des breiteren Stoffes so umgeschlagen habe, dass ich es an den weißen Stoff festnähen konnte. Also erst mal die eine kurze Seite zusammen nähen und dann die Langen. Ich habe einen Stretch-Overlock-Stich genommen, da doch gerade beim an- und ausziehen der Stoff immer wieder gedehnt wird.

Am Schluss ist die schmale Seite bei der die Stofflagen passend auf einander liegen noch offen. (Ich hoffe mein Gefasel ist verständlich.)


Jetzt habe ich den Schal gewendet und das geschlossene schmale Ende in das offene gelegt. Die Ränder des offenen Endes werden nach innen umgeschlagen und alles festgesteckt.

Ich habe dann mit einem Hexenstich die Enden zusammen genäht.

Und schon war der Loop-Schal fertig.

Natürlich musste ich ihn erst mal ausprobieren und kam dann zu dem Ergebnis, dass ich ihn guten Gewissens verschenken kann. Und ich war froh, dass ich zufällig genau die Menge an Stoff für einen zweiten Schal übrig hatte. Was mir besonders gut gefällt ist der Streifen vorne bei dem der leicht transparente Stoff doppelt ist.



Ich glaube meine Schwester hat sich über ihr Unikat wirklich gefreut. Und das war ja das wichtigste.

0 Kommentare

Wie schnell doch die Zeit vergeht.

Es ist wirklich unglaublich, WIE schnell so eine Woche vorbei ist. Vorallem wenn man so viel näht!

Denn ich war die ganze Woche schön fleißig. Gestern, also am Freitag, hatte nicht nur meine liebe Schwester Geburtstag (später mehr), sondern hier in Wildsteig war auch Dorfabend. Alle Dorfbewohner und Gäste waren zu einem bunten Abend eingeladen.  Es wurde musiziert, gesungen, getanzt und Theater gespielt. Außerdem wurden noch einige Fotos von den Vereinen gezeigt. Natürlich haben da auch unsere Singkinder ihr Können zum Besten gegeben und somit auch unsere Tochter. Mit dieser Tatsache hatte sich dann also auch gleich meine Bastelarbeit für die letzte Woche ergeben.

Denn ein Dirndl ist da Pflicht.

Leider war unsere Tochter aus ihrem schon wieder herausgewachsen und somit sind wir letzten Samstag losgezogen und haben beim Grasegger in Garmisch wunderbaren Stoff und noch etwas Zierkram und Garn gekauft. Ein herrliches Geschäft mit tollen Trachtenstoffen und den besten Kaufberaterinnen weit und breit. Leider nicht ganz billig, aber die Qualität von Material und Beratung stimmt einfach. Als klar war, dass es um einen Stoff für unsere Tochter ging wurde ich aufs Abstellgleis befördert und die junge Dame hatte das Sagen.

Raus kam dabei ein rosa Rock mit dezentem Blumenmuster, ein blaues Oberteil mit weißen Blümchen und eine rosa-weiß karierte Schürze und passende Knöpfe mit rosa Steinchen. Noch etwas Borte im passenden Blau und schon war alles zusammen gestellt. Ich hatte dann noch bei der Mengenangabe, bei der Vlies-Einlage und dem passenden Garn Mitspracherecht. So kann's gehen.


Das passende Schnittmuster habe ich mir bei Burda Style gekauft und direkt runter geladen und ausgedruckt. Das war eine Papierschlacht! Aber ich muss sagen, dass ich die Burda Schnitte wirklich mag. Ich habe dann also alle Blätter zurechtgeschnitten und zusammen geklebt. Dann alle nötigen Teile mit Transparentpapier abgepaust, beschriftet und ausgeschnitten. Ab auf den Stoff, Naht- und Schneidelinie auf den Stoff gezeichnet und dann konnte ich den Stoff zuschneiden.

Das ist immer die nervigste Sache. Wie geht es Euch denn damit?

Dann wurden alle Teile zusammen genäht, zuerst das Oberteil, dann der Rock und als letztes die Schürze. Donnerstag Mittag um zwölf Uhr war ich dann endlich fertig.



Ich muss sagen, ich bin recht zufrieden. Es sind zwar einige Stellen nicht perfekt, aber so ist das eben. Da machts dann doch auch die Übung.

Natürlich musste unsere Tochter nach dem Kindergarten gleich mal das hübsche Dirndl anprobieren und ich kam endlich mal auf die Idee ein paar Fotos zu machen! Wenn ich so am wurschteln bin vergesse ich das einfach immer. Aber ich arbeite an mir und gelobe Besserung!

Die Feuertaufe beim Auftritt am Freitag Abend hat das Kleid dann auch wunderbar bestanden.

1 Kommentare

Tag 3: Das wird was längeres

Puh, jetzt habe ich doch glatt die zwölf Uhr Marke verpasst! Naja so genau nehmen wir es ja doch nicht. Heute war ein wunderbarer, schöner und voller Tag mit der Familie, denn es standen einige Besorgungen auf dem Plan. Mein Mann brauchte noch ein paar Teile für seine Mini-Brauanlage die er sich gerade baut, wir haben den neuen Dorfwirt in Altenau getestet und waren sehr zufrieden und begeistert von dem schönen Gasthof. Habt ihr schon von der besonderen Entstehungsgeschichte gehört? Schaut mal bei "Ein Dorf wird Wirt" im Bayrischen Fernsehen. Dann waren wir noch auf einem Kinderkleider- und Spielzeug Basar und schließlich waren wir noch Stoff kaufen. Hach, also das gehört ja, genau bis zu dem Moment der Wahrheit an der Kasse, zu einer meiner absoluten Lieblingsbeschäftigungen. Stoffe könnte ich immer und überall kaufen im Laden vor Ort oder gerne auch mal online. Also dieses mal waren wir in Garmisch und haben diesen schicken Stoff gekauft. Erratet ihr schon was es werden könnte? Ach wisst ihr was, ich lasse Euch noch etwas zappeln. 
Wie ihr seht gibt es heute leider keine bereits fertige Anleitung und morgen wohl auch nicht, denn da steht ein anderer toller Ausflug auf dem Programm. Ich freu mich! Aber Montag geht es wieder weiter.
Ich wünsche eine gute Nacht!
Eure Anna

Achso, die passenden Links füge ich ein, sobald ich wieder an meinem lieben Rechner bin. 
0 Kommentare

Tag 2: Kastanien Basteleien

Kastanien_Schuessel

Heute wurde mit der ganzen Familie gebastelt. Von unserem letzten Kursfamilien Treffen in Weiskirchen/ Rodgau, haben wir einen Korb voll Kastanien nach Hause gebracht.

Aus dem Garten habe ich noch ein paar Hagebutten geholt.

Mein Ziel ist ein schöner Tischkranz, die Kinder basteln zusammen mit meinem Mann Kastanientiere. Ein Pferd und jeder je einen Hamster und einen Igel.

Los gehts!

Als erstes habe ich neben Schneidematte, Cutter und Zirkel noch die Heißklebepistole und eine 2mm dicke Graupappe angeschleppt. Noch den Akkubohrer dazu geholt und schon kann es los gehen.

Mit dem Zirkel einen Ring in der gewünschten Größe auf die Pappe malen und mit dem Cutter ausschneiden. Bitte nicht in die Finger schneiden, das ist sehr schmerzhaft. Das durfte ich während meines Studiums zum Glück nur bei anderen sehen, aber das hat mir schon gereicht.

Sobald der Ring ausgeschnitten ist kann man auch schon mit dem bekleben beginnen. Falls ihr einen Türkranz machen wollt, würde ich jetzt schon mal das Loch zum aufhängen in die Pappe bohren, dann ist das aufhängen schnell passiert.

Ich habe mich von innen nach außen  durch gearbeitet. Die Kunst liegt hier wohl nur darin genug Klebstoff auf die Kastanien zu bringen, dass sie auch wirklich halten, ohne, dass man ihn überall rausquillen sieht. Da ich nur einen Tischkranz gemacht habe bin ich mit etwas weniger Kleber ausgekommen. Hat aber vielleicht jemand einen Trick wie der Kleber besser auf den Kastanien hält? Also immer fleißig weiter kleben bis der Ring voll ist. Ich habe dann noch eine zweite Schicht Kastanien oben auf die größten Löcher geklebt. Noch die Hagebutten dazu und voilá, fertig.

Für die tollen Tiere der Kinder, hat mein Mann mit einem kleinen Bohrer die nötigen Löcher in die Kastanien vorgebohrt und die Kinder konnten sie dann mit Hilfe von halbierten oder auch ganzen Zahnstochern fertig basteln. Das hat auch mit unseren Kleinen wirklich prima funktioniert.

Das war ein außerordentlich schöner und gemütlicher Familienvormittag. Und nach so viel Fleiß hat die leckere Kürbissuppe gleich doppelt so gut geschmeckt.

 

Bis Morgen,

Eure Anna

1 Kommentare

Eine Herausforderung oder meine Challenge

Sich selbst vor eine neue Herausforderung zu stellen, oder, wie es so schön neudeutsch heißt, eine Challenge machen, ist ja im Moment ganz schön im Trend.

Das fängt bei veganem Essen und Sportprogrammen an und hört bei "1 Jahr 1 Kleid" noch lange nicht auf. Irgendwem fällt immer etwas ein.

Ich muss sagen, dass mich der Gedanke durchaus fasziniert. Sicherlich aus den gleichen Gründen wie wohl die meisten der anderen Menschen, die sich so einer Challenge stellen.

Und das sind jede Menge. Allein der Zähler Stand auf der vegan for fit Seite von Veganer-Guru Attila Hildmann zeigt heute 16.052 "Challenger" an. Der Nachfolger vegan for Youth ist auch schon längst auf dem Markt und wird fleißig durchlaufen.

An dem 10 Wochen Fitness-Plan von Mark Laueren "be your own gym" scheitern mein Mann und ich immer wieder. Entweder sind wir an einem Abend nicht da, oder einer von uns oder eines der Kinder ist krank. Irgendwas ist immer.

Also was fasziniert einen daran sich ein Ziel zu setzen? Etwas für eine gewisse, meist überschaubare, aber dennoch nicht zu kurze Zeit durch zu ziehen? Bei der Ernährung oder einem Sportprogramm steht sicher die eigene Gesundheit und die körperliche Verfassung im Mittelpunkt. Aber das ist nicht alles. Wir wollen uns etwas beweisen: ich bin stark, denn ich halte durch, es kommt Ehrgeiz auf, ich will nicht versagen. Vielleicht darf ich auch gar nicht versagen weil ich schon allen meinen Facebook Freunden in der ersten Euphorie davon erzählt habe?!
Neugier spielt sicher auch eine Rolle, was macht dieses Unternehmen mit mir und meiner Umwelt, wie reagieren die anderen darauf?
Vielleicht ist so ein wiederkehrendes Element auch eine willkommene Abwechslung. Ein Ritual, das den stressigen Alltag unterbricht die Gedanken auf etwas anderes, neues lenkt. Eine Form von Inne halten, sich mit sich selbst befassen. Dafür ist oft zu wenig Zeit.

Zwischen all diesen Punkten liegt der Grund für mein persönliches Experiment. Ich möchte einen Monat jeden Tag etwas basteln, herstellen, kreativ werden.
Nachdem meine Kinder jetzt alle am Vormittag im Kindergarten sind habe ich plötzlich Zeit zur freien Verfügung. Und das völlig selbst bestimmt. Das ist wirklich toll. Ich kann Mittwochs nach Murnau auf den Markt gehen und noch bei einem Kaffee einen Plausch mit meiner Schwester, die ich viel zu selten sehe, halten. Oder einfach mal eine Mütze, einen Rock nähen. Die Wohnung endlich mal wieder richtig auf Vordermann bringen. Zu tun ist ja immer was. Und da möchte ich mir gerne Zeit nehmen für eine schöne Kleinigkeit, Zeit um mich dem zu widmen was mir richtig Spaß macht. Kreatives schaffen.

Ich bin ja auch furchtbar gerne auf den vielen, unzähligen Bastel-, Näh- und Selbermacher- Blogs unterwegs und hole mir dort viele Ideen und Inspirationen. Ich werde versuchen auch immer alle Quellen anzugeben. Falls ich das mal vergesse, gebt mir Bescheid, dann hole ich das auf jeden Fall gerne nach. 

 

Heute habe ich zum Start endlich mal die ganzen Äpfel, die wir aus unserem Frankreich Urlaub nach Hause gebracht haben eingekocht und Apfelsaft und Apfelmus daraus gemacht.
Von meiner Mutter habe ich den tollen Einweck-Topf und die Flotte Lotte geliehen bekommen. Unten in den Topf kommt Wasser, oben in das Sieb habe ich geviertelte und entkernte Äpfel gelegt. Da die Äpfel sehr sauer waren habe ich noch etwas Zucker darüber gestreut. Herd an und abwarten. Wenn es auf einmal leise wird, dann ist das ganze Wasser verdampft und man kann den Saft auslassen. Da es nicht sonderlich viele Äpfel waren, kam am Ende auch nur ein dreiviertel Liter Saft raus, den meine Kinder gleich zur Hälfte ausgetrunken haben. Das Apfelmus habe ich noch einmal durch die Flotte Lotte geschickt und dann kurz aufgekocht, etwas Zimt dazu und in ein heißes Einmach-Glas gefüllt. Dann noch schnell ein Etikett gemacht und fertig.  

Jetzt muss ich nur mal suchen, was ich morgen so machen könnte. Wegen des Feiertags morgen ist ja die ganze Familie Zuhause, da würde sich ja vielleicht eine gemeinsame Bastelstunde anbieten? Mal sehen.

 

Alles liebe,
Eure Anna

0 Kommentare

Der fertige Tisch

ein formschöner Couchtisch

Endlich schaffe ich es ein Foto des fertigen Tisches zu zeigen. Er steht inzwischen schon eine Weile in unserem Wohnzimmer und macht sich dort recht gut.

Ich habe mich schließlich für einen ganz schlichten Entwurf entschieden.

Dafür habe ich eine Buchenholzplatte gekauft und sämtliche Elemente aus der einen Platte gefertigt. Für die Füße zum Beispiel habe ich zwei Plattenstücke auf einander gelegt und mit Holzdübeln verklebt.

Ich möchte den Tisch noch mit Antikwachs behandeln um die Oberfläche etwas zu versiegeln. Allerdings muss dafür das Wetter erst wieder gut werden weil noch ein paar Schleifvorgänge notwendig sind und das geht bei mir leider nur im Freien. :-)

0 Kommentare

Erste Entwürfe für den Couchtisch

So, nun hatte ich ganz unerwartet einen Vormittag quasi frei und habe mich gleich mal an den Couchtisch gemacht. Das hier sind nun also meine beiden Entwürfe.

Der eine mit vier zu den Seiten offenen Fächern zwischen zwei ovalen Platten. Der andere recht schlicht, ebenfalls oval und mit einem kleinen Fach von oben im Tisch. 

Ich glaube ich tendiere zu Variante zwei. Ich mag es ja immer eher schlicht. ;-)

0 Kommentare

Es geht weiter: Wohnzimmer Tisch

Nun ist doch schon wieder einige Zeit seit dem letzten Eintrag vergangen. Das liegt nicht an mangelnden Ideen, sondern leider viel mehr daran, dass es hier bei uns seit Wochen ordentlich rund geht. Sei es Arbeit, Ehrenamt oder Krankheit.

Aber Fakt ist: Wir brauchen dringend einen schönen und praktischen Wohnzimmer Tisch. Die ersten Ideen sind schon da und ich hoffe, ich habe bald die Zeit daraus einen Entwurf zu machen und ihn dann auch in die Tat um zusetzen. Drückt mir die Daumen, dass es klappt. ;-)

Für jegliche Ideen und Anregungen bin ich natürlich jeder Zeit dankbar!

0 Kommentare

Ein Pullover für Kinder

Der Winter war bisher ja leider noch nicht so richtig hervor zu locken. Dennoch habe ich die Herbsttage genutzt und meiner Tochter einen schönen Norweger Pulli gestrickt.

Zum ersten mal habe ich mich an ein Muster gewagt. Das tolle an diesem Pulli ist nicht nur, dass das Muster sehr verständlich und einfach zu stricken war, sondern vorallem, dass alles an einem Stück gearbeitet werden konnte. Es gab also am Schluß kein lästiges dämpfen und glätten von Einzelteilen, die, im schlimmsten Fall, noch nicht mal richtig zusammen passen. Zwei kleine Löcher unter den Armen war alles was zusammen genäht werden musste.

Und wer Lust darauf hat diesen Pulli ebenfalls zu stricken, der bekommt hier die Anleitung und kann sich sogar im Onlineshop die nötige Wolle dazu bestellen.

Viel Spaß beim stricken!

0 Kommentare

Erste Garderobe ist fertig!

Endlich ist es geschafft. Ich konnte am Wochenende die erste Garderobe fertig stellen.

Ich habe sie mit einem Rubin roten, seiden matten Lack gestrichen.

Im Anschluss habe ich aus einem 10 mm Rundholz Stifte gesägt und am vorderen Ende rundlich abgeschliffen.

Im nachhinein würde ich die Löcher für die Aufhängerhölzchen noch vor dem zusammenschrauben der einzelnen Teile bohren. Dann hätte ich ganz gemütlich die Standbohrmaschine verwenden können und die Löcher leicht schräg gebohrt, damit die Jacken nicht so leicht vom Haken rutschen. Um dem vorzubeugen werde ich jetzt entweder eine Furche in die Aufhänger feilen oder aber ein Stück durchsichtigen Kunststoff- /Gummischlauch über die Haken stülpen. Mal sehen was sich jetzt noch einfacher realisieren lässt.

Den Anfangs gefassten Plan, an die Rückwand ein Bild zu befestigen habe ich inzwischen verworfen. Ich mag die Garderobe so wie sie ist, ganz ohne zusätzlichen Schnickschnack. Da jedes meiner Kinder seine Garderobe in einer eigenen Farbe bekommt, wird es wohl trotzdem zu keinerlei Verwechslungen kommen. ;-)

Die beiden anderen Stücke muss ich noch lackieren und dann sind auch sie bereit aufgehängt zu werden. Ich hoffe, am Wochenende wird das Wetter endlich mal wieder etwas schöner, so dass ich beide im Freien lackieren kann.

Also drückt mir die Daumen. ;-)

0 Kommentare

Garderobenrohlinge sind fertig.

So, jetzt habe ich es endlich geschafft die MDF Zuschnitte, die ich mir beim Baumarkt entsprechend meiner Maße besorgt habe, zusammen zu bauen.

MDF Bretter

Bei der ersten Garderobe habe ich noch etwas zu dicke Schrauben/ Nägel benutzt, so dass das Holz an manchen stellen unschöne "Bollen" hat. Das hat sich allerdings dann mit den dünneren Schrauben und Nägel erledigt. ;-)

Die Blende werde ich erst kurz vor Schluss anschrauben, damit ich die Löcher zum an die Wand schrauben besser bohren kann und die spätere Wandmontage leichter fällt.

 

Garderobe
Garderoben-Trio

Die erste Garderobe habe ich gemeinsam mit meiner Tochter am Wochenende rubinrot angestrichen. Die anderen beiden möchte ich in den nächsten Tagen streichen. Dann muss ich noch die Haken anschrauben. Ich hoffe, dass ich recht bald dazu komme, denn wir brauchen die ordentlichen Garderoben schnellstmöglich. :-)

0 Kommentare

Kindergaderobe - Die ersten Skizzen und Ideen

Nun komme ich endlich dazu meine ersten Skizzen zu zeigen, damit Ihr seht wie ich mir das ganze vorstelle.

Es sollen ja insgesamt drei Gaderoben entstehen, für jedes Kind eine.

Die Grundfarben werden jeweils auch unterschiedlich. Unsere Tochter bekommt eine rote, unsere beiden Söhne eine grüne und eine blaue. Der Klassiker. ;-) Nachdem unsere Tochter Micky Maus so gerne mag, werde ich ihr wohl eine Micky Maus und einen Donald auf die Rückwand malen. Auch hier habe ich schon mal die Figuren abgezeichnet und gescannt. Bei den Jungs bin ich noch recht unsicher. Vielleicht einen Frosch und einen Fisch? Mal sehen. Ich werde die Motive aber auf jeden Fall auf eine Austauschbare Rückwand malen um nach den jeweiligen Vorlieben der Kinder auch einen anderen Hintergrund ohne größeren Aufand einsetzten zu können.
Ich habe heute auch schon die MDF-Bretter im Baumarkt besorgt, ich hoffe also, dass ich bald weiter machen kann.

 

0 Kommentare

Kindergaderobe

Im Oktober haben wir unsere Zwillingssöhne bekommen. Eine ganz wunderbare Sache. Zusammen mit unserer "großen" Tochter haben wir also 3 Kinder und somit so einiges, das in der Wohnung so rumliegt. Um dieser Entwicklung Abhilfe zu schaffen, werde ich jedem meiner Kinder eine Gaderobe bauen in der die Jacken, Mützen, Handschuhe, Schals und Helme Platz finden.

Im Moment bin ich noch bei den ersten Skizzen. Natürlich soll jedes der drei Stücke ein eigenes Motiv haben. Zum Glück sind die Jungs noch recht klein und können demzufolge bei der Auswahl des Motives noch nicht viel mitreden. Bei unserer Großen sieht das schon anders aus. Drückt mir die Daumen, dass am Schluss nicht Schloss "Pink-Lila" als Wunschmotiv rauskommt!

Die ersten Skizzen folgen.